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Unser Motto
Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur,
Drum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Heike und Markus waren im Januar und Februar 2011 rund 8 Wochen in Marokko unterwegs.
Nordafrika, Orient, 1001 Nacht, Berber, Maghreb. Schon lange geisterten diese klangvollen Namen in unseren Ohren herum. Und nun wollten wir endlich eintauchen in dieses fremde Land, die fremde Kultur. Zwei Monate Zeit hatten wir uns genommen um das Zeitkorsett nicht allzu eng zu stecken. Trotzdem wären wir gerne länger geblieben. Irgendwie ist eine Reise immer zu kurz…
Unmittelbar nach Neujahr machten wir uns auf den Weg Richtung Barcelona. Von da aus ging es mit der Fähre nach Tanger, in den neuen Hafen, der doch ein gutes Stück ausserhalb liegt. In den ersten Tagen halten wir uns im nordwestlichen Bereich von Marokko auf und machen auch den ein oder anderen Abstecher an den Atlantik. Allerdings haben wir hier Probleme frei zu stehen. Mehrmals werden wir vom Militär verjagt, welches an der Küste versucht den Schmuggel von Material und Menschen Richtung EU zu unterbinden. Einmal können wir wenigstens bei einem Polizeiposten, der mit seinem Zelt an einer Küstenstraße steht und Fahrzeuge kontrolliert, übernachten, nachdem uns vorher Militär von einer schönen Lagune weggeschickt hat. Alles ist recht neu und aufregend. Vor allem der Zustand der Straßen und der Straßenverkehr. Wir sehen massenhaft alte Mercedes-PKW (Baureihe W123), die hier als Überlandtaxis fahren. In der Regel sitzen hierin 8 oder 9 Personen. Fünf hinten und vier vorne, wobei der zweite von links fährt. Geil.
Im letzten Betriebsjahr des Bergwerk Saar ergab sich glücklicherweise die Möglichkeit an einer Grubenfahrt teilzunehmen. Im Saarland endet am 30.06.2012 das Zeitalter des Steinkohlebergbau und es geht damit eine mehr als 200-jährige Tradition zu Ende. Am 28.09.2011 fuhren wir (Stefan u. Markus) also im Nordschacht ein. Auf der 18.Sohle in etwa 1000m Tiefe wurden wir im Abbaubereich zum Streb 8.6 geführt. Danach ging es nach ca. 150m tiefer auf die 20. Sohle. Hoch interessant ist die im Bergbau verwendete Technik. Ebenso die Erfahrung in welch schwierigem Arbeitsumfeld (Temperatur, Schmutz, Neigung) gearbeitet werden muss. Alle Teilnehmer waren beeindruckt und froh, an dieser Tour teilgenommen zu haben.
Auch mit Fahrrad-Pedalen kann man einen 3-Achser bewegen… zumindest eine Fahrrad-Draisine. Im saarländischen Großrosseln kann man diese Art der (durchaus schweißtreibenden) Fortbewegung auf einer stillgelegten Bahnstrecke ausprobieren.
In diesem Jahr stand mal wieder eine Bootstour als Sommerurlaub auf dem Programm. Als Strecke hatten wir uns den Rhein-Rhone-Kanal ausgesucht, der südlich der Vogesen die französischen Flüsse Rhone und Saone mit dem Rhein verbindet. Der Kanal verläuft in weiten Teilen im Tal des Doubs, so fährt man abschnittsweise im Fluss und in Kanalstrecken. Begonnen wurde die Tour in Souffelweyersheim, am nördlichen Stadtrand von Straßburg und endete nach 356km im Hafen von St. Jean-de-Losne in der Saone. (weiterlesen…)
Na wo fangen wir an.
Wir sind ja ein paar Leute und so hat jeder seine Ideen. Heike hatte sich zu ihrem letzten Geburtstag von ihrer Familie eine Eselswanderung gewünscht. Da wir zur Familie dazugehören und leider unser Auto noch eine Baustelle ist, hatten wir uns angeschlossen. Es wurde also unser jährlicher, gemeinsamer Sommerurlaub, der wie immer über die Osterferien stattfindet.
Ein Besuch im Wolfspark Werner Freund in Merzig im Saarland lohnt immer. Wir hatten jedoch das besondere Glück, dass sich Werner Freund selbst und seine Gattin Zeit nahmen, uns eine besondere Führung anzubieten. Mit den “Freunden des Abenteuermuseums e. V.” durften wir den Wolfspark hautnah erleben. Im Merziger Kammerforst ist in den nun 30 Jahren ein beachtlicher Wolfspark entstanden. In mittlerweile 7 großen Gehegen leben aktuell 22 Wölfe in mehreren Rudeln. In der vergangenheit wurden bereits über 70 Wölfe aufgezogen. Werner Freund betreibt seit über 3 Jahrzehnten Verhaltensforschung bei Wölfen. Hierfür wurde er “selbst zum Wolf” und ist in den verschiedenen Rudeln der unbestrittene Anführer, wird selbst vom jeweiligen Alpha-Tier akzeptiert.
Nach der Fütterung der kanadischen und europäischen Wölfe, stand uns Werner Freund im Gehege der arktischen Wölfe Rede und Antwort. Sehr anschaulich erläuterte er Wesen und Verhaltensweisen der Tiere und erzählte von seiner Arbeit. Tief beindruckt saßen wir dann noch im Kreise der Freunde des Abenteuermuseums zusammen.
Auch in diesem Jahr haben Heike und ich wieder “Karpaten-Willi” und die Rumänien-Freunde beim Treffen auf dem Campingplatz an der Lütschetalsperre bei Oberhof besucht. Nachdem wir uns im letzten Jahr hier auf unsere erste Rumänienreise vorbereitet hatten, wollten wir nun natürlich über unsere Erfahrungen berichten. So steuerten wir auch unseren Bildbericht im Rahmen der Vorträge ein.
Auf der Rückfahrt von der Berlin-Tour haben Heike und ich noch einen Kurztrip ins Elbsandsteingebirge unternommen und anschließend einen Tag in Dresden verbracht.
In der “sächsischen Schweiz” waren wir “per pedes” unterwegs und haben die obere Schleuse, den Kuhstall sowie die Bastei erwandert. Bei traumhaftem Wetter en wirklicher Genuss.