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Spanien, Portugal, Marokko (2019)

Anfang September 2019 starten Heike und Markus mit Ihrem "Schneggsche" zu einer weiteren Reise. Diesmal geht es Richtung Südwesten. Der Norden Spaniens, Portugal und schließlich Marokko stehen auf dem Programm. Insgesamt rund 5 Monate wollen beide diese Länder erkunden. Hier sind ihre Berichte zu der Tour:


Auf dem „Schmugglerpfad“ von Andorra nach Spanien
Schon immer waren die Menschen bestrebt, dem Staat nicht zu viel Abgaben leisten zu müssen. In Grenzgebieten waren daher zu allen Zeiten Schmuggler aktiv. So auch zwischen Andorra und Spanien.

Unter Geiern (eigentlich über Geiern)
Gemütlich überqueren wir den Pass "Port de la Bonaigua" in den spanischen Pyrenäen. Auf der Talfahrt sehen wir von Weitem wie große Vögel im Sturzflug im Steilhang neben der Fahrbahn niedergehen. Geier!

Bardenas Reales – Halbwüste mitten in Europa
Wüsten und Halbwüsten verortet man gewöhnlich nach Afrika, Asien oder Amerika. Doch auch Europa beheimatet - zugegeben kleine - Gebiete, auf die die Definition "Wüste/Halbwüste" zutrifft. Wir haben die "Bardenas Reales" besucht, eine Halbwüste im Norden Spaniens.

Canyon del Rio Lobos
Schöner Canyon zum Wandern und Geier beobachten. Im hinteren Bereich des Canyons steht die Kirche "Ermita Templaria de San Bartolomé" und der "Balcón del Diabolo". Wunderschöne Landschaft. Und die Gänsegeier lassen sich weder von Teufel noch Kirche beirren. Hier kann man es ein paar Stunden aushalten…

Kloster Peneda – Zwischen Tradition und Kirmes
Weit oben in den Bergen, einsam und nur über Sträßchen, die für unseren Allrad-LKW eigentlich zu schmal sind, liegt im Norden Portugals das Kloster Peneda. Korrekt: "Santuário de Nossa Senhora da Peneda", was in etwa "Heiligtum unserer Lieben Frau von Peneda" bedeutet.

Germil – kleines Bergdorf im Nordosten Portugals
Der Nordosten Portugals bietet wunderschöne Gebirgslandschaften. Hier liegt auch der einzige Nationalpark des Landes, der "Parque Nacional da Peneda-Gerês". Da wir uns gerne in der Natur aufhalten, war dieser natürlich auch ein Ziel unserer Tour. Und so tuckern wir gemütlich durch die schöne Gegend, auf der ausgesuchten Strecke liegt auch das Dorf Germil. Die Anfahrt dorthin führt über eine schmale Bergstraße und bietet schöne Ausblicke. Doch wir sollten später merken, dass ein Auto in der Größe unseres "Schneggsche" doch eher ungeeignet für diesen Ort ist…

Fromme Eidechsen
Oft ist unterwegs Intuition besser als Planung. Nach unserem Besuch von Germil (siehe letzter Bericht), war das nächste Fahrziel in unserer Navigations-App schon eingegeben. Es ging noch weiter hinauf in die Berge, bis an einer Gabelung uns das Navi den Weg nach links ans Herz legte. Doch das wachsame Auge des Fahrers hatte längst ein kleines Schild mit der Aufschrift "cascata" (Wasserfall) erspäht. Da könnte man doch mal...

Ghostbusters am Bachlauf
Wir haben uns gemütlich an einer der vielen natürlichen Badestellen, die es in Portugal gibt, niedergelassen, um hier die Nacht zu verbringen. Das Abendessen war gerade vertilgt und eine Flasche Wein geöffnet, als ein Auto ankommt und drei Männer mit allerlei Gerätschaften aussteigen. Was wird das denn?

Chefchaouen - die blaue Stadt
Hoch in den Bergen des ach so gefährlichen marokkanischen Rif-Gebirges (das Rif-Gebirge ist das größte Haschisch-Anbaugebiet in Marokko und Marokko der weltgrößte Lieferant dieser Droge) liegt Chefchaouen - die blaue Stadt.

Meknes - die Kleinste der Königsstädte
Neben Fèz, Marrakesch und Rabatt zählt Meknes zu den vier Königsstädten in Marokko. Jede dieser war schon einmal Sitz des marokkanischen Königshauses. Im späten 17. Jahrhundert kam Meknes unter dem Alawidensultan Mulai Ismail zu dieser Ehre. Nicht wenige behaupten, dass der Souk von Meknes der schönste in Marokko ist. Wir gehören nun dazu.

Berberaffen bei Azrou
Manchmal greift Gevatter Zufall ein. Die freilebenden Berberaffen im Zedernwald bei Azrou waren gar nicht eingeplant (wir waren vor ein paar Jahren schon mal da). Doch da wir nicht die Hauptstraße fahren wollten, verschlug es uns zufällig hierher.

Rund um die "Cathédrale des Roches"
Die "Cathédrale des Roches" ist ein auffällig geformter Berg im marokkanischen Atlas-Gebirge. Auf einer einfach zu fahrenden Piste (Tilougguite - Zaouia) kann man ihn nahezu umrunden und passiert eine tolle Landschaft mit vielen Ausblicken.

Auf dem Pass "Tizi n'Ait Imi" über den hohen Atlas
Von der Cathédrale des Roches her kommend, erweckte eine grau gezeichnete Linie, die über das Atlas-Gebirge nach Süden führt, unsere Aufmerksamkeit. Sollte es hier einen fahrbaren Pass geben? Gehört hatten wir von diesem noch nicht... Etwas googlen brachte ein paar Infos, allerdings nicht wirklich was Verwertbares. Die Spannweite ging von jemandem, der mit einem gemieteten Auto darüber ist, bis zu einem Eintrag unter den gefährlichsten Straßen der Welt. Hmmmm.