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Der Nordosten Portugals bietet wunderschöne Gebirgslandschaften. Hier liegt auch der einzige Nationalpark des Landes, der "Parque Nacional da Peneda-Gerês". Da wir uns gerne in der Natur aufhalten, war dieser natürlich auch ein Ziel unserer Tour. Und so tuckern wir gemütlich durch die schöne Gegend, auf der ausgesuchten Strecke liegt auch das Dorf Germil. Die Anfahrt dorthin führt über eine schmale Bergstraße und bietet schöne Ausblicke. Doch wir sollten später merken, dass ein Auto in der Größe unseres "Schneggsche" doch eher ungeeignet für diesen Ort ist…

Die Hauptstraße von Germil ist von Weinreben überwachsen.
...weiterlesen "Germil – kleines Bergdorf im Nordosten Portugals"

Weit oben in den Bergen, einsam und nur über Sträßchen, die für unseren Allrad-LKW eigentlich zu schmal sind, liegt im Norden Portugals das Kloster Peneda. Korrekt: "Santuário de Nossa Senhora da Peneda", was in etwa "Heiligtum unserer Lieben Frau von Peneda" bedeutet.

Umgeben von Bergen schmiegt sich das Kloster Peneda an einen steilen Felsen.
...weiterlesen "Kloster Peneda – Zwischen Tradition und Kirmes"

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Schöner Canyon zum Wandern und Geier beobachten. Im hinteren Bereich des Canyons steht die Kirche "Ermita Templaria de San Bartolomé" und der "Balcón del Diabolo". Wunderschöne Landschaft. Und die Gänsegeier lassen sich weder von Teufel noch Kirche beirren. Hier kann man es ein paar Stunden aushalten…
Unmittelbar hinter der Kirche befindet sich noch eine Höhle mit recht hohem Höhlenportal.

Kirche "Ermita Templaria de San Bartolomé" im Canyon del Rio Lobos. Unmittelbar dahinter das Höhlenportal.
...weiterlesen "Canyon del Rio Lobos"

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Wüsten und Halbwüsten verortet man gewöhnlich nach Afrika, Asien oder Amerika. Doch auch Europa beheimatet - zugegeben kleine - Gebiete, auf die die Definition "Wüste/Halbwüste" zutrifft. Wir haben die "Bardenas Reales" besucht, eine Halbwüste im Norden Spaniens.

Erstmals "Wüstenfeeling" für unser neues Schneggsche.

Der Nationalpark liegt unweit von Pamplona in südöstlicher Richtung und unterteilt sich in drei Hauptzonen: Bardena Bianca, Bardena Negra und das Plano. Im Nationalpark gibt es für Wanderer und Radfahrer ein Geflecht von Wegen, eine Handvoll davon darf auch mit dem Auto befahren werden.

...weiterlesen "Bardenas Reales – Halbwüste mitten in Europa"

Gemütlich überqueren wir den Pass "Port de la Bonaigua" in den spanischen Pyrenäen. Auf der Talfahrt sehen wir von Weitem wie große Vögel im Sturzflug im Steilhang neben der Fahrbahn niedergehen. Geier! Etwa 50 machen sich über dort liegende Kadaver her. Ein irres Schauspiel. Von der höher gelegenen Strasse haben wir beste Aussicht auf das Treiben.

Mahlzeit. Geier beim Mittagsmahl.
...weiterlesen "Unter Geiern (eigentlich über Geiern)"

Schon immer waren die Menschen bestrebt, dem Staat nicht zu viel Abgaben leisten zu müssen. In Grenzgebieten waren daher zu allen Zeiten Schmuggler aktiv. So auch zwischen Andorra und Spanien.

Der "Schmugglerpfad". Wo ist das Auto?
...weiterlesen "Auf dem „Schmugglerpfad“ von Andorra nach Spanien"

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Die interessanten Dinge findet man oft durch Zufall, z. B. beim Suchen eines ruhigen Übernachtungsplatzes...

Überreste einer Kupferaufbereitungsanlage im Norden Norwegens

Im Norden Norwegens ist man unweigerlich auf der Europastraße 6 unterwegs, es gibt schlichtweg keine andere. Diese Straße ist zwar sehr viel schöner, als die meisten anderen Straßen dieses Planeten, aber zum Übernachten muss man doch etwas davon weg. Das ist jedoch häufig nicht so einfach. Die Fjordlandschaft hier ist schroff und steil. An den meisten Stellen bleibt nur ein schmaler Streifen am Wasser, bevor es hunderte von Metern steil nach oben geht. Die Küste hier ist so anders, als man sich gemeinhin eine Meeresküste vorstellt. Von dem schmalen Küstenstreifen weg kommt man manchmal in Flußtälern, dort in der Regel aber auch nur für wenige Kilometer.

...weiterlesen "Von Samen, Kupfer und Wasser"

Nach ein paar Jahren der Nutzung unseres MAN G90 haben wir uns entschlossen, das Fahrgestell unter unserem Wohnkoffer zu tauschen. Warum?

Nun, der Hauptgrund dafür war, dass unser Fahrzeug viel zu schwer geworden ist. Wie so viele andere, die sich ein Fernreisefahrzeug bauen, waren wir bei der Erstanschaffung von dem Wunsch getragen, mit den berühmten 7,5to hinzukommen, die ein Fahren mit dem alten "3er"-Führerschein ermöglichen. Und wenn schon ein LKW (vom Geländewagen kommend), dann sollte es ein möglichst kleiner sein. Deshalb haben wir uns 2007 den MAN G90 angeschafft. Zu Beginn sah das alles auch noch gut aus. Nachdem wir das Fahrgestell damals aufwendig restauriert hatten, 2 große Tanks montiert, Hilfsrahmen und den leeren Koffer drauf hatten, ging es zur Waage und incl. 640 Liter Diesel lagen wir damals mit leerem, nicht ausgebauten Koffer bei 5.500kg. Da kann ja gar nichts schief gehen - dachten wir.

...weiterlesen "Ein neues Fahrgestell – warum?"

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Am 1. Februar hatten wir Gelegenheit im Rathaus Friedrichsthal mit einem Bildervortrag über unsere Reise entlang der Seidenstraße zu berichten. Die Stadtverwaltung hatte uns freundlicherweise den Rathaussaal zur Verfügung gestellt. Schon frühzeitig trafen die ersten Besucher ein und ließen unsere Bedenken, daß der Saal zu groß sein könnte, schnell schwinden. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn waren alle Sitzplätze belegt und es mussten zusätzliche Stühle herangeschafft werden. Trotzdem mussten viele der 177 Besucher mit dem Fußboden Vorlieb nehmen oder den Vortrag im Stehen anschauen.
Uns hat der Abend bei dem aufmerksamen Publikum viel Spaß gemacht. Wir hoffen, dass das umgekehrt auch so war. Zumindest scheint niemand eingeschlafen zu sein... 😉

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Stadtverwaltung, allen Zuschauern für die Aufmerksamkeit und den Applaus und natürlich auch für die Spenden bei der Hutsammlung, die es uns erneut ermöglichen, armen und behinderten Kindern in Rumänien zu helfen.

Bildervortrag Erlebnis Seidenstraße Rathaus Friedrichsthal ...weiterlesen "Übervolles Haus beim Bildervortrag im Rathaus Friedrichsthal"