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Turkmenistan – Feuerkrater Darwaza

Wenigstens eine Sehenswürdigkeit - neben "Disneyland" Asghabat - war uns auf unserer von den Behörden festgelegten Strecke genehmigt: Der Feuerkrater Darwaza. Mitten in der Wüste Karakum wurden hier in den 1970er Jahren Erkundungsbohrungen nach Erdgas durchgeführt. An dieser Stelle war das Gestein instabil und stürzte zusammen. Entstanden ist ein Krater mit einem Durchmesser von etwa 200m und einer Tiefe von 50m. Aus hunderten Spalten im Boden und an den Wänden tritt Erdgas aus. In den Folgejahren starben hunderte von Tieren (Schafe und Kamele der Hirten) an Gasvergiftungen. Irgendwann entzündete sich das ausströmende Gas. Den Grund weiß niemand sicher. Wahrscheinlich hat einer der Hirten - um weitere Verluste seiner Tiere zu vermeiden - einen brennenden Autoreifen in den Krater rollen lassen. Seit dieser Zeit brennt der Krater, Versuche ihn zu löschen, hat es bis heute nicht gegeben.

Feuerkrater/Gaskrater Darwaza
Feuerkrater/Gaskrater Darwaza




Bei Tag und aus der Entfernung ist das Loch gar nicht mal so spektakulär...
Bei Tag und aus der Entfernung ist das Loch gar nicht mal so spektakulär...



... das ändert sich mit abnehmendem Tageslicht.
... das ändert sich mit abnehmendem Tageslicht.



Schattengestalten am "Gateway to hell"
Schattengestalten am "Gateway to hell"



Aus ein paar hundert Metern Entfernung bietet sich ein tolles Bild vor dem Sternenhimmel (zum Größenvergleich: Das kleine helle Viereck rechts neben dem Feuerschein ist unser LKW).
Aus ein paar hundert Metern Entfernung bietet sich ein tolles Bild vor dem Sternenhimmel (zum Größenvergleich: Das kleine helle Viereck rechts neben dem Feuerschein ist unser LKW).



Hin- und Rückweg führen über eine teils sandige Piste. Schon auf dem Hinweg ahnten wir nichts Gutes an einer Stelle mit weichem Sand. Da ging es zwar noch bergab, aber wir mussten am nächsten Tag wieder hoch...
Hin- und Rückweg führen über eine teils sandige Piste. Schon auf dem Hinweg ahnten wir nichts Gutes an einer Stelle mit weichem Sand. Da ging es zwar noch bergab, aber wir mussten am nächsten Tag wieder hoch...



Hm, ob das unser "Schneggsche" schafft?!
Hm, ob das unser "Schneggsche" schafft?!



Ziemlich weit oben, war es dann soweit. Die Motorleistung im zweiten Gang reichte nicht aus, im ersten Gang grub sich unser Fahrzeug ein. Achim und Andrea (http://www.paulchen-on-tour.de) zogen uns ein Stück, so sparten wir uns das Luftablassen und spätere wieder Aufpumpen, was bei den großen Reifen doch einige Zeit dauert...
Ziemlich weit oben, war es dann soweit. Die Motorleistung im zweiten Gang reichte nicht aus, im ersten Gang grub sich unser Fahrzeug ein. Achim und Andrea (www.paulchen-on-tour.de) zogen uns ein Stück, so sparten wir uns das Luftablassen und spätere wieder Aufpumpen, was bei den großen Reifen doch einige Zeit dauert...



Eine Agame war von dem ganzen Trubel reichlich unberührt.
Eine Agame war von dem ganzen Trubel reichlich unberührt.

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