„ufftour“ in Zentralasien 2016/2017

Seidenstraße – Mongolei – Sibirien – Kaukasus

Anfang April geht es (endlich) los. Wir starten mit unserem „Schneggsche“ zu einer Zentralasien-Reise. Die Vorarbeiten kommen langsam zu einem Ende und nun freuen wir uns auf freundliche Menschen, beeindruckende Landschaften, Natur und Kultur.

Karte Reiseüberblick Planung Zentralasien-Tour 2016/2017

© mapz.com – Map Data: OpenStreetMap ODbL. www.mapz.com

2016 wollen wir über die Seidenstraße bis in die Mongolei fahren. Unser Weg wird uns durch Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan und Russland führen. Ende Sommer werden wir die Mongolei erreichen und dort deren Westen bereisen. In der Hauptstadt Ulan Bator wollen wir eine Unterstellmöglichkeit für den Winter für unser „Schneggsche“ suchen und über Winter per Flieger nach Hause zurückkehren. Mehrere Monate mit -30° bis -40°C wollten wir uns dann doch nicht zumuten.  😉

Im Frühjahr 2017 werden wir dann den Süden und Osten der Mongolei bereisen und danach nach Russland zum Baikalsee fahren. Durch Sibirien geht es dann wieder gen Westen bis zur Wolga, evtl. mit einem Abstecher nach Kasachstan. Durch den Kaukasus (Georgien, Aserbaidschan, Armenien) werden wir die Türkei erreichen, die wir dann ausführlicher bereisen möchten, als es auf dem Hinweg aus Zeitgründen möglich ist. Danach geht es wieder zurück.

Durchs Elsass im September 2015

von Juliane und Stefan

Für unseren diesjährigen Sommerurlaub hatten wir das Elsass im schönen Frankreich ausgewählt. Kulinarisch: ein Erlebnis. Seine Winzer: bekannt und die Weine von edlem Geschmack. Wenn die Sonne scheint auch landschaftlich ein voller Genuss. Die Städte: meist klein, aber sehr fein. Straßburg als Hauptstadt: eine Stadt voll Leben und schöner Dinge. Wie für uns gemacht…

„La petite France“ Stadtteil von Straßburg

„La petite France“ Stadtteil von Straßburg

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Rumänienreise 2015 im Überblick

„Dumm ist, wer Dummes tut.“ (Rumänien)

Diesen weisen Satz hat Forrest Gump einmal geprägt. Und er hatte wohl recht.
Wir haben hier in Rumänien unseren Allrad-LKW sicher nicht geschont. Wir sind einige Wege gefahren, für die unser „Schneggsche“ eigentlich zu schwer, zu breit und zu hoch war. Auch welche, von denen uns sogar Rumänen abgeraten haben und die fahren eigentlich überall hin. Etliche Schrammen und Dellen zeugen davon. Und doch ging soweit alles gut.

Doch zurück zu Forrest Gump. „Besonders dumm ist wohl einer, der sein Geländefahrzeug dann ausgerechnet in der Einfahrt zu einem „Magazin Mixed“ (Tante-Emma-Laden) versenkt, statt auf einer übelen Piste.“

VersenktSo sollte man eigentlich nicht parken!

 

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Sensation: Gebirgswal entdeckt (Rumänien)

Sensation!!! Weltweit erster Gebirgswal (Orca carpatii) entdeckt.
Jahrelang wurde sein Vorkommen vermutet, doch selbst erfahrenste Karpatenwanderer wie Karpatenwilli (www.karpatenwilli.com) haben bisher keinen gesichtet. Erstmals konnte nun die frischgebackene Höhlen- und Schluchtengängerin Heike W. Fotos von dem versteckt lebenden Tier machen.

Orca1
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Wasserfassen (Rumänien)

Bedingt durch die lange Trockenheit sind so ziemlich alle Wasserläufe und Quellen ausgetrocknet. Unser Wasservorrat geht langsam zur Neige. Bei einem freundlichen Rumänen in Wolkendorf (rum. Vulcan) dürfen wir Wasser aus seinem Brunnen holen (in den Dörfern gibt es kein fließendes Wasser).

Wasserfassen

Der Wasserspiegel liegt mehr als 4m unter dem Brunnenrand. Das schafft unsere Pumpe nicht. Also werden nach und nach 15 Eimer Wasser aus dem Brunnen hochgezogen, in einen anderen Eimer gefüllt und von diesem mt der Pumpe in den Bauch unseres „Schneggsches“ befördert. Der Rumäne freut sich, dass er helfen konnte. So geht Solidarität.

Kirchenburg Hetzeldorf und der „Hans Onkel“

Auf unserer Rundreise durch die alten ehemals deutschen Dörfer in Siebenbürgen, haben wir uns viele Kirchenburgen angeschaut. Manche toll restauriert und touristisch erschlossen, andere zerfallen und teilweise wild besiedelt. Am meisten beeindruckt hat uns jedoch der Besuch der Wehrkirche in Hetzeldorf (rum. Ațel). Weniger wegen der Kirchenburg an sich, sondern wegen dem Burgwächter. Aber der Reihe nach…

Hetzeldorf-13
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Kirchenburgen und der „Herr der Ringe“ (Rumänien)

Wir sind unterwegs in Siebenbürgen in Rumänien. Auf Nebenstraßen und Feldwegen geht es über die Dörfer. Fast könnte man meinen J. R. R. Tolkien hätte eine Karte von Siebenbürgen zur Hand gehabt, als er die Namen für Mittelerde erfand. Hier fahren wir durch Landstriche mit den schönen Namen Burzenland, Weinland, Unterwald, Altland und Geisterwald. Durch Ortschaften wie Katzendorf, Leblang, Schönberg und Wurmloch. Fast jede Ortschaft hat eine mehr oder weniger gut erhaltene Kirchenburg. Befestigte Wehrkirchen, in denen die Bewohner Schutz vor den osmanischen Überfällen suchten. Auch Lebensmittel wurden in der Kirchenburg gelagert und manchmal gibt es einen Brunnen direkt vorm Altar. So konnten auch längere Belagerungen durchgestanden werden. Rund 200 dieser Kirchenburgen gibt es hier in Siebenbürgen. Irre. Die Kirchen sind alle evangelisch. Oft trifft man noch auf einen deutschen Burgwächter oder eine Burgwächterin mit dem/der man schwatzen kann. Ein tolles Erlebnis.

Kirchenburgen Cinsor / Kleinschenk
Kirchenburg in Cinsor / Kleinschenk
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Besuch im Kloster Crasna (Rumänien)

Dem Ratschlag einer Freundin folgend, haben wir das kleine Kloster in Crasna, südlich des Hauptkarpaten-Kammes besucht. In dem Kloster leben nur wenige Mönche. Besuch gibt es selten. Wir wurden herzlich empfangen und haben eine Nacht mit unserem Auto direkt vor dem Kloster übernachtet. Morgens klopfte es und ein Mönch brachte uns frische – noch warme – Milch. Später saßen wir mit dem Abt Nifon zusammen, der darauf bestand, dass wir noch ein zweites Frühstück einnehmen und mit ihm leckeren Likör kosten. Später kam noch der Mönch Panteleimon, der für ein paar Tage unterwegs war. Auch mit ihm saßen wir noch eine Weile zusammen und zeigten auf der Karte, welche Strecke wir in Rumänien schon zurückgelegt hatten und wo uns unsere Reise noch hinführen sollte. Bei unserem Abschied versorgte uns Panteleimon noch mit Käse, Marmelade und Honig. Die Gastfreundschaft in Rumänien ist immer wieder beeindruckend.

Crasna-3
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