{"id":323,"date":"2007-09-15T12:12:53","date_gmt":"2007-09-15T10:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?p=323"},"modified":"2020-03-29T21:15:24","modified_gmt":"2020-03-29T19:15:24","slug":"renault-trm-4000-das-auto-fur-die-grose-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?p=323","title":{"rendered":"Renault TRM 4000 &#8211; Das Auto f\u00fcr die gro\u00dfe Reise"},"content":{"rendered":"<p><em>Juliane und Stefan<\/em><\/p>\n<p>Im Juli fand Stefan unser Fahrzeug, das uns in die Welt bringen wird. Bei diesem Angebot das er in E-Bay fand konnte er nicht widerstehen. Stefan als Renault Fan!<br \/>\n<strong>Renault TRM 4000, Allrad-LKW, Expeditionsmobil<\/strong><br \/>\nSo war er eingestellt.<br \/>\nStefan war total begeistert, von dem Auto mit einem Dornier-Shelter, zu einem g\u00fcnstigen Preis. Nur sicher, ob er bieten sollte, war er nicht. Er musste erst seinen Kollegen Markus anrufen. Dieser konnte ihm ja eigentlich auch nicht weiterhelfen, denn technisch verstand Markus nur geringf\u00fcgig mehr von dem Auto, als ich. Es wurde Zeit sich zu entscheiden, der Renault war mit Sofortkauf eingesetzt. Wir konnten also nicht lange warten, bieten oder nicht. Stefan wollte das Auto und ich glaube an Stefan`s Geschick, dieses Unikum f\u00fcr die Reise fit zu machen. Also dr\u00fcckte ich die Maustaste und auf dem Bildschirm erschien: Auktion wurde mit Sofort-Kauf beendet.<\/p>\n<p>Wir hatten einen Renault TRM 4000, Allrad-LKW ersteigert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-324\" title=\"Flip, Renault TRM 4000\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip01.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip01.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Techn. Daten:<\/strong><br \/>\nHersteller: Renault<br \/>\nModell: TRM 4000 4x4 (Saviem SM8)<br \/>\n59.700 Km, Baujahr 1988, 103 kW, Anzahl der Achsen 2, Schaltgetriebe,  Diesel, Fahrzeugl\u00e4nge 660 cm, Fahrzeugbreite 241 cm, Fahrzeugh\u00f6he 280 cm, Fahrgastpl\u00e4tze 2, Leergewicht: 5,5 t, zul. Gesamtgewicht: 11 t, ohne technische \u00c4nderungen auf 7,49 t abgelastet, MAN- Reihensechszylinder und MAN-Getriebe, Hubraum 5488 ccm, Pritsche  448 x 232 cm Innenma\u00df, Einzelbereifung: 12.00 x 20, Servolenkung, Isringhausen Schwingsitz (Fahrer), Grammer Schwingsitz mit Armlehnen (Beifahrer), 5 Ganggetriebe + Allradantrieb mit Gel\u00e4ndereduktion, Sperrbare Hinterachse, Kippbares F\u00fchrerhaus, Natoanh\u00e4ngerkupplung, 2 x 125 AH Starterbatterien, Keilriemen doppelt, Tankvolumen 100 l, hochgelegter Luftansaugstutzen mit W\u00fcstenfilter.<\/p>\n<p>M\u00e4ngel: Drehzahlmesser funktioniert nicht, Luftdruckanzeige auch nicht, hat allerdings 3 Luftdruckanzeiger, die alle Funktionen \u00fcberwachen und funktionieren, kein Schl\u00fcssel f\u00fcr die T\u00fcrschl\u00f6sser des Fahrerhauses.<\/p>\n<p>Dornier Shelter:<br \/>\nFunkkoffer der Bundeswehr, Baujahr 1978, L\u00e4nge 425 cm, Breite 220 cm, H\u00f6he 212 cm, Leergewicht 0,8 t, Sicherheitsschloss, Bundeswehr Aluleiter variable L\u00e4nge, Bundeswehr Verzurrketten mit Federelementen, Bundeswehr T\u00fcrvorzelt Verdunkelungsplane und Gest\u00e4nge.<\/p>\n<p>Das ist er also. Nun mussten wir ihn noch abholen. Er stand in Hamburg. Wir vereinbarten mit dem Verk\u00e4ufer das ersteigerte Objekt 14 Tage sp\u00e4ter bei ihm abzuholen. Denn schon am n\u00e4chsten Tag fuhren wir unsere letzte Tour mit unserem Pick-up und der Wohnkabine. Gen Osten und am Ende der Fahrt warteten unsere Freunde bei Sahara-Willy auf dem Treffen in Wetzlar.<\/p>\n<p>Die Fahrt nach Hamburg machten wir mit dem Zug, das ist gar nicht schlecht, und wenn man fr\u00fch genug bucht, auch noch g\u00fcnstiger als mit dem PKW. Die 6-st\u00fcndige Zugfahrt verk\u00fcrzten wir uns mit einem ausgiebigen, leider teuren, Fr\u00fchst\u00fcck. Am Bahnhof Hamburg kam uns der Verk\u00e4ufer unseres Reisemobils abholen. Ohne rote Rose am Revers erkannte er uns und wir ihn sofort. Unser Verk\u00e4ufer hie\u00df auch Stefan und war sehr nett. Wir fuhren mit seinem Auto quer durch Hamburg und nach kurzer Zeit waren wir bei ihm zu Hause. Hamburg ausw\u00e4rts fahren und man landet \u201ehinterm Deich\u201c. Also das war echt faszinierend, erst die Gro\u00dfstadt und pl\u00f6tzlich bist du mehr \u201eauf dem Lande\u201c, wie du es dir vorstellen kannst.<\/p>\n<p>Da stand er: der Renault TRM 4000.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-325\" title=\"Flip, Renault TRM 4000\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip02.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip02.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/flip02-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der erste Eindruck jagte mir schon einen kleinen Schrecken ein, er war so gro\u00df und gr\u00fcn. Stefan fing sofort an ihn zu inspizieren. Er fand, dass er gar nicht so viel Rost hatte und auch wirklich noch gut aussah. Nach etwa einst\u00fcndiger Kontrolle, war er davon \u00fcberzeugt, das er genau so war, wie der Verk\u00e4ufer ihn beschrieben hatte und wir keinen Fehler gemacht hatten.<\/p>\n<p>Der Kaufvertrag und alles \u00fcbliche war schnell erledigt und wir wieder um einiges \u00e4rmer, oder reicher? Wir werden sehen. Erst musste uns der LKW noch mal nach Friedrichsthal zur\u00fcckbringen, daf\u00fcr hatten wir eineinhalb Tage Zeit und die ADAC-Karte im Gep\u00e4ck. Sogar das mitgebrachte Navi funktionierte und los ging es erst einmal zur n\u00e4chsten Tankstelle. Knapp 100 l Diesel, mich erschreckte die Rechnung nicht, fuhr ich doch schon einige Jahre unseren Pick-up, der auch sehr durstig war. Die Autobahnauffahrt war auch schnell gefunden und so ging es zur\u00fcck in die Heimat.<\/p>\n<p>Er lief ruhig, wenn man das so sagen darf. Der Motor surrte ohne Klopfen oder andere komische Ger\u00e4usche, so laut, dass Stefan und ich uns anschreien mussten, wenn wir miteinander reden wollten. Die Geschwindigkeit belief sich auf etwa 80 Stundenkilometer. Immerhin, wir hatten nicht damit gerechnet, dass er so z\u00fcgig lief, bergrunter wurde er sogar noch schneller. W\u00e4hrend der Fahrt wurden schon Pl\u00e4ne gemacht, in Puncto Schalld\u00e4mmung. An diesem Tag musste erst einmal eine  Wolldecke reichen, die wir \u00fcber die Motorabdeckung gelegt hatten. Langsam Kilometer um Kilometer fra\u00df sich der Dicke in Richtung Friedrichsthal.<\/p>\n<p>Zwischendurch machten wir Pause auf einem Parkplatz eines Aldi-Marktes. Nach der Pause versuchte ich das Geschoss auf dem Parkplatz zu fahren. Ich musste mich mit meinem ganzen, nicht gerade geringen K\u00f6rpergewicht auf die Kupplung stellen, um diese nach unten zu bewegen. Lenken und Schalten war kein Problem, das ging leichter als ich gedacht hatte. Nur nach zweimal Kupplung treten bekam ich einen Krampf in den Fu\u00df. Da muss unbedingt was ge\u00e4ndert werden, ich will auch fahren.<\/p>\n<p>Bis zum Abend erreichten wir G\u00f6ttingen und Stefan war auch ziemlich geschafft. Die Sitze sind bequem, aber die Kupplung und vor allem die Lautst\u00e4rke sind sehr anstrengend. Wir \u00fcbernachteten auf einem Firmenparkplatz. In der Dornier-Kabine war noch ein Bett und eine Sp\u00fcle, so hatten wir einen guten Schlafplatz. Da wir nicht damit gerechnet hatten, hatten wir unsere Schlafs\u00e4cke mitgenommen und konnten diese gut als Decken nutzen. Licht gab es nicht, doch unser Verk\u00e4ufer hatte uns eine Packung mit einhundert Teelichtern und ein Feuerzeug da gelassen. Wir entz\u00fcndeten ca. 20 Teelichter und \u00f6ffneten noch eine Flasche Wein, das ganze musste gefeiert werden. Die Kabine ist zur Zeit innen ganz orange gestrichen und durch die Teelichter entstand eine romantische Atmosph\u00e4re, die gar nicht mehr zum Aushalten war. Nach nicht einmal einer halben Flasche Wein war ich eingeschlafen.<\/p>\n<p>Am Morgen gegen 8.00 Uhr wurden wir wach und hatten gut geschlafen. Die Kabine war innen von tausend Wassertropfen an Decke und W\u00e4nden \u00fcbers\u00e4t, obwohl einige L\u00fcftungsl\u00f6cher vorhanden sind. Na ja es muss noch viel daran gemacht werden, eigentlich muss sie noch vollkommen hergestellt werden. Wir fuhren erst einmal weiter, bis zu einer Rastst\u00e4tte und fr\u00fchst\u00fcckten ausgiebig. Danach ging es weiter. Der Gro\u00dfe lief und lief und Sonntagnachmittag hatten wir Friedrichsthal erreicht.<\/p>\n<p>Wir errechneten f\u00fcr die Strecke von Hamburg bis Friedrichsthal einen Durchschnittsverbrauch von ca. 22 l Diesel. F\u00fcr die ersten zwei Wochen konnten wir ihn in einer Halle von Bekannten unterstellen. Denn in Stefans Werkstatt stand noch unser Ducato, der erst abgeholt werden musste. Als wir den Renault umrangierten stellte ich fest, das er aussah wie eine Heuschrecke mit seinen abstehenden Spiegeln, die wie F\u00fchler aussahen. So bekam unser Reisemobil seinen Namen: <strong>FLIP<\/strong>.<\/p>\n<p>Bevor Flip in die Halle konnte mussten wir den Dornier-Shelter abladen, mit der Kabine war er zu hoch. Gel\u00f6st war die Kabine sehr schnell und einfach, ein geniales System, diese Verzurrketten mit Federelementen. Mit einem kleinen Gabelstapler, dessen Gabeln wir quer unter die Kabine fuhren und rechts ich und links der Schwiegervater, als Gegengewicht, wurde die Kabine von der Pritsche abgehoben und in den Eingang der Halle gestellt. Mit dem Wagenheber hoben wir die Kabine an und stellten an jede Ecke einen kleinen Rollwagen. So schoben wir die Kabine auf ihren Restaurationswarteplatz. Flip kam auf den Hallenarbeitsplatz, wo er jetzt seit Oktober auf seine Reparatur und Restauration wartet.<\/p>\n<p>Ich bin zuversichtlich, das wir im n\u00e4chsten Jahr mit Flip und einem Wohnwagen, der vor\u00fcbergehend auf die Pritsche kommt, auf Tour gehen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juliane und Stefan Im Juli fand Stefan unser Fahrzeug, das uns in die Welt bringen wird. Bei diesem Angebot das er in E-Bay fand konnte er nicht widerstehen. Stefan als Renault Fan! Renault TRM 4000, Allrad-LKW, Expeditionsmobil So war er eingestellt. 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