Willkommen

Willkommen auf ufftour.de, der Reiseseite von Heike, Markus, Yasmin und Katharina Walter und Juliane und Stefan Britz. Wir berichten hier über unsere Reisen, die wir auf eigener Achse mit Allradfahrzeugen unternehmen. In absehbarer Zeit wollen wir zu einer Open-End-Reise aufbrechen, die uns zu vielen interessanten Stellen des Erdballs führen soll. Weiteres ist zu finden auf unserer Facebook-Seite (kann auch aufgerufen werden, wenn man kein Facebook-Mitglied ist).

Heike und Markus sind zur Zeit ufftour in Zentralasien. Hier geht es zur Übersicht der Reiseberichte.

Mongolei – Grandiose Landschaften

Das „Ziel“ des Hinwegs unser Reise war die Mongolei. Wobei der Ausdruck Ziel natürlich völlig fehl am Platze ist, ist für den Fahrzeugreisenden doch wirklich der „Weg das Ziel“, um diesen abgedroschenen Spruch mal wieder aufzuwärmen. Und doch klingt „Mongolei“ süß in den Ohren der Fernreisenden. Warum? Nun dafür gibt es wohl vor allem einen Grund. Dieses riesige Land ist kaum besiedelt und bietet somit dem Reisenden viel weites, unbebautes Land. Grandiose Landschaften, die nicht durch Straßen, Zäune oder Hochspannungsleitungen „verschandelt“ sind. Von wenigen Städten und Dörfern abgesehen, ist man meistens mit sich und der Natur allein. Wobei das so ganz auch nicht stimmt, meist findet das Auge irgendwo im Umkreis eine Jurte. Nach wie vor lebt ein Großteil der Bevölkerung nomadisch und zieht mit ihren Jurten und Sack und Pack übers Land.


Es werden noch weitere Beiträge folgen, also lassen wir es für diesen Beitrag mit dem Geschreibsel. Die folgenden Bilder geben hoffentlich einen Eindruck davon, an was sich unsere Augen täglich erfreuten…


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Russland – Durchs russische Altai Richtung Mongolei, Werkstatt-Zwischenstop inclusive

Der Grenzübertritt von Kasachstan nach Russland verlief ohne Probleme. Nach etwa einer Stunde befanden wir uns auf dem Boden des alten Zarenreiches. Aber warum Russland? Nun, die Mongolei hat nur Grenzen zu Russland und China. Nun wäre es viel weniger weit, wenn man von Kasachstan aus durch China in die Mongolei fahren würde/könnte. Doch leider machen die Chinesen Reisenden mit eigenem Fahrzeug größere Probleme: Man darf nur gegen eine hohe Gebühr das Land mit eigenem Fahrzeug bereisen. Es wird eine Fahrtroute vorgeschrieben und man muss im eigenen Fahrzeug einen Guide mitnehmen (und diesen verköstigen), der auspasst, dass man die Fahrroute auch nicht verlässt. Also nicht wirklich das, was wir uns unter Reisen vorstellen. Also muss man wohl oder übel zunächst in Kasachstan einige hundert Kilometer nach Norden fahren, um diese dann in Russland wieder nach Süden zu fahren (dazwischen liegt ein Streifen China). Nun denn. Also nach Russland. In Russland standen zwei Dinge auf der Todo-Liste: Ein Werkstattbesuch, sowie die Fahrt durch das schöne russische Altai-Gebirge. Gleich vorweg: Der Werkstattbesuch war erfolgreich. Im Altai machte unser leider der Wettergott einen Strich durch die Rechnung. Warum in die Werkstatt? Nun, seit einiger Zeit verloren wir Getriebeöl. Der Simmering der Getriebeeingangswelle war undicht. Also musste das Getriebe ausgebaut werden, um diesen Dichtungsring auszutauschen. Im Prinzip technisch kein Problem, wenn das Getriebe eines LKW nur nicht so schwer wäre. Rund 140kg bringt unseres auf die Waage. Das kann man schlecht mal eben am Wegesrand aus- und wieder anbauen. In der russischen Stadt Barnaul gibt es eine MAN-Vertretung, die allerdings gerade neu gebaut wird. Aber man vermittelte uns an eine LKW-Werkstatt, die die Reparaturen für MAN gerade abwickelt. Richtig Glück hatten wir, dass einer der MAN-Mitarbeiter rund 10 Jahre in Deutschland gelebt und Maschinenbau studiert hat. Alexander spricht perfekt Deutsch und ist auch technisch ein kompetenter Ansprechpartner. Außer der Getriebereparatur wollten wir auch noch eine Verbesserung am Hilfsrahmen vornehmen (der Rahmen, auf dem unser Wohnaufbau montiert ist). Diesen hatten wir zu Beginn unserer Auto-Ausbau-Zeiten von privat gekauft und damals mangels Erfahrung einen Fehler in der Konstruktion nicht erkannt. Grundsätzlich entkoppelt dieser Hilfsrahmen den Wohnaufbau vom Fahrzeugrahmen, in dem er eine gewisse Bewegung zwischen den beiden zulässt. Unser Rahmen bewegt sich allerdings viel zu viel und der – leider – sehr schwer gewordene Wohnaufbau wankt dadurch allzu heftig. Diese Bewegung wollten wir irgendwie einschränken.


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Hier war unser Schneggsche in guten Händen. Werkstatt in Barnaul/Russland. Die Mitarbeiter waren geduldig, engagiert und ließen mich mit Hand anlegen. Gemeinsam fanden wir eine Lösung für das Hilfsrahmen-Problem.

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Kasachstan – Unendliche Weiten, aber was soll ich schreiben?

Bei der Planung unserer Reise war bereits klar, dass Kasachstan nur ein Transitland sein würde. Warum? Nun, Erstens weil man auch bei einer mehrmonatigen Reise naturgemäß nicht überall lange Zeit verbringen kann. Und Zweitens weil von allen bereisten Ländern Kasachstan wohl am wenigsten „zu bieten hat“. Ohne ungerecht sein zu wollen, kann man das wohl so feststellen. Kasachstan ist riesig, für europäische Maßstäbe kaum zu erfassen. In diesem – nach Fläche – neuntgrößten Land unserer Mutter Erde, hätte ganz Westeuropa incl. Großbritannien (muß man die jetzt eigentlich schon einzeln nennen?) und halb Skandinavien Platz. Auf diesen fast 3 Millionen Quadratkilometern Fläche leben allerdings nur rund 17 Millionen Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 6 Personen pro qkm entspricht (in Deutschland beträgt diese schlappe 226). Wenn man nun aber berücksichtigt, dass über 50% der Bewohner in Städten leben (und davon die meisten in nur 10 großen Städten), kann man vielleicht erahnen, wie leer das Land eigentlich ist. Nein, kann man eigentlich nicht… Auf einer Hauptstrecke weit im Osten, die wir von Süd nach Nord fahren, liegen oft mehr als 50km Abstand zwischen den einzelnen Dörfern. Die Straße, die über weite Strecken diesen Namen in keiner Weise verdient, geht meist schnurgerade bis zum Horizont, der durch eine leichte Anhöhe gebildet wird. Hinter dieser erhofft man sich ein anderes Bild. Dort angekommen sieht man – das Gleiche wie vorher. Aber hinter der nächsten Anhöhe… Nein.


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Soweit das Auge reicht: Nix wie Steppenlandschaft (im Westen dann eher Wüste). Die kaum sichtbaren Pfosten gehören zu einer Bahnlinie.

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Kirgistan – Das kirgisische Meer in den Bergen, Märchenfelsen und Werkstattbesuche die Spaß machen

Weiter ging die Fahrt, noch immer durch Hochtäler in Kirgistan. Diese liegen im Bereich von 3000 bis 4000m Meereshöhe und werden im Sommer von Hirten bewirtschaftet. Die ziehen dann mit Sack und Pack und ihrer Jurte in die abgelegenen Regionen und Leben hier mit der Natur. Es geht auch nur mit der Natur. Die Menschen passen sich an, anders geht es hier nicht. Ein Jurtencamp weckt unser Interesse, werden hier doch gerade die Schafe geschoren. Ein kurzer Stopp, natürlich darf ich fotografieren. Schade, dass wir uns nicht mit den Menschen verständigen können. Speziell Russisch-Kenntnisse wären jetzt von Vorteil.


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Jurtencamp. Links die Männer bei der Schafschur.

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Kirgistan – In der Brücke eine Lücke (also eher mehrere…)

Unsere Fahrt durch ein kirgisisches Hochtal auf dem Weg zum „kirgisischen Meer“ bot neben herrlicher Landschaft auch die ein oder andere Herausforderung, die zu meistern war. Im letzten Bericht war schon von einer Brücke, die nur für 3 Tonnen zugelassen war, die Rede. Nach vielen weiteren Kilometern kamen wir an eine weitere Brücke, die nun wirklich nicht zum Überfahren mit LKWs geeignet war.


Man muß wissen, dass ein großer Teil der Infrastruktur in Kirgistan noch aus der Sowjet-Zeit stammt. Kirgistan war im Rahmen der Sowjetunion ein wichtiger Fleischlieferant (jede Sowjetrepublik hatte so ihre spezielle Aufgabe). So wurden auch viele Hochtäler durch Pisten erschlossen und Brücken über die Wasserläufe gebaut. Mit dem Ende der Sowjetunion gab es niemand mehr, der sich um diese abgelegene Infrastruktur kümmerte. Der kirgisische Staat hat weder Lust noch Mittel für ein paar Hirten einen großen Erhaltungsaufwand zu betreiben. So rottet die Infrastruktur vor sich hin.


Nun ja, wir kamen also an eine Brücke…

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Von Weitem sie die Brücke ja noch einigermaßen passabel aus...




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Tadschikistan/Kirgistan – Über das Dach der Welt ins Land der Pferde

Mit dem Begriff „Dach der Welt“ wird heutzutage zwar eher das Himalaya-Gebirge bezeichnet, doch in alten Nachschlagewerken wurde dieser Ausdruck immer für das Pamirgebirge verwendet. Vom „Pamirknoten“ aus entfalten sich die Hochgebirge Zentralasiens, die „niedrigsten“ Regionen liegen um die 4000m und die höchsten Erhebungen über 7000m Meereshöhe, so hatte und hat der Ausdruck „Dach der Welt“ durchaus seine Berechtigung.

Wir sind ganz in den Osten Tadschikistans gefahren, dort wo das Pamitgebirge am einsamsten ist. Nur rund ein dutzend Kilometer trennen uns von der chinesischen Grenze. Hier im Tal des Aksu gibt es nur einige Hirtenfamilien und zwei oder drei Dörfer. Wir hatten gehofft, bei der Fahrt durch das Tal, dass sich von Süden nach Norden an der chinesischen Grenze vorbei zieht, schöne Ausblicke auf die Eisriesen der chinesichen Seite zu haben. Doch leider waren diese durch vorgelagerte Berge verdeckt. Trotzdem war die Gegend schön, nur die ekelhafte Wellblech-Schotterpiste bleibt in negativer Erinnerung. So viel wie möglich sind wir neben der Piste gefahren, die Spuren der Einheimischen dort zeigten auch deren Abneigung gegen diese Holperpiste.

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Ein Yak. Diese Rinderart ist im zentralasiatischen Hochland eine wichtige Lebensgrundlage. Er ist Reit-, Last- und Arbeitstier, liefert Milch, Fleisch, Leder, Haar und Wolle. Seine Kotfladen dienen als Brennmaterial. Yaks vertragen problemlos große Höhen und haben auch mit Temperaturen von -40°C keine Probleme. Sie sind ideal angepasst an die oft lebensfeindliche Umgebung der zentralasiatischen Gebirgsregionen. Nur mit Wärme haben sie es nicht so, was aber hier oben kein Problem darstellt...

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Tadschikistan – Wer nicht schauen will, muss schaufeln…

Man kennt das ja: „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Beim Fahren abseits befestigter Straßen ist es weniger das Hören (wäre bei dem Geratter und Gerappel eh zwecklos), sondern das Schauen. Will meinen, dass der Fahrer vor schwierigen Passagen anhalten sollte und sich zunächst zu Fuß ein Bild machen sollte, ob die Stelle passierbar sei. Soweit die Theorie. In der Praxis wird man das bei hunderten von Kilometern mit vielen, vielen Stellen, die man zunächst erkunden sollte, schnell leid. „Wird schon gehen“ wird dann schnell zum Standardsatz. Wir waren schon rund 100km auf der Piste im Naturreservat Zorkul unterwegs und bisher war alles gut gegangen. Die in der Karte eingezeichnete Piste verschwand plötzlich, aber es gab eine gut sichtbare Fahrspur, die in die gleiche Richtung führte. Also folgten wir dieser ein paar Kilometer. Dann begannen in der Hochebene die ersten Wasserläufe, manche ausgetrocknet, andere wasserführend. Die ersten wurden auch mit Bravour genommen. Dann ging es ins nächste Bachbett rein. Und von dort aus war nicht mehr wirklich eine Spur zu erkennen. Also Auto auf einer Kiesbank abgestellt und mal zu Fuß weiter. Schnell wurde klar, dass es hier für einen 8to-LKW kein Durchkommen gab. Es folgten mehrere Wasserläufe hintereinander, getrennt durch morastische Grasflächen, eine Spur war nicht mehr zu erkennen. Also rumdrehen und einen anderen Weg suchen. Soweit die Theorie…

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Ein wirklich schöner Platz, um das Auto zu versenken.

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Tadschikistan – Wo das Pamirgebirge am einsamsten ist

Schon bei der Reiseplanung war die Pamir-Region eines der Hauptziele unserer Reise. Das Pamir-Gebirge liegt im Osten Tadschikistans. Von diesem „Pamirknoten“ aus entfalten sich die Hochgebirge Zentralasiens: Himalaya, Karakorum und Hindukusch, außerdem Kunlun- und Tien-Shan-Gebirge. Die höchsten Berge sind über 7000m hoch, aber auch die Täler und Hochebenen dazwischen liegen bereits in großer Höhe, teilweise über 4000m hoch. In der Region leben nur sehr wenige Menschen. Ausschließlich in den Flußtälern gibt es einige Dörfer. Einige wenige Siedlungen liegen auch entlang des „Pamir-Highway“, einer Hochstraße, die Tadschikistan mit Kirgistan und China verbindet. Diese Siedlungen sind in sowjetischer Zeit entstanden und dienten ausschließlich der Unterhaltung dieser Piste, deren höchster Pass über 4600m hoch liegt. Von der „Pamir-Hauptstadt“ Korough im Panj-Tal führt die Straße östlich ins Gebirge. Wir entscheiden uns aber zunächst am Fluß Panj entlang weiter nach Süden zu fahren und die Südspitze Tadschikistans zu umrunden. Hier liegt der sogenannte Wakhan-Korridor, einst ein wichtiger Verbindungsweg der Seidenstraße, denn auch die Karawanen mussten vor hunderten von Jahren diese hohen Gebirge überwinden. China, der Ausgangspunkt dieser Handelsstraße, liegt nun mal hinter den hohen Gebirgen Pamir und Karakorum, schwierige Hindernisse für die Händler. Der Wakhan-Korridor verläuft zwischen den Gebirgen Pamir und Hindukusch und bildete im Tal des Flußes Panj eine gute Ost-West-Verbindung. Heute verläuft hier die Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan.

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Weit im Süden Tadschikistans erreichen wir den Wakhan-Korridor. Vor uns ragen die mächtigen Gipfel des Hindukusch in den Himmel.

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Tadschikistan – Von Duschanbe zum Pamir

Mit Freude starten wir von Duschanbe Richtung Osten. Wir wollen die Nordstrecke zum Pamir nehmen, die „alte“ Strecke. Es gibt auch eine besser ausgebaute Südstrecke, jedoch verspricht die Nordstrecke schönere Landschaften und uriges Gelände. Etwas unklar ist für uns, ob die Strecke fahrbar ist, vor allem mit einem LKW. Hier gibt sich der Reiseführer (und auch manche Reiseberichte) etwas unklar. Zum einen geht es an der größten Baustelle Tadschikistans vorbei, einem Stausee, der ein ganzes Tal und die darin befindliche Straße überfluten soll. Laut unserem Reiseführer wäre mit dem Beginn der Flutung ab Anfang 2016 zu rechnen. Außerdem findet man immer wieder Fotos von kleinen Hängebrücken, die nur für PKW geeignet sind (auch in unserem Reiseführer). Doch hier können wir Entwarnung geben. Vom Stausee ist noch nichts zu sehen und es wird sicher eine Umfahrung geben (man sieht schon eine angefangene Piste). Schließlich leben in den Tälern oberhalb des künftigen Sees fast 300.000 Menschen und es gibt keinen andern Zugang zu diesen Tälern. Und was die Hängebrücken angeht: Leider neigen viele Reiseberichte zu Übertreibungen. Man muss wohl auf seine besonderen bestandenen Abenteuer hinweisen. Das haben wir auch in der Vergangenheit leider schon häufig beobachten müssen. Wir versuchen übrigens der Versuchung, uns als tolle Abenteurer darzustellen, zu wiederstehen und vermeiden jede Übertreibung. Wir hoffen, dass uns das gelingt… Zurück zu den Hängebrücken. Diese kleinen Brücken gibt es wirklich, aber keine davon an der Hauptstrecke. Sondern diese Brücken dienen dazu, Dörfer, die auf der anderen Seite des Flusses liegen, anzubinden. Die „schwächste“ Brücke, über die man muss, weisst 15to aus. Wobei die deutlich stabiler ausschaut und da alle anderen Brücken für 30to ausgelegt sind, macht eine dazwischen mit weniger, wenig Sinn. Ich denke, auch die wird 30to tragen.

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Auf der Nordstrecke zum Pamir



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Tadschikistan – Durch die Berge im Norden

Tadschikistan ist ein Land der Berge. Rund 93% des Territoriums ist Bergland, mehr als die Hälfte des Landes liegt höher als 3000m. Der höchste Berg des Landes, der „Pic Somoni“, ist 7495m hoch. Lustigerweise hieß er früher „Pic Kommunizm“. Im Osten des Landes liegt der „Pamirknoten“. Von diesem Gebirge aus entfalten sich die Hochgebirge Zentralasiens: Himalaya, Karakorum und Hindukusch, außerdem Kunlun- und Tien-Shan-Gebirge. Also war schon gleich klar, dass sich unser etwas übergewichtiges „Schneggsche“ hier mächtig ins Zeug legen muss. Wir sind im Norden bei Khujand eingereist und auch dieser nördliche Teil Tadschikistans ist durch mehrere hohe Bergketten vom Rest des Landes und der Hauptstadt abgetrennt. Meist war der Norden rund 6 Monate im Jahr vom Rest des Landes abgeschnitten, da zwei mehr als 3000m hohe Pässe überquert werden mussten, die nur im Sommerhalbjahr schnee- und eisfrei waren. Im Jahr 2006 wurde dann ein erster Tunnel eingeweiht und 2012 ein zweiter. Nun ist der Nordteil praktisch ganzjährig mit Fahrzeugen erreichbar, wenn auch beide Tunnel mehr als 2000m hoch liegen und somit nach wie vor steile Anstiege zu bewältigen sind. Die Straße ist hart an den Berg gebaut und zieht sich durch steile Täler. Auf der einen Seite ragen hunderte Meter steiler Fels fast senkrecht aufwärts, auf der anderen Seite geht es oft genau so steil mehrere hundert Meter hinuter. Eine schöne Strecke, wenn man solche Wege liebt, dem ein oder anderen mag manchmal etwas mulmig sein.

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Immer nach oben, dem Himmel entgegen.




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