{"id":326,"date":"2008-03-24T12:22:24","date_gmt":"2008-03-24T10:22:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?p=326"},"modified":"2015-05-16T20:13:22","modified_gmt":"2015-05-16T18:13:22","slug":"mit-dem-zelt-von-verdun-nach-louhans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?p=326","title":{"rendered":"Mit dem Zelt von Verdun nach Louhans"},"content":{"rendered":"<p><em>geschrieben von Juliane<\/em><\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 20.03.08<\/strong><br \/>\nAbfahrt gegen 8.15 Uhr Gr\u00fcndonnerstag nach einem, wie sollte es sonst sein, \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck. Mit dem Jockel, ein Kastenwagen, geladen bis an die Decke ging es los. Heike, Markus, Stefan und ich hatten 5 Tage geplant in Richtung Verdun, weiter mit Endziel Ostermontag auf dem gro\u00dfen Markt in Louhans. Die Reise war in diesem Jahr etwas unbequemer. Wir hatten kein Wohnmobil dabei, unsere Unterkunft war ein Wurfzelt. Das hei\u00dft Heike und Markus hatten eins und Stefan und ich eins. Was uns etwas Angst machte, waren die Temperaturen und Niederschl\u00e4ge, die f\u00fcr diese Tage gemeldet waren. Schnee und Regen jede Menge, an guten Tagen etwa 3-5 Grad.  Geplant war eigentlich eine Wandertour, ganz ohne Auto, durch den Pf\u00e4lzer Wald, doch Stefan war zu dieser Zeit schwer gehbehindert (er hatte sich beim Badminton verletzt). So entstand diese Tour.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Da wir ein Auto dabei hatten konnten wir uns den Luxus leisten unsere St\u00fchle, ein Tisch, einen Grill und einige Flaschen unseres geliebten Weines mitzunehmen, was, w\u00e4ren wir zu Fu\u00df unterwegs gewesen, zu Hause h\u00e4tte bleiben m\u00fcssen. So waren wir doch ziemlich gut ausgestattet. Und dank Heike (von uns hatte n\u00e4mlich niemand daran gedacht) hatten wir sogar eine Plane dabei, um uns einigerma\u00dfen vor Regen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1920.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-327\" title=\"Memorial de Verdun\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1920.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1920.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1920-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Das Memorial de Verdun<\/em><\/p>\n<p>Nach ca. 120 Kilometern kamen wir in Doumont an. Das liegt kurz vor Verdun, dort besichtigten wir das Memorial von Verdun. Der Eintrittspreis war heftig mit 7,00 Euro, aber Bildung kostet halt Geld. Geschichte hat noch niemandem geschadet. Vom Memorial, das ein Museum ist, das gut  und lehrreich gestaltet ist, fuhren wir zum Fort Vaux. Den Eintrittspreis von 3,00 Euro zahlten wir dann auch, wir waren ja auf Bildungsreise, oder wollten wir uns nur der K\u00e4lte von drau\u00dfen f\u00fcr einige Zeit entziehen?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1929.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-328\" title=\"Fort Vaux\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1929.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1929.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1929-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Fort Vaux<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1936.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-329\" title=\"Fort Vaux\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1936.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1936.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1936-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1945.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-330\" title=\"ehemaliges Kampfgebiet\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1945.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1945.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1945-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Im ehemaligen Kampfgebiet gibt es dutzende von Bunkeranlagen aus dem sinnlosen Stellungskrieg, in dem es 1916 monatelang immer ein paar hundert Meter vorw\u00e4rts und wieder r\u00fcckw\u00e4rts ging...<\/em><\/p>\n<p>Viele Dinge dieser Zeit kann man nicht verstehen. Das unverst\u00e4ndlichste f\u00fcr mich war, mit welchem Jubel die Soldaten in ihr Verderben gingen. Das Gebeinhaus war unser n\u00e4chstes Ziel, das Geb\u00e4ude ist von au\u00dfen ein wirkliches Monument. Innen ist es beklemmend. Man liest so viele Namen von jungen Menschen, die f\u00fcr diesen Krieg ihr Leben lassen mussten.  In einem Teil des Gebeinhauses kann man sich einen Film ansehen, der den 1. Weltkrieg beschreibt  und den Turm mit seinen 205 Stufen  (ich habe sie gez\u00e4hlt) erklimmen, um dann von oben \u00fcber die vielen Gr\u00e4ber au\u00dfen zu schauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1960.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-331\" title=\"Gebeinhaus\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1960.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1960.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1960-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Das Gebeinhaus mit einem Teil der vielen tausend Gr\u00e4ber im Vordergrund.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1976.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-332\" title=\"Gebeinhaus\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1976.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1976.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1976-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Im Innern des Gebeinhauses.<\/em><\/p>\n<p>So hatten wir viel \u00fcber den 1. Weltkrieg erfahren, was mich in Geschichte nie interessiert hatte, aber heute irgendwie Emotionen und Gedanken weckte. Es ersch\u00fcttert heute noch, solche Dinge zu sehen und daran zu denken, das die Menschen aus solchen Trag\u00f6dien nicht schlauer werden. Der 1. Weltkrieg h\u00e4tte, w\u00e4ren die Menschen so schlau, wie sie selbst glauben, den 2. verhindern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nach soviel lehrreichem suchten wir einen Platz, um unser Nachtlager aufzuschlagen. Zwischen Ormes und Louvement mitten im ehemaligen Kampfgebiet warfen wir unsere Zelte auf. Das Gebiet war als Schie\u00dfgel\u00e4nde ausgeschildert und die Stra\u00dfe in der Nacht von 19.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens gesperrt. Auch hing ein Schild an einer Schranke auf der stand das montags und mittwochs hier Schie\u00df\u00fcbungen stattfanden. Wir hofften das die Franzosen wussten, das heute Donnerstag war.  Die Natur hat das Gebiet zur\u00fcckerobert. Es ist ein komisches Gef\u00fchl, wenn man daran denkt, das hier viele begraben sind und wir \u00fcber ihnen unser Zelt f\u00fcr die Nacht aufschlagen. Als die Zelte standen musste schnellstm\u00f6glich die Plane, an die Heike Gott sei Dank gedacht hatte, aufgespannt werden. Damit wir nicht pitschnass wurden, wenn wir grillten. So wie die Plane fest war, wurde eine Flasche Wein aufgemacht. Denn es war kalt und wir wollten nicht das schlechte Stimmung aufkommt. Markus durfte dann sofort versuchen, den \"Son of Hibachi\" (Holzkohle-Grill) an zuwerfen. Es regnete und war ziemlich kalt, bis auf Markus sa\u00dfen wir wenigstens trocken. Er hatte den Platz, an dem in der Plane ein Loch war. Es w\u00fcrde bestimmt kein langer Abend werden, es war kalt, es regnete, es war 18.00 Uhr und schon dunkel. Wenn wir Gl\u00fcck hatten, und der Son of Hibachi es gut mit uns meinte, w\u00fcrden wir auch in einer Stunde essen k\u00f6nnen und dann schnell ins Zelt schl\u00fcpfen und versuchen warm zu bekommen. Ich darf sagen, das ich an diesem ersten Tag, sowie auch die anderen 4 Tage, nie warme F\u00fc\u00dfe hatte. Auch im Schlafsack, mit extra gef\u00fcttertem Fu\u00dfteil, extra f\u00fcr Frauen, kam es nicht vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1980.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-333\" title=\"Grillen unter der Plane\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1980.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1980.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1980-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Grillen unter der Regenplane...<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1989.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-334\" title=\"Zeltabbau\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1989.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1989.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_1989-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>und morgens das nasse Zelt einpacken.<\/em><\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Freitag, 21.03.08<\/strong><br \/>\nIn der Nacht hatte es stark geregnet und auch gehagelt. Die Zelte waren dicht und hatten den Hagel gut \u00fcberstanden, das alles f\u00fcr 25,-- Euro. Wir geben zu, die Zelte zu Hause gut impr\u00e4gniert zu haben, was das Ganze unterst\u00fctzte. Um die Zelte standen \u00fcberall Pf\u00fctzen. Ohne es am Abend beim Aufbau gesehen zu haben, standen die Zelte nicht im Wasser. Der Regen h\u00f6rte auch am Morgen nicht auf, so entschieden wir uns im Auto zu fr\u00fchst\u00fccken und sollte es weniger regnen schnell die Zelte abzubauen. Das Fr\u00fchst\u00fcck bestand aus zwei Scheiben Brot auf die wir K\u00e4sescheiben legten. In einer kleinen Regenpause rollten wir die Schlafs\u00e4cke und Thermarestmatten zusammen, bauten schnell die Zelte ab, und packten das Auto. Jetzt versuchten wir den Jockel vom Platz zu fahren, was aber ohne Schieben nicht ging, durch den n\u00e4chtlichen Regen, war er ein St\u00fcck eingesunken. Nach einer Weile war er frei und wir ziemlich verspritzt. Nun sahen wir wie Erlebnisurlauber aus.<\/p>\n<p>Wir fuhren nach Verdun in die Stadt und besichtigten dort die Zitadelle. F\u00fcr den Eintrittspreis von 6,-- Euro wurden wir mit einem Fahrw\u00e4gelchen durch nachgestellte Szenen des Krieges, der Kriegsf\u00fchrung und des Lebens in der Zitadelle gefahren. Das war sehr anschaulich und interessant gestaltet. Obwohl Verdun von uns nur ein Katzensprung entfernt ist, war ich zum ersten Mal hier und fand es gut dieses Geschichtserbe gesehen zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-335\" title=\"In der Zitadelle von Verdun\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2007.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2007.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2007-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>In der Zitadelle von Verdun.<\/em><\/p>\n<p>Unsere Fahrt ging weiter Richtung Commercie am Kanal Marne-Rhin entlang. Hinter einer Kapelle die 1596 erbaut und 1996 restauriert wurde bauten wir am Hang unsere Zelte auf. Neben der Kapelle gab es ein H\u00e4usschen, ohne Fenster und T\u00fcren, dort stellten wir unsere St\u00fchle und den Grill auf. So konnte es heute Abend ruhig regnen, wir sa\u00dfen trocken. Trocken, aber nicht warm, es war echt kalt. Wir sa\u00dfen am Abendbrottisch mit Schal, M\u00fctze und Handschuhen. Der gute Nebeneffekt war, dass unser Wei\u00dfwein ohne K\u00fchltasche gek\u00fchlt war. So kam es das wir auch an diesem Abend nach dem Sandm\u00e4nnchen im Schlafsack waren. In der Nacht, als wir zur Toilette mussten, erschraken wir. Es schneite, und nicht wenig. Ich hatte zu Hause erz\u00e4hlt, wir f\u00fchren in den Himmalaya zum Zelten, so sah es fast aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-336\" title=\"Abends im \\\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2012.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2012.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2012-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Im \"Ferienhaus\" - kalt aber trocken.<\/em><\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Samstag, 22.03.08<\/strong><br \/>\nAm Morgen waren wir zu geschneit, so konnten unsere Zelte nie trocken werden. Auch die Schlafs\u00e4cke konnten nicht gel\u00fcftet und zum Trocknen aufgeh\u00e4ngt werden. Wenigstens hatten wir unser Haus ohne T\u00fcren und Fenster, in dem wir fr\u00fchst\u00fccken konnten. Es gab hei\u00dfen Kaffee, und auch sonst alles was das Herz begehrt, aber keine Heizung. Mit Schal, M\u00fctze und Handschuhen sch\u00fctteten wir hei\u00dfen Kaffee in uns hinein. Am liebsten h\u00e4tte ich meine F\u00fc\u00dfe hinein gehalten. Trotz der K\u00e4lte lie\u00dfen wir uns mit unserem Fr\u00fchst\u00fcck viel Zeit und hofften, das es keine Osterprozession zur Kapelle geben m\u00f6chte, die uns aus unserem Ferienhaus vertrieben h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-337\" title=\"Zelten unterm Kreuz\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2014.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2014.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2014-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Zelten unter Kreuz, aber f\u00fcr Schnee hatten wir nicht gebetet...<\/em><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Mittag fuhren wir weiter in Richtung Louhans. Hinter Dyjon, am fr\u00fchen Nachmittag suchten wir schon einen Platz f\u00fcr unser Zelt. Bei D\u00f4le St. Francois mitten im Wald fanden wir einen super guten Platz. Nachdem wir unsere Zelte aufgeworfen hatten, suchten wir Feuerholz f\u00fcr unser Lagerfeuer. Wir fanden gutes, trockenes Holz das wir mit der Fiskars-Axt klein schlugen und dann ein sch\u00f6nes Feuer entfachten. Zur Sicherheit spannten wir die Plane, denn bis jetzt hatte es, au\u00dfer als wir ein Ferienhaus hatten, t\u00e4glich geregnet. Das Feuer w\u00e4rmte uns und wir konnten nicht genug davon bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2043.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-338\" title=\"Lagerfeuer\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2043.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2043.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2043-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Lagerfeuer - endlich etwas W\u00e4rme.<\/em><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich zur Abendessenszeit, zu der es heute leckere, im Topf angebrannte Nudeln gab, fing es an zu regnen. Aber ausnahmsweise nur kurz. So konnten wir sp\u00e4ter noch am Feuer ein Glas Wein geniessen. Heute gab es aber nur Rotwein aus dem Kanister. Stefan bestand darauf, das wir nicht eher schlafen gingen, bis wir unser gesamtes Feuerholz verbrannt hatten. So wurde auch der Rotweinkanister leer, und als wichtigster Punkt f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag, der Wein-Einkauf geplant. Zum ersten Mal wurde es etwas sp\u00e4ter, bis wir ins Zelt krochen. In dieser Nacht habe ich fast gar nicht geschlafen, ich fror erb\u00e4rmlich und war von Wildschweinen umzingelt. Rechts schnarchte Markus im Nachbarzelt und links von mir Stefan. Es h\u00f6rte sich an als w\u00fcrden sie sich gegenseitig beschimpfen. Angst das echte Wildschweine k\u00e4men musste man da nicht haben, die w\u00e4ren vor Schreck davon gerannt. Am Morgen schrie ein K\u00e4uzchen, ansonsten war es ruhig, mitten im Wald.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Sonntag, 23.03.08<\/strong><br \/>\nWir wurden alle ziemlich fr\u00fch wach, die K\u00e4lte lie\u00df uns nicht lange schlafen. Na ja noch eine Nacht und wir hatten es geschafft. Wir mussten wieder bei Regen und etwa 5 Grad drau\u00dfen fr\u00fchst\u00fccken. Aber zuvor hatte uns der Osterhase auch hier gefunden. Markus erlegte seinen Hasen mit dem Dolch und Stefan und ich machten unseren mit einem Biss den Kopf ab. Die Schokohasen wurden noch in der gleichen Minute gefuttert, Schokolade macht gl\u00fccklich. So ging es uns wenigstens f\u00fcr eine kurze Zeit gut in der wir nicht an die K\u00e4lte dachten.  Danach packten wir unsere Siebensachen.<\/p>\n<p>Im Jockel fuhren wir gem\u00e4chlich Richtung Louhans. Markus fuhr sicher so langsam, damit wir viel Zeit im Auto verbringen konnten, denn da gab es eine Heizung. An diesem Tag kam sogar die Sonne zum Vorschein, so dass wir unser zweites Fr\u00fchst\u00fcck  mit Salami und K\u00e4se au\u00dferhalb des Autos, ohne Plane, machen konnten. Auf der Strecke nach Louhans liegt der Ort St. Jean-de-Losne. Dort ist Frankreichs gr\u00f6\u00dfter Binnenhafen, den uns Markus dann auch zeigen wollte. Wir, Stefan, Heike und ich wollten zuerst, vor der Besichtigung, noch zum Einkauf. Doch Markus meinte das dauere nicht lange, man k\u00f6nnte auch danach noch einkaufen gehen.<\/p>\n<p>Also fuhren wir zuerst in den Hafen. Schon nach ein paar Metern kam uns eine Frau ganz aufgeregt entgegen und schrie: \u201eAccident, Accident.\u201c Es war etwas passiert, das verstanden wir noch, aber sonst? Sie fuchtelte ganz wild mit den Armen und zeigte in unsere weitere Fahrrichtung. Markus gab Gas und nach einer Weile sahen wir den Ungl\u00fccksort. Heike, Stefan und Markus sprangen sofort aus dem Auto \u00fcber einen Steg ans Wasser. Dort versuchten zwei Personen eine Dritte aus dem Wasser zu ziehen. Sie halfen sofort. Stefan schnitt mit seinem Dolch eine Leiter von der Wand mit der sie den Mann aus dem Wasser holen wollten. Der Mann war von der K\u00e4lte des Wassers schon so geschw\u00e4cht, das er nicht mehr auf die Leiter kam. So zogen und zerrten sie alle, bis er endlich auf dem Steg war. Wir halfen ihm noch die obersten nassen Kleider auszuziehen. Der Verungl\u00fcckte kletterte mit letzter Kraft in die Kaj\u00fcte seines Bootes, wo ihn seine Frau versorgte. Er war sicher vom nassen Boden seines Bootes ausgerutscht und so ins Wasser gefallen. Wir verabschiedeten uns von den anderen Helfer und gingen zur\u00fcck zum Auto. Jetzt kamen auch Helfer vom Hafen und im Hintergrund h\u00f6rte man die Feuerwehr. Gut, dass wir zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen sind. Beim Nachdenken \u00fcber den Vorfall kamen wir \u00fcberein, das es unsere Ostersonntag-Gute-Tat war. Au\u00dferdem fanden wir alle das der alte Mann mit seinem etwas l\u00e4ngerem, grauen Haar einem bekannten Christen ge\u00e4hnelt hat.<\/p>\n<p>Wir fuhren noch etwas im Hafen herum und bekamen von Markus manches erkl\u00e4rt, dann ging es zur\u00fcck zum Supermarkt. Wir wollten noch schnell einkaufen gehen, au\u00dfer Wein ben\u00f6tigten wir nichts. Stefan und ich gingen zum Markt und als wir die T\u00fcr erreicht hatten, sperrten sie gerade zu. Am Auto zur\u00fcck beschwerten wir uns bei Markus, warum er nicht auf uns geh\u00f6rt h\u00e4tte und die Hafenrundfahrt sp\u00e4ter gemacht h\u00e4tte. Er war au\u00dfer sich \u00fcber uns und unserer Alkoholsucht. F\u00fcr einen Kanister Rotwein h\u00e4tten wir den alten Mann ertrinken lassen...  Das w\u00e4re sicher eine Pr\u00fcfung gewesen und wir h\u00e4tten nur den Wein im Kopf. Dass wir dann gar nicht zu diesem Zeitpunkt an der Unfallstelle gewesen w\u00e4ren, z\u00e4hlte nicht. Was alles nichts daran \u00e4nderte, das wir jetzt nichts mehr kaufen konnten. Aber eigentlich hatten wir ja auch nicht damit gerechnet, das in Frankreich sonntags die Gesch\u00e4fte bis 12.00 Uhr ge\u00f6ffnet haben.<\/p>\n<p>Gegen 13.00 Uhr erreichten wir Louhans, wo wir zuerst an die Seille fuhren um zu sehen, ob wir dort unsere Zelte aufschlagen konnten. Das sah gut aus. So bummelten wir erst etwas durch Louhans, auf der Suche nach einem Restaurant um etwas zu Mittag zu essen und uns aufzuw\u00e4rmen. Es gab ein Restaurant, die kochten aber nur Men\u00fcs. Das war uns zu viel. So tranken wir nur einen Kaffee und besuchten die Toiletten.<br \/>\nUns war klar, das wir nicht den ganzen Nachmittag und Abend drau\u00dfen verbringen konnten, es war einfach zu kalt. Au\u00dferdem hatten wir wieder Hunger.<\/p>\n<p>So fuhren wir wieder zur\u00fcck nach Chalons-sur-Saone. In der etwas gr\u00f6\u00dferen Stadt w\u00fcrden wir sicher etwas finden. 35 Kilometer Fahrtstrecke ein Weg und wir gingen ins Mc Donald, wo wir erst einmal eine Stunde blieben, bis wir einigerma\u00dfen warme F\u00fc\u00dfe hatten. Als wir gingen hatten wir ziemlich viel Schmutz am Boden hinterlassen, unsere total verschmutzten Schuhe waren getrocknet und der Dreck abgefallen. Die lassen uns wohl dort nicht mehr hinein. Am Nachmittag sind wir dann noch durch Chalons gelaufen. Die Sonne schien und wo kein Schatten war w\u00e4rmte sie richtig. Chalons ist eine sch\u00f6ne Stadt, die Saone flie\u00dft mitten durch und es gibt viele alte H\u00e4user und Stadttore zu sehen. Am sp\u00e4ten Nachmittag ging es dann wieder zur\u00fcck nach Louhans.<\/p>\n<p>An der Seille bauten wir unsere Zelte auf und alle die vorbei kamen, lachten oder zeigten uns den Vogel. Gut wir wussten selbst das wir etwas meschugge sind, bei solchen Temperaturen, die mittlerweile im dunkeln unter null Grad gefallen waren, zu zelten. Stefan und Markus hatten uns an den Zelten alleine zur\u00fcckgelassen, sie versuchten Tierfotos zu schie\u00dfen. Wir sollten das Abendessen kochen, bis sie zur\u00fcck w\u00e4ren. Aber wer wusste wann das sein w\u00fcrde. Beim Zusammensuchen der Kochutensilien fanden Heike und ich noch eine Flasche unseres guten Weines, ein Wunder? So beschlossen wir lieber die Flasche Wein zu \u00f6ffnen und zu trinken als zu kochen. Es war eh zu kalt, wer kann schon mit Handschuhen die Nudeln im Kopf herum r\u00fchren, damit nichts anbrennt. Kurz sp\u00e4ter kamen unsere M\u00e4nner zur\u00fcck. Hatten sie den Wein gerochen? Das Essen konnte es nicht sein. Wir kochten dann gemeinsam und jeder musste mal r\u00fchren. Als wir unser Mahl beendet hatten wurde der Wein ausgeschenkt. Es war mittlerweile so kalt geworden, dass niemand mehr seinen Becher leeren konnte, der Wein war einfach zu kalt. Es war nicht einmal 20.00 Uhr als wir uns in unsere Schlafs\u00e4cke verkrochen. In unserer letzten Nacht waren wir darauf gekommen die Schlafs\u00e4cke aneinander zu koppeln, so dass wir uns gegenseitig w\u00e4rmen konnten. Es war um einiges angenehmer als in den Tagen davor. Warum waren wir da nicht schon fr\u00fcher darauf gekommen. Diese Nacht war die k\u00e4lteste auf unserer Tour, laut Internetrecherche waren es in dieser Nacht in Louhans minus 5 Grad.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2068.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-339\" title=\"Kalt in Louhans\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2068.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2068.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2068-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Kalt war's um Ufer der Seille am Ostersonntag.<\/em><\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Ostermontag, 24.03.08<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2069.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-340\" title=\"Morgens an der Seille\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2069.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2069.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2069-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em>Und morgens war es richtig \"gem\u00fctlich\".<\/em><\/p>\n<p>Wir hatten uns den Wecker f\u00fcr 6.00 Uhr gestellt, damit wir ganz fr\u00fch zum Markt kamen. Nach einer kurzen Katzenw\u00e4sche bauten wir die Zelte ab und machten uns auf den Weg zur Stadtmitte. Wir hatten beschlossen in der Stadt zu fr\u00fchst\u00fccken und dann den Markt zu erkunden. \u201ePetit Dej\u00e9uner\u201c stand an der Kneipe, so gingen wir hinein. Wir bestellten Fr\u00fchst\u00fcck und Kaffee. Wenn wir fr\u00fchst\u00fccken sieht das anders aus, hier gab es 3 Croissants, 6 kleine St\u00fccke Fl\u00fbte mit etwas Butter und wir tranken jeder 2 Kaffee. Markus lud uns ein und als er zahlte bekam er einen Schock, 32,60 Euro verlangte der Wirt. Wir glaubten alle nicht richtig verstanden zu haben, doch Markus hatte es schriftlich. Der Tag fing ja gut an.<\/p>\n<p>Wir gingen zum Markt. 2003 waren wir schon einmal hier gewesen. Heike und Markus waren schon \u00f6fters da. Montags wird halb Louhans zum Marktplatz und das jeden Montag. Im Zentrum steht Verkaufsstand neben Verkaufsstand, alle Stra\u00dfen sind belagert. Alle m\u00f6glichen Dinge werden hier feilgeboten. Die M\u00e4nner interessierten sich haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Salami. Heike und ich schauten nach Klamotten und Mitbringsel. An verschiedenen St\u00e4nden bekommt man K\u00e4se und Wurst zum Probieren. Die Preise sind normal. Etwas abseits vom Zentrum ist dann auch noch ein Tiermarkt. Sie verkaufen viel Federvieh, aber auch Hunde und Ziegen. Als wir das erste Mal hier waren, gab es mehr kleine K\u00fcken, als in diesem Jahr. Das lag bestimmt daran, das es in diesem Jahr so fr\u00fch Ostern war und auch ziemlich kalt. Wir blieben den ganzen Vormittag auf dem Markt. Es war unser Endziel f\u00fcr diese Tour und hatten uns alle auf diesen Markttag gefreut. Gegen Mittag setzten wir uns ins Auto und fuhren in Richtung Heimat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2082.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-344\" title=\"Markt in Louhans\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2082.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2082.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2082-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Auf dem Markt in Louhans ist immer viel los.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2079.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-342\" title=\"Markt in Louhans\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2079.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2079.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2079-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Es gibt allerlei zu kaufen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2081.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-343\" title=\"Tiermarkt in Louhans\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2081.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2081.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2081-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Besonders interessant ist der Tiermarkt...<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2075.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-341\" title=\"Tiermarkt in Louhans\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2075.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2075.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/img_2075-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>... vor allem im Fr\u00fchjahr, wenn viele Jungtiere verkauft werden.<\/em><\/p>\n<p>Auf der Heimfahrt war das Wetter noch schlechter, als in den letzten Tagen. Es st\u00fcrmte und schneite, das einem bange wurde. Wir waren heilfroh die n\u00e4chste Nacht in unseren Betten verbringen zu d\u00fcrfen. Louhans ist etwa 450 km von Friedrichsthal entfernt. So war die Heimfahrt in einer Strecke locker zu schaffen. Auf der Fahrt nach Hause tauten auch endlich meine F\u00fc\u00dfe wieder auf. Am sp\u00e4ten Nachmittag waren wir zu Hause, da hatten wir erst noch etwas Arbeit, bevor wir unter die warme und nach 5 Tagen \u00fcberf\u00e4llige Dusche konnten. Wir mussten unser Zelt, die Schlafs\u00e4cke und Thermarestmatten zum Trocknen aufh\u00e4ngen. Die Sachen waren nach dieser Tour ziemlich feucht, deshalb hatte der Schlafsack auch nicht mehr richtig gew\u00e4rmt. H\u00e4tte man ihn trocknen k\u00f6nnen, w\u00e4ren wir sicher nicht so verfroren gewesen. Urlaub w\u00fcrde ich diese vergangenen Tage nicht nennen, doch es war eine Erfahrung und zeigt uns das es auch mit weniger geht. Mein privates Res\u00fcm\u00e9e direkt nach der Tour war: \u201eIch w\u00fcrde mich weigern noch einmal bei solchen Temperaturen mit dem Zelt unterwegs zu sein\u201c. Ich bin auch gerne bereit den Namen Weichei zu tragen. Die anderen waren auch einstimmig der Meiung, das ich am meisten gepinst h\u00e4tte. Komisch war nur das Stefan schon ein oder zwei Tage sp\u00e4ter einen Wohnwagen gefunden hatte, der uns die n\u00e4chste Zeit begleiten wird. Geplant war nach dem Kauf von Zelt und Schlafsack f\u00fcr dieses Jahr unsere Touren im Zelt zu verbringen. Doch jetzt als Besitzer eines Wohnwagens hat sich das wohl er\u00fcbrigt. Abschlie\u00dfend von der Tour l\u00e4sst sich sagen: sind wir erstens froh nicht erfroren zu sein, zweitens es geht auch mit weniger und drittens war die Stimmung trotzdem immer gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geschrieben von Juliane Donnerstag, 20.03.08 Abfahrt gegen 8.15 Uhr Gr\u00fcndonnerstag nach einem, wie sollte es sonst sein, \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck. Mit dem Jockel, ein Kastenwagen, geladen bis an die Decke ging es los. Heike, Markus, Stefan und ich hatten 5 Tage geplant in Richtung Verdun, weiter mit Endziel Ostermontag auf dem gro\u00dfen Markt in Louhans. 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