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Ghostbusters am Bachlauf

Wir haben uns gemütlich an einer der vielen natürlichen Badestellen, die es in Portugal gibt, niedergelassen, um hier die Nacht zu verbringen. Das Abendessen war gerade vertilgt und eine Flasche Wein geöffnet, als ein Auto ankommt und drei Männer mit allerlei Gerätschaften aussteigen. Was wird das denn?

Seltsames Treiben im Bachbett

Verstohlen beobachten wir sie bei ihrem Treiben. Scheinbar bemerken sie unsere Neugier und winken uns heran. Ausführlich erklären sie uns ihre Arbeit. Sie arbeiten bei einem biologischen Institut einer nahen Universität und überwachen die Bestände lokaler Fischarten. Insbesondere geht es um die Bestandsveränderungen der Bachforelle aufgrund der Klimaerwärmung. Dazu fischen sie den Abschnitt des Baches ab und untersuchen die Tiere.

Schnell ist ein Open-Air-Labor eingerichtet.

Gefischt wird mit Hilfe eines leichten Elektroschocks.

Die Höllenmaschine: Ein tragbarer Stromerzeuger, der eine hohe Spannung erzeugt.

Dann werden die Fische gemessen, gewogen und ein paar Schuppen, sowie die Spitze der Rückenflosse entnommen.

Jeder Fisch wird genau registriert.

Anhand der Schuppen lässt sich das Alter der Fische bestimmen (wieder was gelernt), die Flossenspitze wird später im Labor genetisch untersucht. Sehr interessant. Im Anschluss an die Untersuchung kommen die Fische wieder in den Bach und schwimmen quietsch-fidel davon.

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