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Rumänien/Karpaten

Do., 03.07.08

Wir besichtigen die Eishöhle (5 Lei / Person), hatten uns davon allerdings mehr versprochen. Wir sind froh, dass wir nicht hin gewandert sind (ca. 10km ein Weg), sondern mit dem Auto bis hingefahren sind. Die Höhle liegt am Fuße eines etwa 50m tiefen Trichters. In ihr liegt ein mehrere Meter dicke Eisschicht, die auch im Sommer nicht taut. Gleich am Anfang der Höhle steht eine Eisformation, die an einen Hai erinnert. In der Tat kann man mit mit etwas Fantasie den Kopf eines Haies aus dem Eismeer ragen sehen. Das Alter des Eises wurde übrigens auf über 3000 Jahre datiert.

Die Hai-Skulptur in der Eishöhle
Die Hai-Skulptur in der Eishöhle

Heute gab es den ersten Schaden am Auto: Einer der beiden Winkel, mit dem die oberen Lampen befestigt sind, ist gebrochen. Der erste Tribut an die Wege und Straßen in Rumänien.

Die rumänischen Straßen und Wege waren zuviel für die Halterung des Zusatzscheinwerfers...
Die rumänischen Straßen und Wege waren zuviel für die Halterung des Zusatzscheinwerfers...
Wasserkühlung beim luftgekühlten Motor...
Wasserkühlung beim luftgekühlten Motor...
Natur pur
Natur pur

Fr., 04.07.08

Wir fahren über Forstwege an der Cabana Padis vorbei zur Cetatile Ponorului und wandern auf dem kürztesten Weg dorthin. Die Wanderung ist beschwerlich, Trittsicherheit ist gefragt, teilweise muss man klettern. Der Anblick des riesigen Höhlenpotal ist überwältigend. Leider können wir das letzte Stück zur Höhle nicht hinuntersteigen: Der Abstieg ist uns zu gefährlich, zu dem es regnet und die Steine entsprechend rutschig sind. Als wieder uns wieder auf den Rückweg machen, kommt eine Gruppe Höhlenforscher aus der Höhle.

Wanderung zur Cetatile Ponorului
Wanderung zur Cetatile Ponorului
Beschwerlicher Abstieg zur Cetatile Ponorului
Beschwerlicher Abstieg zur Cetatile Ponorului
Riesiges Höhlentor der Cetatile Ponorului
Riesiges Höhlentor der Cetatile Ponorului, wer genau hinsieht, erkennt eine Gruppe Höhlenforscher am Eingang der Höhle

Wir fahren weiter Richtung Cheile Somesului Cald. Zu ersten Mal brauchen wir beide Sperren: ein Holz-LKW steht mit einer Panne auf dem Forstweg und wir müssen aussen rum. Mit etwas Aufwand (Baumstämme wegräumen) geht es. Dem Forstarbeiter, der uns hilft, danken wir mir einem Päckchen Kaffee. Wenige Minuten später der nächste Defekt: Die Halterung der zweiten Lampe ist jetzt auch gebrochen. Reklamation an Wolfgang. Direkt am Fahrweg (falls man den noch so nennen kann) kommen wir an der Pestera Pepii vorbei. Einer Höhle, durch die Wasser herausfliesst. Man kann durchs Wasser hineinwaten, es geht mehr als hundert Meter in den Berg. Das Wasser ist jedoch eiskalt, uns frieren fast die Füße ab. Am Ende des fahrbaren Weges (vor der Cheile Somesului Cald) rasten wir für die Nacht.

Eingang zur Pestera Pepii
Eingang zur Pestera Pepii

2 Gedanken zu „Rumänien/Karpaten

  1. EbsEls

    Hallo zusammen,
    geg.: 1. Tag der Auswertung: 27.07.08
    heute 16.12.08
    Anzahl der Bilder 2600
    ges.: Anzahl der Bilder, die pro verstrichenem Tag beurteilt werden hätten können
    Ergebnis: 18,30985915

    Viele Grüße aus Thüringen, von Einem, der schon ganz lange gespannt auf Eure Bilder ist.

  2. admin

    Hallo Eberhard,

    hast ja Recht, Schande über mich. Aber ich habe im letzten halben Jahr kaum Zeit gefunden. Bin aber dran. Der Bildervortrag ist fast fertig und dann kommt der Bericht auf die Webseite...
    Gruß Markus

Kommentare sind geschlossen.