{"id":380,"date":"2008-09-10T18:42:09","date_gmt":"2008-09-10T16:42:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?p=380"},"modified":"2020-03-29T21:13:40","modified_gmt":"2020-03-29T19:13:40","slug":"chaos-in-der-eifel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?p=380","title":{"rendered":"Chaos in der Eifel"},"content":{"rendered":"<p>Stefan und Juliane vom 31.08. - 10.09.08<\/p>\n<p><em>geschrieben von Juliane<\/em><\/p>\n<p><strong>Sonntag, 31.08.08<\/strong><\/p>\n<p>Stefan und ich haben eine kleine Tour durch die Eifel geplant, und daf\u00fcr einige Sehensw\u00fcrdigkeiten ausgesucht, die wir uns anschauen wollten. Sonntags morgens ging es mit dem Mitsubishi Colt, der unseren Wohnwagen ziehen musste, los. In Freundeskreises nennen sie unseren Wohnwagen \u201eTabbert Comtesse\u201c, was nat\u00fcrlich \u00fcbertrieben ist. Es ist ein knapp 4m langer Knaus. Da wir aber vorher immer mit dem Nissan mit kleiner Wohnkabine unterwegs waren, ist dieser Knaus schon Luxus. Nur die Fahrerei ist eigentlich eine kleine Qual. Es besteht nicht die M\u00f6glichkeit in den Wald, oder auf Wiesen zu fahren und dort zu n\u00e4chtigen, oder sogar zu campen. Man muss immer Campingpl\u00e4tze anfahren, was Geld kostet, und au\u00dferdem nicht abenteuerlich ist.<\/p>\n<p>Zur Zeit haben wir aber keine andere M\u00f6glichkeit, und nutzen lieber diese, als zu Hause zu bleiben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte zu Hause mit Karte und einem Buch \u00fcber die Eifel \u201eEin sch\u00f6ner Tag\u201c Band 1 Ewald Hoppen, Herausgeber, eine Route zusammengestellt. Nach dieser Tour kann ich das Buch nicht empfehlen, es fehlen \u00fcberall n\u00e4here Angaben, die telefonisch eingeholt werden sollen. Noch nie vorher hatte ich mich so intensiv mit einer Route besch\u00e4ftigt, deshalb ist wohl auch so viel schief gegangen.<\/p>\n<p>Nun denn, als erstes Ziel hatte ich ein antikes Kraftwerk in Heimbach ausgesucht. Dieser Fauxpass war meine Schuld, ich hatte nicht auf die Postleitzahl geachtet. Auf der Karte fand ich nach kurzem Suchen Heimbach im Hunsr\u00fcck, das war's doch.<\/p>\n<p>Oder auch nicht. F\u00fcr mich begann die Eifel im Hunsr\u00fcck, jetzt wei\u00df ich es besser. Es sah aber auch zu sch\u00f6n aus, direkt hinter St.Wendel, weiter Richtung Freisen, stand da Heimbach. So fuhren wir dann auch. In Heimbach bei Birkenfeld angekommen konnten wir kein antikes Kraftwerk ausmachen. Unser Navi zeigte uns dann auch (bis Heimbach waren wir ohne Navi gefahren), das es noch ein zweites Heimbach gab. In der N\u00e4he von K\u00f6ln. Zu dem K\u00f6lner Heimbach passte auch die Postleitzahl f\u00fcr das antike Kraftwerk.<\/p>\n<p>Vielleicht h\u00e4tte ich in Erdkunde nicht so oft schlafen sollen, dann h\u00e4tte ich auch mitbekommen, dass der Hunsr\u00fcck nicht die Eifel ist. Na ja, es war nicht so schlimm, die Richtung stimmte und au\u00dferdem haben Stefan und ich Urlaub, sobald wir von zu Hause wegfahren, egal was passiert. Da es hier nicht zu sehen gab, au\u00dfer die Gesichter der Bewohner von Heimbach. Die uns nach sahen, als h\u00e4tten sie noch nie ein Wohnwagengespann durch ihre kleinen Gassen fahren gesehen, fuhren wir weiter Richtung Daun. Wir kamen dabei am Erbeskopf vorbei, wo wir kurz rasteten und den Berggipfel mit immerhin 816 m Meeresh\u00f6he erkundeten. Irgendetwas von der Armee ist auf dem Gipfel, siehe Bild, aber was das ist, kann ich nicht sagen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel01.jpg\" alt=\"Erbeskopf\" title=\"Erbeskopf\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-385\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel01.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel01-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Weiter ging es Richtung Manderscheid dort wanderten wir um das Meerfelder Maar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel02.jpg\" alt=\"Meerfelder Maar\" title=\"Meerfelder Maar\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-387\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel02.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel02-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Maar in der Eifel. Eigentlich ist es ein See, an dem an diesem Tag noch viele zum Baden unterwegs waren, auch Kapit\u00e4ne und Angler versuchten ihr Gl\u00fcck. Nur wegen ihrer Entstehungsgeschichte hei\u00dfen verschiedene Seen in der Eifel Maar. Wir fuhren weiter Richtung Gillenfeld, wo wir in der N\u00e4he des Pulvermaars den ersten Campingplatz besuchten. Bis dorthin kamen wir noch am Holzmaar, ein ganz kleines Maar, vorbei. Nachdem wir den Wohnwagen abgestellt hatten, fuhren wir nach Daun um essen zu gehen und\u00a0 uns im Kino einen Film anzusehen.<\/p>\n<p><strong>Montag, 01.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Ich war sehr fr\u00fch wach und nutzte dies um eine fr\u00fch morgendliche Tour Richtung Pulvermaar zu machen. Es war wundersch\u00f6n, alles ganz friedlich und die Sonne lie\u00df das Maar glitzern. Das Pulvermaar in der Eifel ist das tiefste Maar. Es ist ca. 75 m tief.<\/p>\n<p>Die Entstehung der Maare wird wie folgt beschrieben. Ein Maar ist eine Krater\u00f6ffnung, die beim Ausbruch des Vulkans das Grundwasser mit hoch sp\u00fclte. Beim Ausbruch der Lavamasse brachen die Gesteinsschichten darunter weg und bildeten eine Kuhle in der das Grundwasser stehen blieb. Sch\u00f6n ist eine Rundwanderung um die drei dicht beieinander liegenden Seen des Schalkenmehrener, des Weinfelder und des Gem\u00fcndener Maars. Was nicht hei\u00dfen soll, wir w\u00e4ren gewandert.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel war Birresborn bei Gerolstein. Laut schlauem Buch gab es dort die Eish\u00f6hlen zu besichtigen. In Birresborn liefen einige Touristen offensichtlich planlos umher. Auch wir fanden kein Hinweisschild auf die Eish\u00f6hlen. So fragten wir in einem Gesch\u00e4ft danach. Der Besitzer erkl\u00e4rte uns nach einigem Zaudern, wie wir dorthin k\u00e4men, aber auch, das die Birresborner B\u00fcrger kein touristisches Ziel aus den Eish\u00f6hlen machen wollten, um die dort lebenden Flederm\u00e4use zu sch\u00fctzen. Aus diesem Grund w\u00e4ren auch 4 der 5 H\u00f6hlen schon verschlossen worden. Sie h\u00e4tten dort aber noch eine Sehensw\u00fcrdigkeit, Adam und Eva, die wir dann gerade besuchen k\u00f6nnten, wenn wir schon da w\u00e4ren. Wir stellten den Wohnwagen im Dorf ab und fuhren die beschriebene Richtung nur mit dem PKW. Nach einigem Suchen im Wald fanden wir auch die Birresborner Eish\u00f6hlen. Es war wirklich nur eine offen, die anderen waren durch ein Gitter gesichert.<\/p>\n<p>Mit der Taschenlampe bewaffnet gingen wir in die H\u00f6hle. Doch au\u00dfer Gesteinsbrocken, die uns den Weg erschwerten, war nichts zu sehen. Kein Eis, und auch keine, wie wir dann wenigstens gehofft hatten, Fledermaus. Ein Loch im Boden voll mit Gesteinsbrocken, so sahen die Eish\u00f6hlen aus. Die Sch\u00e4chte in den H\u00f6hlen f\u00fchren weit nach unten. So kann die kalte Luft im Winter weit vordringen, im Sommer aber nicht mehr abflie\u00dfen. Wenn es eisig genug ist, bilden sich aus dem Tropfwasser Zapfen. Wir hatten wieder Pech und bekamen noch nicht mal eine Fledermaus zu sehen. Angeblich leben 11 von 22 in der Bundesrepublik lebenden Fledermausarten hier. Gut, hier gab es nicht viel zu sehen, wir hatten aber noch die Option auf \u201eAdam und Eva\u201c, die zweite Sehensw\u00fcrdigkeit in Birresborn. Also auf dorthin. Der Weg war gut ausgeschildert, so fanden wir \u201eAdam und Eva\u201c relativ schnell. Zwei uralte, der Beschreibung nach 200 Jahre alte,\u00a0 Kiefern die ca. 20 m hoch sind. Die eine hie\u00df Adam, die andere Eva. Irgendwie kamen wir uns ver\u00e4ppelt vor.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel03.jpg\" alt=\"Adam und Eva\" title=\"Adam und Eva\" width=\"412\" height=\"550\" class=\"aligncenter size-full wp-image-388\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel03.jpg 412w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel03-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<p>Wir lachten uns halb tot, damit hatten wir nicht gerechnet. Schnell den Wohnwagen wieder angeh\u00e4ngt, und weg hier. Dann doch lieber schnell nach Mayen um mit der Nostalgiebahn eine sch\u00f6ne Fahrt durch die Eifel zu machen.<\/p>\n<p>Wir entschieden uns erst in Richtung Laacher See zu fahren. Um\u00a0 dort auf einem Campingplatz\u00a0 den Wohnwagen abzustellen und die n\u00e4chsten Besichtigungen nur mit dem PKW zu machen. Auf einem gehobenen Campingplatz belegten wir einen Premium-Platz direkt am See. Eine wundersch\u00f6ne Aussicht und gutes Wetter hatten wir auch. Wir genossen bei einem sch\u00f6nen Grillgut und einer Flasche Wein den tollen Sonnenuntergang.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 02.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem PKW fuhren wir nach Mayen um die Abfahrtszeiten der Nostalgiebahn zu erfahren.<\/p>\n<p>Wie sollte es anders sein, weder an Ost- noch an Westbahnhof Mayen fuhr an diesem Dienstag eine Nostalgiebahn. Wer da mitfahren will muss samstags, sonntags oder feiertags vorbei schauen. Ziemlich entt\u00e4uscht fuhren wir noch ein wenig durch die Stadt Mayen, die mir aber nicht sonderlich gefiel.<\/p>\n<p>So entschlosssen wir uns nach Namedy bei Andernach zu fahren, um dort den Geysir \u201eNamedy\u201c, der alle 100 Minuten ca. 60 m Kohlens\u00e4ure als Wasserfont\u00e4ne aus dem Boden schie\u00dfen soll, zu besichtigen. Den Ort Namedy fanden wir auf Anhieb, aber von einem Geysir, oder einem Hinweisschild darauf keine Spur. So blieb mir nichts anderes \u00fcbrig, als die im oben genannten Buch angegebene Telefonnummer zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die nette Dame am Telefon meinte, der Geysir sei nur bis 31.08. zu besichtigen und liege auf einer Halbinsel, auf die man nur mit dem Schiff komme. Das ging doch alles nicht mit rechten Dingen zu. Diese Sehensw\u00fcrdigkeit sollte einer unserer H\u00f6hepunkte der Eifeltour werden. Wieder einmal entt\u00e4uscht und auf das Buch schimpfend fuhren wir noch etwas umher. So kamen wir zur \u201eBurg Namedy\u201c. Dort stiegen wir aus und besichtigten den Burginnenhof. Dort parkten einige dicke Schlitten, Jaguar, Mercedes und so. Als ich in den Burggarten spitzte, sah ich die Hausherrin Prinzessin Heide von Hohenzollern, die gerade am Telefon englisch parlierte, sehr wahrscheinlich redete sie gerade mit Prinz Charles. Woher ich wusste, da\u00df es Prinzessin Heide von Hohnzollern war? Am Eingang der Burg hingen Bilder, auf denen sie die Burg als Hochzeitsdomizil f\u00fcr jedermann (ha ha ha) anpries.<\/p>\n<p>Na wenigstens etwas hatten wir in der Eifel zu sehen bekommen, obwohl ich das nicht ausgesucht hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04.jpg\" alt=\"Burg Namedy\" title=\"Burg Namedy\" width=\"412\" height=\"550\" class=\"aligncenter size-full wp-image-389\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04.jpg 412w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<p>Da Andernach im Nachbarort lag, fuhren wir dorthin, spazierten durch die Altstadt gingen sch\u00f6n Kaffee trinken und dachten \u00fcber die vielen \u201eSch\u00fcsse in den Ofen\u201c auf dieser Tour nach. Auf dem R\u00fcckweg besuchten wir das Naturkundemuseum am Laacher See, welches mitten im Wald in einem sch\u00f6nen alten Geb\u00e4ude untergebracht ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04_1.jpg\" alt=\"Naturkunde-Museum Laacher See\" title=\"Naturkunde-Museum Laacher See\" width=\"412\" height=\"550\" class=\"aligncenter size-full wp-image-391\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04_1.jpg 412w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel04_1-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Campingplatz machten wir uns \u00fcber eine Flasche Wein und leckeres Grillgut her. Auch an diesem Abend konnten wir drau\u00dfen grillen, wobei wir zur anderen Seite des Wohnwagens ausweichen mussten, der Wind blies uns fast die W\u00fcrste vom Teller. Es war aber warm, oder besser gesagt wir waren doch keine Weicheier, denn wir waren die einzigen die drau\u00dfen a\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 03.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Wir verliessen den Campingplatz und fuhren Richtung Bonn.<\/p>\n<p>Auf einem Wohnmobilstellplatz stellten wir das Gespann ab. Mit der S-Bahn fuhren wir in die Stadt. Ich hatte einen Stadtf\u00fchrer, in dem ich aber nichts gefunden hatte, was uns sonderlich interessierte. Amtsh\u00e4user, Kirchen, Museen, wer so was sehen will, gut und sch\u00f6n, wir nicht. Wir bummelten durch die Einkaufspassage, a\u00dfen eine Kleinigkeit und holten unser Gespann wieder ab. Am sch\u00f6nen Rhein entlang fuhren wir gem\u00e4chlich Richtung K\u00f6ln-Wesseling. Die Strecke ist wirklich sch\u00f6n.<\/p>\n<p>In Wesseling besuchten wir Freunde von uns, die am 11.11 um 11.11 Uhr als Dalmatiner verkleidet geheiratet hatten. Auf der Hochzeit waren wir damals auch als Burgfr\u00e4ulein und Scheich. Die K\u00f6lner sind schon komisch. War aber ganz lustig. Der Besuch wurde ein langer feuchtfr\u00f6hlicher Abend.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 04.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Am Morgen brachte uns unser Gastgeber sogar Br\u00f6tchen am Wohnwagen vorbei. Wir hatten ganz in der N\u00e4he die Nacht auf einem Parkplatz gestanden. An einem sch\u00f6nen Park mit Ententeich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel05.jpg\" alt=\"Ententeich\" title=\"Ententeich\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-392\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel05.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel05-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Wir beschlossen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck schon heute zum \u201eSahara-Willy-Treffen\u201c nach Wetzlar zu fahren. Familie \u201eaach.ufftour\u201c wollte ja auch schon donnerstags dort sein. \u00dcber die Landstra\u00dfen fuhren wir in aller Ruhe nach Wetzlar. Dort kamen wir um die Mittagszeit an. Wir fanden Doris, Tristan und Isolde sofort. Etwas komisch angeguckt wurden wir schon, als Wohnwagengespannfahrer auf einem Expeditionsmobiltreffen.<\/p>\n<p>Egal, wir waren sogar so taff und bauten mit Hilfe von Tristan uns Isolde, zum ersten Mal, das Vorzelt an den \u201eTabbert-Comtesse\u201c. Was nat\u00fcrlich zum Gesp\u00f6tt schlechthin wurde, au\u00dfer wenn es regnete. Das wir schon an diesem Donnerstag bei Willy angereist waren, war eine gute Idee. Das Treffen war in diesem Jahr riesig, sicherlich 500 Fahrzeuge waren da, und der Platz freitags schon richtig voll.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel06.jpg\" alt=\"Willy1\" title=\"Willy1\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-393\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel06.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel06-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel07.jpg\" alt=\"Willy2\" title=\"Willy2\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-394\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel07.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel07-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Man stelle sich zwischen solchen Fahrzeugen unseren \u201eTabbert Comtesse\u201c - nicht zu vergessen mit Vorzelt - vor. Schande \u00fcber uns, ich hoffe es wird bald wieder besser.<\/p>\n<p><strong>Freitag, 05. + Samstag, 06.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Diejenigen, die solche Treffen kennen, wissen was dort so los ist. Gem\u00fctliches Beisammensein. Austausch nach allen Seiten. Schn\u00e4ppchenschlagen von fr\u00fch bis sp\u00e4t, das braucht man und das, das nat\u00fcrlich auch, wenn vielleicht auch sp\u00e4ter. Vortr\u00e4ge \u00fcber Reisen. Gucken was die anderen so gebaut haben. Ideen klauen, oder auch nicht. Auf jeden Fall ist es immer ein angenehmer Aufenthalt, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 07.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen war Aufbruch angesagt. Die anderen fuhren Richtung Saarland zur\u00fcck und wir Richtung Luxemburg. Wir hatten noch zwei Tage Urlaub und wirklich keine Lust zur\u00fcck zu fahren. \u00dcber die Landstra\u00dfen fuhren wir durch verschiedene Ecken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel08.jpg\" alt=\"Beeren\" title=\"Beeren\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-395\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel08.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel08-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Fanden einen Platz auf dem wir n\u00e4chtigen konnten. Und genossen es im Urlaub zu sein.<\/p>\n<p><strong>Montag, 08.09.08<\/strong><\/p>\n<p>Unterwegs schauten wir uns die Stadt Koblenz an, die eigentlich ganz sch\u00f6n ist. Und einen sehr sch\u00f6nen Brunnen hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel09.jpg\" alt=\"Koblenz Brunnen\" title=\"Koblenz Brunnen\" width=\"550\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-full wp-image-396\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel09.jpg 550w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/eifel09-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/p>\n<p>Eine nette Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und viele nette kleine Lokale.<\/p>\n<p>So verging auch dieser Tag zu schnell. Morgen war Heimfahrt angesagt. So fuhren wir an diesem Tag noch bis Luxemburg. In Remich stellten wir uns auf einen Parkplatz.<\/p>\n<p>Dienstag, 10.09.08<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen wir noch Tanken, weshalb wir diese Strecke gew\u00e4hlt hatten. Kauften noch ein paar Kleinigkeiten, die hier so lecker sind und machten uns auf dem Heimweg.<\/p>\n<p>Was den Campingurlaub etwas unbequem macht ist, ist die Arbeit die man noch zu Hause hat. Die \u201eComtesse\u201c\u00a0 zu reinigen und weg stellen. W\u00e4sche waschen muss jeder. Trotzdem finde ich unsere Touren immer wieder sch\u00f6n, auch wenn es die Eifel, obwohl sie wundersch\u00f6n ist, mit ihren Sehensw\u00fcrdigkeiten nicht gut gemeint hat. Vielleicht klappt es ja ein andermal, mit der Nostalgiebahn fahren, Eiszapfen in den Eish\u00f6hlen zu sehen, oder sogar den Geysir zu bewundern, und dann vielleicht auch im richtigen Heimbach das antike Kraftwerk zu besichtigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan und Juliane vom 31.08. - 10.09.08 geschrieben von Juliane Sonntag, 31.08.08 Stefan und ich haben eine kleine Tour durch die Eifel geplant, und daf\u00fcr einige Sehensw\u00fcrdigkeiten ausgesucht, die wir uns anschauen wollten. Sonntags morgens ging es mit dem Mitsubishi Colt, der unseren Wohnwagen ziehen musste, los. 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