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Heike und Markus waren im Januar und Februar 2011 rund 8 Wochen in Marokko unterwegs.

Nordafrika, Orient, 1001 Nacht, Berber, Maghreb. Schon lange geisterten diese klangvollen Namen in unseren Ohren herum. Und nun wollten wir endlich eintauchen in dieses fremde Land, die fremde Kultur. Zwei Monate Zeit hatten wir uns genommen um das Zeitkorsett nicht allzu eng zu stecken. Trotzdem wären wir gerne länger geblieben. Irgendwie ist eine Reise immer zu kurz...

Unmittelbar nach Neujahr machten wir uns auf den Weg Richtung Barcelona. Von da aus ging es mit der Fähre nach Tanger, in den neuen Hafen, der doch ein gutes Stück ausserhalb liegt. In den ersten Tagen halten wir uns im nordwestlichen Bereich von Marokko auf und machen auch den ein oder anderen Abstecher an den Atlantik. Allerdings haben wir hier Probleme frei zu stehen. Mehrmals werden wir vom Militär verjagt, welches an der Küste versucht den Schmuggel von Material und Menschen Richtung EU zu unterbinden. Einmal können wir wenigstens bei einem Polizeiposten, der mit seinem Zelt an einer Küstenstraße steht und Fahrzeuge kontrolliert, übernachten, nachdem uns vorher Militär von einer schönen Lagune weggeschickt hat. Alles ist recht neu und aufregend. Vor allem der Zustand der Straßen und der Straßenverkehr. Wir sehen massenhaft alte Mercedes-PKW (Baureihe W123), die hier als Überlandtaxis fahren. In der Regel sitzen hierin 8 oder 9 Personen. Fünf hinten und vier vorne, wobei der zweite von links fährt. Geil.

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Im letzten Betriebsjahr des Bergwerk Saar ergab sich glücklicherweise die Möglichkeit an einer Grubenfahrt teilzunehmen. Im Saarland endet am 30.06.2012 das Zeitalter des Steinkohlebergbau und es geht damit eine mehr als 200-jährige Tradition zu Ende. Am 28.09.2011 fuhren wir (Stefan u. Markus) also im Nordschacht ein. Auf der 18.Sohle in etwa 1000m Tiefe wurden wir im Abbaubereich zum Streb 8.6 geführt. Danach ging es nach ca. 150m tiefer auf die 20. Sohle. Hoch interessant ist die im Bergbau verwendete Technik. Ebenso die Erfahrung in welch schwierigem Arbeitsumfeld (Temperatur, Schmutz, Neigung) gearbeitet werden muss. Alle Teilnehmer waren beeindruckt und froh, an dieser Tour teilgenommen zu haben.

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