Projekt Renault TRM4000

Stand: September 2012

Beginn der Arbeiten am TRM 4000: April 2008

Was lange braucht, wird endlich gut oder sogar besser.

Nachdem der TRM 4000 ein halbes Jahr überwintert hatte begann Stefan mit den Arbeiten. Noch vor Beginn der Arbeiten tauften wir unser Wägelchen, wegen seines Aussehen, das Juliane an einen Grashüpfer erinnerte, den Renault auf den Namen „FLIP“.

Der LKW war in einem nicht so schlechten Zustand und sollte anfangs
nur überarbeitet werden. Schnell stellte sich heraus, das Stefan nicht über seinen Schatten springen kann. Seine Allergie gegen Rost, die aufgrund seiner vorherigen Arbeiten, die Restauration von 3 PKWs, entstanden war, ließen die Überarbeitung des LKWs zu einer Komplettrestaurierung mutieren. Im Laufe der Restaurierungsarbeiten sollte sich herausstellen, das diese in keiner Weise mit denen eines PKWs zu vergleichen sind.

Der Name „Flip“ bestätigte sich bereits am Anfang als sich eine Heuschrecke auf den Renault verirrte.

Das komplette Fahrerhaus wurde entrostet, abgeschliffen und teilweise neu geschweißt und danach mit Fertan behandelt.

Das Fahrerhaus wurde innen zweimal grundiert.

Motor, Rahmen, Achsen, Getriebe u.a. wurden genauso vorbehandelt.
Allerdings gab es dort nichts zu schweißen.

Die Besonderheit am Rahmen des TRM 4000 ist das alle Halterungen der Anbauteile angeschweißt sind. Somit mussten alle nicht mehr benötigten Halterungen abgeflext und verschliffen werden.


Nach der ersten Schicht Farbe (von drei) sieht alles schon viel besser aus.


Hier die endgültige Farbe des Rahmens in Smaragdgrün. Die Blattfedern wurden zum überarbeiten ausgebaut.


Stoßdämpfer und Luftdruckzylinder wurden in schwarz, alle anderen Teile, außer dem Rahmen wurden in MB-Novagrau lackiert. Die Federblätter wurden einzeln überarbeitet und gefettet.


Die geänderte Halterung für den neuen Luftfilter mit Ansaugung.


Nicht nur die Bremszylinder wurden überholt.


Alle Löcher für die neuen Anbauteile wurden zuvor gebohrt.


Zwischendurch wurden neue Halterungen, wie z. B. für die Luftanlage und Kupplung, gebaut.


Das Fahrerhaus wurde innen, wie auch später außen, in Minzgrün lackiert.


Die Luftkessel wurden ins Rahmeninnere verlegt.


Die Actros- Tankhalter wurden umgeschweißt und danach verzinkt.


Der alte Auspuff wurde als Muster für eine Edelstahlanlage weggeschickt.


Hinten wurde anstatt der alten Natokupplung eine Abschleppkupplung verbaut. Die Träger für die Rückleuchten wurden aus Edelstahl gefertigt und mit LED-Leuchten bestückt.


Der durchgerostete Batteriekasten von Markus und Heikes MAN wurde repariert, verzinkt, mit Schweinsnase und Natoknochen bestückt, ins Rahmeninnere über der Hinterachse verbaut.


Der TRM bekam einen neuen Luftfilterkasten mit integriertem Vorabscheider.


Der verzinkte Unterfahrschutz ist, wie alle anderen nicht sicherheitsrelevanten Teile,  mit VA- Schrauben befestigt worden.


Links befindet sich jetzt ein 500 Liter Zweikammertank, der in ca. 440 Liter und ca. 60 Liter aufgeteilt ist. Rechts hat ein 300 Liter Tank seinen Platz gefunden. Als Schutz gegen Lochfraß wurden um beide Alutanks Edelstahlbleche unter die Befestigungen geklebt.


Das komplette Fahrerhaus ist innen mit Amaflex und von unten mit einem hitzeabweisenden Material isoliert, bzw. gedämmt.


Endlich ist auch das Fahrerhaus für die neue Farbe vorbereitet.


Das Häuschen erstrahlt in sattem Minzgrün.


Auf die Isolierung innen kam in mühseliger Kleinarbeit ein Filzbelag.


Das alte Blechklappdach weicht einem neuen Sonnendach.


Das Fahrzeug soll auch von kleinen, schwachen Frauenfüßen gekuppelt werden können. Deshalb musste die Seilzugkupplung und mit ihr auch, das über Seilzug betätigte Bremsventil, ausgetauscht werden. Hierzu musste die Pedalerie mit den kompletten Zubehörteilen, der Kupplungs- und Bremsanlage, aus einem MB- 1117, herhalten.


Halterungen für Staukästen auf beiden Seiten.


Die Bremstrommeln mit Adapterplatten (an der Hinterachse) sind vorher zerlegt und gesandstrahlt worden.


Für die Umbereifung von 7,33 x 20 Zoll auf 9 x 22,5 Zoll fand eine Änderung der Konsolen der vorderen Bremszylinder statt.

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Die provisorische Hochzeit

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Anfang September 2012 wurde unser Flip mit unserem alten Wohnwagen Knaus Südwind vor aller Augen getraut.

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Mit einem Gabelstapler und ein paar Gurten wurde unter den Augen der halben Verwandtschaft der Wohnwagen auf den LKW gehoben. Der Knaus wurde davor mit 8 Kartuschen Dichtmasse bearbeitet, damit er die nächsten Jahre noch übersteht.

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Am Wohnwagen flexte Stefan die Deichsel ab, ansonsten wurde der Wohnwagen mit dem kompletten Fahrgestell aufgesetzt.

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2 aufgeschnittene Felgen, die auf der Ladefläche festgeschweißt sind und ein 3. Befestigungspunkt bilden eine neuerfundene 3 Punkt-Lagerung.

Diese Formation muss uns ausreichen, bis unsere Kabine ausgebaut ist.

Stand September 2012