Springe zum Inhalt

Portugal das Land der Entdecker, vielfältiger Kultur, malerischer Landschaft und Lebendigkeit.

Etwas über 3 Wochen dauerte unsere Anreise. Die wirklich schön war in dieses, als Winterquartier viel gelobte Land. Etwa 2400 km dauerte es bis wir im Westen Portugals die Grenze passierten. Das Wetter ist ganz wie der Winter im Land beschrieben wird, schön. Die ersten Einblicke etwas skurril und interessant.

gleich hinter der Grenze- müssen wir uns Sorgen machen?
alles wird gut "Speedy Gonzales“
Paolo „Speedy“ Goncalez

So machen wir uns auf nach Porto unserem ersten festen Ziel. Wir haben uns für mehrere Tage einen PKW gemietet. Flip steht in Vila Chá auf einem Campingplatz.

Strand Vila Chá

Nicht nur Porto, sondern auch das Umfeld werden wir in Tagestouren erkunden. So ist unser erstes Ziel eine frühe keltische Siedlung aus dem 900-800 v. Chr. „Cividade de Terroso“, eine Erdstadt, Ruinen von runden Häusern. Jedes Haus bestand eigentlich aus mehreren kleinen Häusern. Ein Küchenhaus, ein Arbeitshaus oder Lager, zwei Schlafräumen und ein Aufenthaltshaus. Natürlich stehen nur noch Reste von Steinen.

Cividade de Terroso

„Cividade de Terroso“ liegt hoch auf einem Hügel in wunderschöne Landschaft eingebettet. Man möchte gerne erleben, wie damals hier gelebt wurde. Geschichte ist hier überall. So geht es weiter zur „Ponte de Zameiro“ eine Brücke aus dem 12. Jahrhundert, die sich über die Ave spannt. Auch hier wäre man gerne gewesen und hätte den Menschen von damals zugeschaut.

Ponte de Zameiro

Am „Praia de Vila Chá“ verbringen wir in den nächsten Tagen unsere abendliche Spaziergänge. Ein schöner Strandabschnitt mit einer netten Piratenbar. Kunstvoll bemalte Fischerboote, die noch regelmäßig zum Fischfang raus fahren.

Fischerboote in Vila Chá
"die Fischer von Vila Chá"

Kilometerweit kann man über diese Stege am Strand laufen. Teilweise gehören sie auch zum Wanderweg „Santiago de Compostela“.

Taksinha Bar

Porto ein Hauptziel der Touristen in Portugal. Wir fingen im „Porto Bello“ Viertel an, um die Stadt zu erkunden. Über den „Porto Bello Flohmarkt“, ein kleiner Handwerkermarkt ging es an vielen Antiquitätengeschäften, Boutiquen und Cafés vorbei. Alte und einmal schön gewesene Häuser, einige aufwendig restauriert und sogar auf die hohen alten Häuser wird oft noch ein Stockwerk drauf gesetzt. So wie es aussieht, wollen viele Portugiesen hier wohnen. Mehr als die Häuser hergeben.

Porto Innenstadt
Boho Viertel

Der Bahnhof in Porto ist mit seinen Fliesen „Azulejos“ ein zweiter Blick wert. Er zählt zu den schönsten Bahnhöfen der Welt. Die Fliesen erzählen Geschichten und stammen aus maurischen Zeiten. Sie schmücken Fassaden und Innenräume. Diese kunstvoll, bemalten und glasierten Keramikfliesen sind Teil der portugiesischen Identität und Architektur.

Bahnhofshalle Porto
Bahnhofsgeschichten


Humor haben die Ladenbesitzer wohl auch. Eine skurrile Schaufensterdekoration für eine Bücherei.

Sie musste wohl versuchen die „Livraria Lello“ auszustechen. Denn dort stehen täglich hunderte Touristen und zahlen Eintritt, um die Treppe im Gebäude zu bestaunen, die angeblich Muster für die Treppe in der „Hogwarts Schule“ für Zauberei“ aus den Harry Potter Filmen stand.

"Livraria Lello"

Im „Ribaira Viertel“ spielten viele Straßenmusikanten. Gaukler, Pantomimen und andere belustigten die vielen Touristen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ein wirklich lebendiges Viertel.

Zapateiro

Hier steht auch die „Dom Louis I“ Brücke. Sie wurde von der Firma, die auch den Eiffelturm erbaute, konstruiert. Fast 300 m lang und 60 m hoch. Eine sehr interessante und vielbesuchte Brücke.

Dom Louis I. Brücke

Der „Mercado Bolhào“ ist eine große Markthalle mit ca. 80 Ständen im Innenbereich. Frische Lebensmittel und traditionelle Produkte und eine einzigartige Atmosphäre sind hier zu finden. In dem gesamten Viertel ist der Einkauf von vielen regionalen Produkten, sowie alles andere gut zu finden.

Den letzten Tag mit dem Pkw um Porto fuhren wir etwa 40 km von Vila Chá entfernt nahe Facho zum „Quedas de Fervenca“. Der Rio Leca rauscht hier als Wasserfall einen steilen Hang hinunter. Das Erklimmen überließ ich Achilles und Stefan. Ich fuhr mit dem Auto soweit es auf den engen Straßen und Wegen ging nach oben.

Quedos de Fervenca

Mit Flip ging es jetzt weiter zum größten Wasserfall Portugals. Bei Mizarela fällt die „Cascata da Mizarela“ 70 m in die Tiefe. Wenn man kein großer Kletterer ist entscheidet man sich dafür dieses Spektakel aus der Ferne zu verfolgen. Woher kommt nur das viele Wasser das es immer läuft und läuft, ohne Unterlass?

Cascata da Mizarela

Auf dem Weg nach Mizarela kommen wir an der „Capela da Nossa Senhora de Laje“ vorbei. Dort stehen alle 2 m große Kreuze mit Inschrift, über eine 30m lange Strecke. Sicher ein geschichtsträchtiger Ort.

Bei extrem schlechtem Wetter fahren wir die „Rota de Geositos“. Wir wollen zur „Capela + Gruta Sao Macario“. Laut der Legende hat der Eremit St. Macarius eine riesige Schlange getötet, die in einer Grube wohnte und die Menschen terrorisierte. Zu seiner Ehre wurde neben der Höhle eine Kapelle gebaut.

Capela + Cruta Sao Macario

Bevor wir zur Kapelle kommen müssen wir über einen Bergrücken. Der höchste Teil dieses Bergrückens hat eine Art Einfahrt, die als „Portal de Inferno“ bezeichnet wird. Im Reiseführer steht für diese Strecke fettgedruckt - NICHT AUSSTEIGEN-. Rechts und links gähnt ein steiler Abgrund. Jetzt waren wir für das schlechte Wetter sehr dankbar, so sahen wir nicht, auf was wir uns eingelassen hatten.

Portal de Inferno

Vor Viseu liegt ein kleiner Ort Vouzela. Hier sahen wir zum ersten Mal eine alte Eisenbahnstrecke, die für Fußgänger und Fahrradfahrer umstrukturiert wurde. Eine gute Idee.

Vouzela alte Bahnstrecke heute Fahrradweg

Vouzela

Auf der Suche nach Plätzen für die Nacht wurden wir in der Nähe von alten Minen fündig.

Die „Minen von Bracal“ bei Folharido.

Minen von Bracal

Hier wollen wir eine kleine Wanderung unternehmen. So packen wir am Morgen früh den Rucksack und marschieren los. Wir hatten uns eine kleine Wanderung ausgesucht, ca. 8 km. Am Anfang gab es noch ein paar Schilder, doch schon bald irrten wir durch die Gegend. Hier gab es vor einiger Zeit große Brände, diese hatten sicher die Beschilderung zerstört, so das es schwer fiel, den richtigen Weg zu finden. Irgendwie schafften wir es und hatten mal wieder die Schnauze voll vom Wandern. Außerdem waren wir nass und dreckig, denn die Strecke war durch schlechtes Wetter ziemlich batschig und rutschig.

Achilles stört das alles nicht

Etwas weiter gab es in Quiaios die „Cascata da Serra da Boa Viagem“. Was für ein Name für den kleinen Wasserfall. Der aber ganz schön anzusehen war.

Extra zur Vollmondzeit reisten wir in Nazaré an. Denn dann sollen dort die höchsten Wellen zu sehen sein. Die Monsterwellen sollen nur von den besten Surfern der Welt geritten werden können. Mitunter die höchsten surf baren Wellen von 25 m gab es hier schon. Doch nicht heute. Vielleicht war unser Vollmond nicht rund genug, die Wellen sind auf jeden Fall sehr überschaubar. Die Ursachen für die großen Wellen haben mehrere Gründe. Unmittelbar vor der Küste endet eine 230 km lange Meeresschlucht, mit einer Tiefe von 5000 Metern. Bei entsprechenden Bedingungen wird eine Wasserströmung entlang des Strandes an dem Felsvorsprung in das Meer gelenkt. Wie es aussieht gibt es sie aber heute nicht „die perfekte Welle“.

Nazaré Oberstadt

Nazaré am Nordstrand

Witzigerweise etwa 20 km weiter hatten wir am Strand höhere Wellen als in Nazaré.

Lissabon, für diese Stadt ist Flip nicht geeignet. So fahren wir auf einen Campingplatz und haben einen PKW gemietet. Damit lässt sich die Stadt besser erkunden. Die fast 18 km lange „Vasco da Gama“ Brücke kostet stadteinwärts Maut und wenn man raus fährt nicht. Es ist ein wahnsinniges Bauprojekt an dem eigentlich nur 3 Jahre gebaut wurde.

Vasco da Gama Brücke

Bergab und bergauf geht es in Lissabon über Stufen und durch enge Gassen.

bergauf bergab
hoffentlich funktionieren die Bremsen

Falsch gedacht wer vermutet die engen Straßen wären Einbahnstraßen.

Keine Einbahnstraße

Eine super Sache ist der „Elevador de Santa Justa“ von 1902. Ein Aufzug, der den Fußgängern für einen Betrag von 6,50 Euro den beschwerlichen Fußmarsch in die 32m höher gelegene Oberstadt erspart.

Elevador de Santa Justa

Noch eine tolle Brücke, die schon 1966 gebaut wurde ist die Hängeseilbrücke „Ponte de 25 Abril“. Sie überbrückt die Strecke von 2,2 km über den Tejo, ohne sie müsste man 100 km fahren, um von der einen Seite zur anderen in Lissabon zu kommen.

Ponte de 25 Abril

Auf der Seite stadtauswärts in Almada am Tejo steht auf einem 82 m hohen Sockel die 28 m hohe Figur „Cristo Rei“.

Imposant Cristo Rei

Auf Meereshöhe, direkt am Meer , in der Stadtmitte, am „Praca Dom Pedro IV.“ herrscht täglich buntes Treiben. Er ist der zentrale Platz von Lissabon.

Praca Dom Pedro

Der „Torre de Belem“ im Hafen war für die Seefahrer jahrhundertelang das Wahrzeichen für Lissabon und wurde zeitweise auch als Gefängnis benutzt. Heute ein schönes Fotomotiv und Touristenziel.

Torre de Belem

Zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer wurde am Tejo ein Denkmal errichtet, das den Bug einer Karavelle darstellen soll. „Padro dos Descobrimentos“.

Dos Descobrimentos

Lissabon hat natürlich nicht nur Sehenswürdigkeiten. Die Stadt lebt an allen Ecken. Viele bunte Stadtviertel mit Läden, Bars und aller Art Gastronomie. Schon mal eine Reise wert.

Amalfa

Belem Viertel

Bücherei im Belem Viertel

Strand Lissabon warten auf die perfekte Welle

Schlange stehen vor der berühmtesten Bäckerei "Pasteis de Nata"

Tuc Tuc mal anders

Blick auf die Kathedrale

Segler am Dos Descobrimentos

Nahe bei Lissabon liegt das sagenumwobene „Sintra“. Jahrhundertalte Paläste locken jedes Jahr tausende von Touristen. Für uns hier unmöglich mit Flip einen Parkplatz zu bekommen. So begnügten wir uns mit einem kurzen Blick und dem Besuch des angrenzenden sehr schönen Naturparks. Den „Parque Montesorri“ durften wir mit Hund und weil wir unseren Namen nicht Tanzen konnten, nicht besuchen.

"Sintra" soll ganz toll sein
Nationalpark bei "Sintra"

Mit der Fähre ging es nach Troia.

Wir mussten uns hinten anstellen, um als Ausgleich das Gleichgewicht der Fähre zu halten

Gewichtsausgleich

Troia, eine Halbinsel bekannt für ihre schönen Strände. Wirklich schöne einsame Strände. Leider sind die Strände nur fußläufig zu erreichen. Trotzdem eine nette Gegend.

Strand von Troia

Piratenschiff auf Troia

Die touristisch viel besuchten Orte wie beispielsweise Zambujeira do Mar sind oft sehr Wohnmobil-unfreundlich. 3,5 Tonnen zeigen die Schilder in Richtung Meer und Strand eigentlich immer an.

Zambujeira do Mar

schon schön

im Sommer sicher nicht so leer

Der Fóia ist der höchste Berg der Algarve. Gut mit 902 m nicht gerade hoch, doch die Einwohner des darunter liegenden Dorfes Monchique und Umgebung sind stolz auf ihn. Wenn das Wetter mitspielt hat man von ihm, den man nicht unbedingt zu Fuß besteigen muss, eine schöne Aussicht. Wir fuhren mit Flip bis nach oben.

Gipfel Foia

schöne Sicht vom Foia

Rundwanderung um den Foia

Monchique hat ein altes, zerfallenes Kloster, 1631 gegründet vom Vizekönig von Indien, Peroda Silva, dem Sanften. Es stehen noch ein paar Mauern, die von einem alten Mann beaufsichtigt wird. Er ist wohl der letzte der beiden Brüder, die nach total unklaren Besitzverhältnissen, hier mietfrei leben dürfen. Er zeigt gerne die Reste des geschichtlich interessanten Klosters.

1631 erbaut

vorne im Bild der Altar

alte Azulejos noch erhalten am Kloster

Silves, im Süden empfängt uns mit hunderten von Storchennestern, auf denen um die Wette geklappert wird.

Bei Silves

Der Ort ist beliebt bei Touristen und lebt dementsprechend von der Gastronomie, Eintrittsgeldern in Museen und vom Castillo. Dieses wurde bei unserer Reise gerade bestreikt und hatte somit geschlossen. Die Gastronomie wollte nicht, das wir im Biergarten mit Hund sitzen, so war unser Aufenthalt hier nur kurz. Wir finden aber auch die ruhigen Buchten nahe Porches, wo es wunderschön, ruhig und sehr schön zu stehen ist.

Bei Castros allein am Strand

In Paderne bei Albufeira steht eines der sieben Schlösser, die auf der portugiesischen Fahne abgebildet sind. In sogenannter Militärschlammarchitektur gebaut worden. Mehr als die vier Mauern stehen nicht mehr. Es wird am Abend von riesigen Strahlern angestrahlt und ist so über die Landschaft, die fein nach wilden Kräutern duftet, weit zu sehen. Hier werden Quad- und Jeeptouren hinauf zum Schloß angeboten. Bei Regen im offenen Cabriolet-Geländewagen, so wird alles zur Extremtour.

Schloß von Paderne in der Nacht

Umgebung vom Schloß Paderne

kurz vor dem großen Regen

Vor Ameixiel gibt es einen kleinen Wasserfall, der sicher einmal viele Touristen anziehen sollte. Vor noch nicht all' zu langer Zeit wurde hier ein Infozentrum mit Café gebaut. Es kamen wohl nicht so viele Besucher, wie erhofft, so zerfällt es jetzt wieder. Zwei kleine Höhlen werden im Reiseführer auch angegeben. Die aber nicht interessant, sondern nur zugemüllt sind.

Wasserfall vor Ameixal

Infozentrum

Portugal ist der größte Korkproduzent der Welt. Alle 9 Jahre werden die Bäume beerntet. Um die Zeiten der Ernte zu erkennen werden sie gekennzeichnet. Viele Dinge werden aus Kork hergestellt, aber immer noch hauptsächlich Korken.

Steht im 4. Jahr

Der Alqueve-Stausee im Alentejo hat eine Uferlänge zwischen 1100 und 1200 km, je nach Wasserstand. Er ist stark zerklüftet, trotzdem ist es schwer einen Platz zum Stehen zu finden. Die Staumauer wurde von 1995 bis 2002 gebaut, danach wurden die Fluttore geschlossen und der See begann sich zu füllen. Ein sehr schöner Ort.

Alqueve Stausee

Alqueve Staumauer

Der Alentejo eine wunderschöne Landschaft. Er ist mit etwa einem Drittel der Landfläche die größte Region. Sanfte Hügel, Korkeichenwälder, unberührte Küsten und historische Burgstädte malen ein tolles Bild.

In diesem dünnbesiedelten Teil findet man viele sehr schöne Plätze.

Evora ist die Hauptstadt der Region. Doch bevor wir sie besuchen lassen wir uns bei Monsaraz von alten Hinkelsteinen und Grabanlagen beeindrucken.

Dolmen und Menholiten aus vergangener Zeit sind interessante, historische Orte. Die Grabanlage „Anta do Olival da Pega“ steht inmitten Portugals ältestem Olivenhain. Erst gibt es noch Hinweisschilder, doch dann sollte man Spaß am Versteckspiel haben. Durch schlammige Wiesen wurden wir fündig und fanden, die wie künstlich aufeinander gelegten Steine, die vermuten ließen, das ein Schäfer sich einen Unterstand gebaut hat.

Grabanlage "Anta do Olival da Pega"
älteste Olivenbaumplantage

Auch andere Dolmen sind hier nicht weit. Diese prähistorischen Megalithgräber aus der Jungsteinzeit lassen im Sonnenlicht Schlangenlinien und Sonnenmotive erkennen. Wer hier wohl begraben liegt, und woher die immer wissen, wie alt sie sind?

Cromoleque nahe Evora

Evora ist die Hauptstadt der südlich-zentralen Region Alentejo. Sie hat eine komplett erhaltene Stadtmauer, einen schönen Park und viele andere schöne Plätze.

Park in Evora

Bei strömendem Regen liefen wir nur zur Kirche „Sao Francisco“, in der sich die bekannte Kapelle „dos Ossos“ befindet. Ca. 5000 Knochen und Schädel, hauptsächlich Franziskanermönche, die exhumiert wurden, auch welche aus dem größeren Umfeld, wurden als Wand Dekoration in die Wände der Kapelle eingemauert. Es soll nicht gruselig, sondern nachdenklich rüber kommen. Der Spruch über der Kapelle heißt übersetzt: „Wir die Knochen, die hier liegen, warten auf eure“.

Kapelle "Dos Ossos"
wohl ein hoher Priester

Monsanto, im Osten nahe der spanischen Grenze war ein guter Tipp. Der kleine Ort wurde oft als Kulisse für Filme genutzt. Tolle Felsformationen durch Wind und Wetter geformt bringen fantastische Formen hervor. Das Castelo und eine kleine Kirche sind ganz auf den Felsen gebaut. Einer der schönsten Orte, die wir in Portugal besucht haben.

Monsaro ganz oben
Achilles passt auf, dass niemand die Stütze klaut
ein schlafender Riese
wunderschöne Landschaft
irre gebaut in Monsanto

Bevor es über Spanien nach Hause geht überrascht uns noch die Stadt Braganca. Aus dem Nichts taucht sie hinter den Bergen plötzlich auf. Ihre Zitadelle aus dem Jahre 1187 ist sehr gut erhalten, man sagt die Stadt verstecke sich hinter den Bergen, deshalb wurde sie auch nicht gefunden, um sie zu zerstören. Es ist wirklich so. Das Navi behauptet in noch 2 km und du denkst: Hä, wo soll den hier eine Großstadt auftauchen und plötzlich ist sie da. In der Zitadelle findet heute eine große Universitätsveranstaltung statt. Wir dürfen aber nicht mitfeiern. So begnügen wir uns mit dem Rundgang durch den Zitadellenhof und bestaunen im Außenbereich einen Garten eines Portugiesen, der die ganze Welt darin festgehalten hat.

Braganca alte Stadtmauer
die Welt in einem Garten in Braganca

Portugal hat uns als Wohnmobilfahrer der etwas größeren Ausmaße nicht gewollt. Die touristischen Strände sind über 3,5 Tonnen nur widerrechtlich zu erreichen. Da wir die touristischen Ziele nur ab und an anfahren, war das aber nicht schlimm. Vieles andere sahen wir, wie so oft durch Zufall. Da wir Autobahnen meiden und in gemütlichem Tempo unterwegs sind fanden wir sehr oft schöne Orte und Plätze zum Stehen. Das Wetter spielte zwar nicht so mit, aber immer noch besser, als die kalten nassen Winter in Deutschland. Viele Wohnmobilisten haben Portugal im Winter für sich entdeckt. Wir hatten bei unserer Fahrt noch Glück, dass wir viele Ecken gefunden hatten, die noch sehr ruhig waren. Auch die Einwohner reagierten auf uns sehr freundlich, ob es so bleiben wird bleibt die große Frage. Mein persönlicher Favorit in Portugal war die Region Alentejo im Süden. Hier findet man eine raue Atlantikküste, historische Kulturstädte und verträumte Bergdörfer. Außerdem ist es die am dünnsten besiedelte Region.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert