{"id":283,"date":"2006-09-16T18:36:47","date_gmt":"2006-09-16T16:36:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?p=283"},"modified":"2015-05-16T20:14:52","modified_gmt":"2015-05-16T18:14:52","slug":"belgientour-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?p=283","title":{"rendered":"Belgientour 2006"},"content":{"rendered":"<p>Belgientour vom 01.09.-15.09.06, geschrieben von Juliane<\/p>\n<p><strong>Freitag, 01.09.06<\/strong><br \/>\nStefan und ich waren in dieser Zeit mit dem Wohnmobil quer durch Belgien unterwegs. Auf dieser Tour blieb die Familie Walter zu Hause, es waren keine Schulferien.<br \/>\nZu Beginn unserer Reise verbrachten wir einen Tag auf der CARAVAN SALON MESSE in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit der ADAC-Karte hatten wir einen verbilligten Eintritt von 7,50 Euro anstatt 11,-- Euro. Der Caravan Salon Club bietet Stellpl\u00e4tze, auch mit Strom, direkt an der Messe. Preis ohne Strom 13,50 Euro. Mit dem Shuttle-Service geht es direkt auf das Messegel\u00e4nde. Auch f\u00fcr die Frau, die an Caravans interessiert ist, ist diese Messe sehr interessant. Neuheiten, Tipps und Tricks die man sich ansehen kann. F\u00fcr uns 4x4er war zwar nix dabei, aber auch mal sch\u00f6n zu sehen, wie der Normal-Caravaner f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Von der Messe aus ging es noch am selben Tag in Richtung K\u00f6ln, Freunde besuchen. Es wurde ein feuchtfr\u00f6hlicher Abend, der uns zwang die Nacht noch im Land zu verbringen.<\/p>\n<p><strong>Samstag,02.09.06<\/strong><br \/>\nNach einem sp\u00e4ten Fr\u00fchst\u00fcck ging es \u00fcber Aachen in Richtung Li\u00e8ge. In Li\u00e8ge f\u00fcllten wir unsere Vorr\u00e4te auf und nahmen einfach halber die Autobahn bis Br\u00fcssel. Etwas au\u00dferhalb der Stadt fanden wir einen Campingplatz: 1850 Grimbergen Camping Vierkantstraat 65. Ein sch\u00f6ner renovierter Platz. F\u00fcr 2 Personen mit Auto, ohne Strom 12,50 Euro pro Nacht. Von hier konnte man gut mit dem Bus nach Br\u00fcssel fahren, die Fahrt dauert etwa 1 Stunde. Auf dem Platz waren noch andere Deutsche, die Welt ist klein, sie kamen aus Neunkirchen, bei uns um die Ecke. Der Tag wurde mit ausgiebigem Duschen, die Sanit\u00e4ranlagen waren ganz neu, und einem deftigen Abendmahl, von Stefans Grill beendet.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 03.09.06<\/strong><br \/>\nGanz fr\u00fch, man beachte: ohne Fr\u00fchst\u00fcck, wanderten wir zum Busbahnhof, um nach Br\u00fcssel zu kommen. Wir mussten etwa 20 Minuten zu Fu\u00df gehen, da sonntags der Bus nach Br\u00fcssel nur vom Busbahnhof aus f\u00e4hrt. In der Woche f\u00e4hrt er fast direkt vor dem Campingplatz ab. In der Stadt Br\u00fcssel gibt es ein U-Bahn und Tram-Netz, dass f\u00fcr uns Landpomeranzen etwas kompliziert war.<br \/>\nNach einigem Suchen und Fragen fanden wir am \u201ePlace de Jeu de Belle\" einen Flohmarkt, er findet t\u00e4glich statt. Au\u00dfer einem netten Caf\u00e9, wo wir fr\u00fchst\u00fcckten, fanden wir nichts auf diesem Markt. Was mir auffiel, war dass viele Bedienungen M\u00e4nner waren. Weiter fuhren wir zum Gare du Midi. Dort war ein riesengro\u00dfer Markt, der haupts\u00e4chlich Lebensmittel und Kleider f\u00fchrte. Jetzt war es Zeit das Wahrzeichen von Br\u00fcssel anzuschauen, deshalb in die Tram in Richtung Heysel-Endstation.<br \/>\nDas Atomium ist neu restauriert. F\u00fcr 9,-- Euro Eintritt kann man mit dem Aufzug in die oberste Kugel fahren. Von dort hat man einen sch\u00f6nen Ausblick. Man sah den Miniatur Park, der Europa in Miniform darstellt, ohne Eintritt zu zahlen. Die anderen Teile, Kugeln wie Verbindungsarme erreicht man \u00fcber Treppen, die stellenweise sehr steil sind und einiges an Kondition verlangen. Japsend und mit hochrotem Kopf besichtigten wir alle Kugeln. In einigen gab es Filmvorf\u00fchrungen \u00fcber die Restaurierung, in einem Teil war eine Art Kindergarten, in einem anderen ein Spiegelkabinett. Egal wie man es findet, es ist ein Muss in Br\u00fcssel das Atomium zu besuchen.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Montag, 04.09.06<\/strong><br \/>\nAuch an diesem Tag fuhren wir nach Br\u00fcssel. U-Bahn Station Merode, am Armeemuseum besuchten wir die \u201eAutoworld\". Angeblich sollte dort die beeindruckendste Oldtimer Ausstellung der Welt sein, etwa 950 Automobile von 1886 bis 1970. Das sch\u00f6nste war ein Wohnmobil etwa 1928. Die meisten Fahrzeuge geh\u00f6ren einem gewissen Mahdy. Die Ausstellung war ganz nett, aber es waren keine 950 Automobile. Vor dem \u201ePalais Mondial\" der die Ausstellung beherbergt ist der \u201eJubelpark\", ein Park der zum Ausruhen und Verweilen einl\u00e4dt, aber nicht sehr gro\u00df ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-284\" title=\"bel01\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel01.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel01.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel01-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend fuhren wir mit der U-Bahn bis Station Bourse, das in der Stadtmitte liegt. Dort liefen wir in verschiedene Richtungen bis wir per Zufall am \u201eM\u00e4nneken Pis\" standen. Erst mussten wir es suchen, wir dachten es w\u00e4re nicht zu \u00fcbersehen. Da steht in einer Mauerspalte, wie man sie f\u00fcr Marienstatuen kennt, ein etwa 30 cm kleiner Bub, und pissen konnte er auch nicht, da er an diesem Tag eine Soldatenuniform trug. Angeblich hatte er eine Lunte ausgepisst und damit die Stadt gerettet. Es gibt aber noch einige andere Geschichten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-285\" title=\"bel02\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel02.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel02.jpg 334w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel02-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In einer kleinen Odysee verlie\u00dfen wir mit U-Bahn, Tram und Bus die Stadt und kamen am sp\u00e4ten Nachmittag auf den Campingplatz zur\u00fcck. Mit Pl\u00e4nen f\u00fcr die Weiterfahrt und Grimberg Hell und Dunkel verbrachten wir den Rest des Tages. Hatte es am Tag zuvor viel geregnet, so hatten wir an diesem Tag bis sp\u00e4t Abends drau\u00dfen gesessen, bei einer Temperatur von ca. 23 Grad.<\/p>\n<p><strong>Dienstag,06.09.06<\/strong><br \/>\nNach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck im Freien verlie\u00dfen wir gegen 12.00 Uhr den Campingplatz. Wir fuhren weiter nach Willebroek. Dort besichtigten wir \u201eFort Breendonk\". Von 1940-44 ein Konzentrationslager. Der bewegende Besuch einer St\u00e4tte der Erinnerung. Die Besichtigung machte uns beide sehr betroffen und oftmals sprachlos. Wer sich f\u00fcr diese Zeit interessiert sollte Bredonk sehen. Aber auch andere sollten das Lager besuchen. Nach 3 Stunden kamen wir nach drau\u00dfen, es regnete, wir f\u00fchlten uns unheimlich frei. Wir sprachen danach noch lange dar\u00fcber und waren sehr bewegt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-286\" title=\"bel03\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel03.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel03.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel03-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong> Mittwoch, 07.09.06<\/strong><br \/>\nAuch an diesem Morgen konnten wir im Freien fr\u00fchst\u00fccken. Wir waren in der N\u00e4he der holl\u00e4ndischen Grenze und entschieden uns die Halbinsel Zealand, in Holland anzuschauen. Direkt an der See suchten wir einen Campingplatz<br \/>\nbei Westkapelle. Nur durch den Deich getrennt liegen ein paar Pl\u00e4tze, die zu dieser Zeit noch gut besucht waren. Auf unserem Platz hatten Vater und Sohn in ihrem Wohnhaus eine tolle Autowerkstatt gebaut. Sie restaurierten dort einen alten LKW. Wir durften uns die Werkstatt ansehen und bekamen einiges erkl\u00e4rt. Bis zum fr\u00fchen Abend genossen wir das sonnige Wetter und nach dem Abendessen machten wir einen Nachtspaziergang am Strand.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 07.09.06<\/strong><br \/>\nWir fuhren zur\u00fcck nach Belgien \u00fcber Zoutelande Vlissingen. Dort wollten wir mit der F\u00e4hre \u00fcbersetzen, es war leider nur eine Personenf\u00e4hre, so mussten wir weiter in Richtung Bevelande-Ellewoutsdijk zum Westscheldetunnel, Durchfahrtsl\u00e4nge 6,6 km. Preise: PKW 4,50 Euro, PKW m. Wohnanh\u00e4nger 6,60 Euro, Kleiner LKW oder Womos 16,20 Euro, LKW gro\u00df 22,- Euro. Wir verstanden die Preispolitik nicht, vor allem der Unterschied zwischen Womo und PKW mit Wohnanh\u00e4nger. Tunnelende war in Belgien die Stadt Terneuzen. Am Meer entlang \u00fcber Breskens fuhren wir nach Kekke-Hust, ein bekanntes Strandbad in Belgien. Schade ist, dass wir auf der ganzen Fahrt das Meer nur sahen, wenn wir zwischendurch anhielten und \u00fcber den Deich kletterten. Auf dem Weg nach Kekke-Hust erz\u00e4hlte ich Stefan die Geschichte vom Schimmelreiter, er kannte sie nicht, unfassbar. Kekke-Hust war nicht unser Ding. Eine Stadt f\u00fcr Touris, die f\u00fcr alles etwas mehr zahlen m\u00f6chten. Wir flanierten \u00fcber die Strandpromenade, g\u00f6nnten uns ein Eis und fuhren auch schon ganz bald weiter. Die n\u00e4chste Stadt, die wir uns ansehen wollten war Br\u00fcgge.<br \/>\nMit einem Stellplatzf\u00fchrer aus dem Jahr 2000 versuchten wir einen Platz f\u00fcr die Nacht zu finden. Der erste angebliche Campingplatz war mittlerweile ein Parkplatz f\u00fcr ein gro\u00dfes Kino und den anderen gab es auch nicht mehr.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Stadt wie Br\u00fcgge schade, es gibt einen Wohnmobilstellplatz, der auch nicht weit von der Stadtmitte entfernt ist, aber auch fast immer voll ist. Wir fanden noch eine freie Stelle, da wir ja nicht all' zu gro\u00df sind. Aber einen sch\u00f6nen Platz stellt man sich anders vor. Das positive an solchen Pl\u00e4tzen ist das sie umsonst sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-287\" title=\"bel04\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel04.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel04.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel04-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Freitag, 08.09.06<\/strong><br \/>\nVom Stellplatz gingen wir am n\u00e4chsten Morgen zu Fu\u00df in Richtung Norwegskwai um mit dem Raddampfer nach Damme zu fahren. Es war ein richtig langer Weg, von S\u00fcden bis Norden quer durch die Stadt. An kleinen Kan\u00e4len vorbei durch eine Art Park, an ein paar Windm\u00fchlen vorbei \u00fcber eine Schleuse bis zum Abfahrtspunkt. Aber es war sehr sch\u00f6n und alle, die wir nach dem Weg fragten, waren sehr nett. Es war eine beschauliche Fahrt \u00fcber einen Kanal, die etwa eine halbe Stunde dauerte. Der Kapit\u00e4n war sehr nett. Als Kind hatte er in Berlin gewohnt, konnte leider nur noch zwei Brocken Deutsch. Er gab uns ein paar Tipps, welche St\u00e4dte er in Belgien sehenswert findet und plauderte noch mit uns.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-288\" title=\"bel05\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel05.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel05.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel05-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-289\" title=\"bel06\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel06.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel06.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel06-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damme ist die Stadt in der Till Eulenspiegel geboren wurde. Ein kleines \u00d6rtchen, das ein bisschen aus einer anderen Zeit \u00fcbrig ist. Wir blieben nur kurz dort. Es gab nicht viel zu sehen, ein Marktplatz mit Till Eulenspiegel Museum und viele Restaurants. Wir wollten nichts essen, deshalb nahmen wir die n\u00e4chste R\u00fcckfahrt mit dem Dampfer in Anspruch. Es war aber trotz dem ein netter Ausflug. Das Ticket f\u00fcr den Dampfer kostete 6,70 Euro Hin- und R\u00fcckfahrt, eine Strecke sind ca 5 km, er f\u00e4hrt alle 2 Stunden vom Norwegskwai ab.<br \/>\nNun ging es weiter die Stadt anschauen, in der Stadtmitte gibt es viele sch\u00f6ne Gesch\u00e4fte, die zum Einkaufen einladen. In einem solchen trafen wir den Wirt unserer Stammkneipe mit Freundin. Zuf\u00e4lle gibt es die sind fast nicht zu glauben. Als richtiger Saarl\u00e4nder wird so ein Zufall nat\u00fcrlich mit einem Bier begossen. Zwei, drei Bierchen sp\u00e4ter trennten wir uns und wir wanderten weiter durch dieses sch\u00f6ne St\u00e4dtchen, das viele sch\u00f6ne Gassen und kleine Kan\u00e4le hat. Viele altert\u00fcmliche H\u00e4user machen Br\u00fcgge zu einer sehenswerten Stadt. Wir besuchten sogar ein Museum, das Schokoladenmuseum, das aber nur Erkl\u00e4rungen und Bilder zeigte und auch nur in Franz\u00f6sisch, Englisch und Holl\u00e4ndisch. Am Schluss konnte man zusehen wie Pralinen gef\u00fcllt werden. Es gab eine Praline zum Verkosten. Der Eintritt betrug 6,- Euro p.P. Stefan meinte es w\u00e4re die teuerste Praline seines Lebens gewesen. Das Pralinenmuseum befindet sich in der Winzeksstraat 2, Saint Jansplein, in der Stadtmitte.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag fuhren wir weiter um einen richtigen Campingplatz zu finden. Wir wollten mal wieder duschen. Es fand sich ein Platz auf dem fast nur Wohnheime standen. In Middelkerke, Duinenweg 489 zahlten wir 18,- Euro f\u00fcr den Wagen und 2 Personen, Duschen 1,30 Euro extra pro Person. Der Platzwart lotste uns auf den so genannten Zeltplatz. Der Platz, stellten wir nach einiger Zeit fest, war der Hundegassigehplatz der Dauercamper. Egal, wir mussten duschen.<br \/>\nEin Camper war ganz begeistert von unserem Pick-Up und der Wohnkabine. Ich erkl\u00e4rte ihm in 3 Sprachen die Technik vom Auf- und Absetzen der Kabine. Er erz\u00e4hlte, dass er im Krieg in Deutschland war und er war von meinen franz\u00f6sischen Sprachkenntnissen \u00fcberw\u00e4ltigt. Englisch verstand er gar nicht und im Deutschen konnte er noch, als einziges Wort sagen: Halt! Er war trotz sehr schlechter Erfahrungen mit den Deutschen im Krieg nicht schlecht auf uns zu sprechen. Es w\u00e4re damals eine andere Zeit gewesen. Wir unterhielten uns noch \u00fcber Sprachen, er erkl\u00e4rte mir das es ein Belgisch-Holl\u00e4ndisch und ein Belgisch-Deutsch gibt. Der Teil der n\u00e4her zu Holland liegt hat Holl\u00e4ndischen Einschlag und der andere Einschl\u00e4ge aus dem Deutschen. Ich glaube er hat sich genauso viel \u00fcber diesen Kontakt gefreut, wie ich. Ich m\u00f6chte die Welt kennen lernen um mit anderen Menschen zu reden und etwas \u00fcber ihre Welt zu erfahren.<\/p>\n<p>Am Abend gingen wir spazieren um eine B\u00e4ckerei zu finden, damit wir am n\u00e4chsten Tag frische Backwaren bek\u00e4men, den auf dem Platz war die Bestellliste schon weg. Etwa 2 km weiter fanden wir die B\u00e4ckerei, die laut Platzwart h\u00f6chstens 500 m vom Platz entfernt ist.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Samstag, 09.09.06<\/strong><br \/>\nIch hatte mich bereit erkl\u00e4rt zur B\u00e4ckerei zu joggen und hatte beim B\u00e4cker ein nettes Gespr\u00e4ch mit der ca. 80-j\u00e4hrigen Frau des B\u00e4ckers. Ein guter Tag, frische Br\u00f6tchen f\u00fcr Stefan und Kontakt zu Einheimischen f\u00fcr mich. Und auf einem Plakat entdeckte ich ein Flohmarkt im Nachbarort. Das war unser n\u00e4chstes Ziel. Belgien ist ber\u00fchmt f\u00fcr seine Antiquit\u00e4ten. Die wollten wir zwar nicht unbedingt, aber dem einen oder anderen Schn\u00e4ppchen waren wir nicht abgeneigt.<br \/>\nIn Westende Bad fand der Rommelmarkt statt. Leider waren um 11 Uhr, als wir ankamen schon alle Schn\u00e4ppchen geschnappt. Trotzdem war es interessant, denn es wurden viele lustige Dinge angeboten und wenn wir Platz gehabt h\u00e4tten, w\u00e4ren sicher einige Dinge bei uns zu Hause gelandet. Ohne Tr\u00f6del ging es weiter an der K\u00fcste entlang.<br \/>\nDie letzte Strecke an der K\u00fcste entlang von Belgien sah man auch etwas vom Meer. Wir kamen durch Orte auf deren Einkaufsstra\u00dfen reger Betrieb herrschte. Wir fuhren noch bis La Panne die letzte Stadt an der K\u00fcste von Belgien. Von dort aus \u00e4nderten wir die Richtung ins Landesinnere. Unser n\u00e4chstes Ziel war die Stadt Ieper. Der Kapit\u00e4n des Radschiffdampfers in Br\u00fcgge hatte uns diese Stadt empfohlen.<\/p>\n<p>Ieper wurde 1914-18 im ersten Weltkrieg total zerst\u00f6rt. Die Stadt war total plattgemacht worden. So wie sie heute wieder aufgebaut ist h\u00e4tte sie fr\u00fcher ausgesehen. Es ist eine sch\u00f6ne Stadt, mit vielen sch\u00f6nen H\u00e4usern. Die Stadt ist sauber und sieht sehr gepflegt aus. Im Zentrum der Stadt war an diesem Tag ein Volksfest und Tag der offenen T\u00fcr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-290\" title=\"bel07\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel07.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel07.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel07-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir bummelten etwas rum, sahen uns alles an tranken einen Kaffee und entschieden uns dann f\u00fcr die Weiterfahrt. Diese brachte uns nach Roselaeve, wo an diesem Wochenende die Belgien Ralleye (08-10.09.06) stattfand. Nat\u00fcrlich sahen wir uns das Fahrerlager an und einen Start einer Klasse. Etwas sp\u00e4ter standen wir inmitten des Tankget\u00fcmmels der Rennwagen. Sie tankten an einer \u00f6ffentlichen Tanke und wir versperrten mit unserem Spritschlucker eine Zapfs\u00e4ule. Bis der Nissan voll ist dauert ein bisschen, leer ist er schneller. Ganz in der N\u00e4he der Tankstelle fanden wir in einem Gebiet der Kleing\u00e4rtner ein Wiesenparkplatz, der an diesem Abend unser Nachtlager wurde. Es war der Ausgangsplatz f\u00fcr Wanderungen, die zu einigen Gew\u00e4ssern f\u00fchrt. Bis in die sp\u00e4te Nacht und fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen h\u00f6rte man die Rennwagen ganz in der N\u00e4he vorbeirauschen. Es war aber kein Ger\u00e4usch das mich gest\u00f6rt hat. Schlechter war, das die Belgier anscheinend alle von diesem Platz aus Wandern wollten, oder wenigstens mit dem Fahrrad hier vorbeifuhren.<\/p>\n<p><strong>Sonntag,10.09.06<\/strong><br \/>\nSo waren wir fr\u00fch wach und fuhren nach Roselaeve Br\u00f6tchen kaufen. Zum Fr\u00fchst\u00fccken fuhren wir wieder auf diesen Platz zur\u00fcck. Denn eigentlich war er h\u00fcbsch, man behinderte niemanden und die Ger\u00e4uschkulisse der Rennwagen lie\u00df einem in dem Glauben in der ersten Reihe zu sitzen. Es ging weiter in Richtung Ronqiueres, wir verfuhren uns wieder einmal ein wenig und landeten auf einem gro\u00dfen Flohmarkt mit Stadtfest. Das war uns \u00fcberhaupt nicht unangenehm. Der Flohmarkt war riesig und sogar um 17 Uhr noch in vollem Gange.  Sp\u00e4ter fanden wir Ronquieres und stellten uns in dieser Nacht am Damm des Flusses mitten auf eine Wiese. Unser n\u00e4chstes Ziel war die \u201eschiefe Ebene\", eine Schleuse.<\/p>\n<p><strong>Montag, 11.09.06<\/strong><br \/>\nDie Schiefe Ebene von Ronqui\u00e8res<br \/>\nUm den H\u00f6henunterschied der Kan\u00e4le zu \u00fcberbr\u00fccken wurde diese schiefe Ebene gebaut. Die Schiffe fahren in Tr\u00f6ge und werden hochgezogen oder runtergelassen. Der ganze Vorgang dauert 40 Minuten. Wir hatten Gl\u00fcck und konnten einen Schleusengang beobachten. Ich bin nicht mehr sicher, aber diese faszinierende Technik wurde um die 1920 gebaut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-291\" title=\"bel08\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel08.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel08.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel08-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-292\" title=\"bel09\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel09.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel09.jpg 334w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel09-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dem gegen\u00fcber steht die modernste Technik in Str\u00e9py-Thieu. Dort mussten wir auch hin. Ein ganz moderner riesiger Bau. Ein Lift der riesige K\u00e4hne in Tr\u00f6ge fahren l\u00e4sst und dann ein Stockwerk tiefer wieder in den Kanal entl\u00e4sst. Ein technisches Wunderwerk der heutigen Zeit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-293\" title=\"bel11\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel11.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel11.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel11-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach soviel Technik war es Zeit f\u00fcr eine unkomplizierte Stadtbesichtigung. Charleroi, laut Reisef\u00fchrer eine Shopping-Stadt. Wir haben den Vergleich mit unserem V\u00f6lklingen im Saarland geschlossen. Nur T\u00fcrken-L\u00e4den, billige Ramsch-L\u00e4den und beinahe h\u00e4tte ich gesagt nur Ausl\u00e4nder, gut wir geh\u00f6rten auch dazu. Die H\u00e4user sind uralt, schlecht erhalten und total ungepflegt. Ich habe in dieser Stadt gar nichts sch\u00f6nes gesehen. Nicht einmal die kleine Mahlzeit in einem Imbiss war besonders. Schnell ins Auto, falls es noch da war, und weiter. Zur\u00fcck nach Le Roulx Houdaing. Wir suchten das \u00d6komuseum Bois du Luc. Wieder w\u00fcnschten wir uns unseren Pfadfinder herbei. Nach hoffnungslosem Verfahren entschieden wir uns, am aus Versehen gefundenen, Etang du Strepy zu n\u00e4chtigen.<br \/>\nMitten in einem Ort hinter der Kirche war ein ziemlich gro\u00dfer Angelweiher, an den man bis ans Ufer ranfahren konnte. Eine Schar Wildg\u00e4nse wurden Stefans Freunde an diesem Abend. Sie fra\u00dfen ihm aus der Hand und lie\u00dfen ihn ganz nah an sich heran.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-294\" title=\"bel12\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel12.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel12.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel12-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Dienstag, 12.09.06<\/strong><br \/>\nAuf dem Weg nach Houdeng-Aimeries ins Bergwerksmuseum, Bois-du-Luc haben wir uns viel verfahren. Mit viel Gl\u00fcck fanden wir das Ecomus\u00e9e. Die Ausschilderung war sehr schlecht. Was wir auch sonst in Belgien sehr bem\u00e4ngelt haben.<br \/>\nBois du Luc ist eine Kohlegrube deren T\u00e4tigkeit 1973 eingestellt wurde und so da steht, als w\u00e4re nach der letzten Schicht die T\u00fcr zugemacht worden. Die Verwaltungsr\u00e4ume sind mit tollen Schreibtischen und Zubeh\u00f6r, aus der Zeit um 1900 erhalten. Die Reparaturwerkst\u00e4tten sind zu besichtigen, in denen Werkzeuge aus alter Zeit zum Gebrauch stehen. In diesen Hallen waren einige Maler, welche die Szenerie auf Bilder brachten. Bois du Luc ist liebevoll restauriert und ein sehr interessanter geschichtlicher Teil Belgiens.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck Geschichte sind sicherlich auch die hydraulischen Aufz\u00fcge des historischen \u201eCanal du Centre\". In Houdeng-Goegnies stehen 4 Aufz\u00fcge, die die Schiffsk\u00e4hne mit hydraulischen Wasserpumpen den H\u00f6henunterschied vom oberen Kanal bis in den unteren Teil von 16,85 m \u00fcberwinden lie\u00dfen. Nur einer der Aufz\u00fcge ist f\u00fcr touristische Fahrten noch in Betrieb. Riesige hydraulische D\u00e4mpfer bef\u00f6rderten die Tr\u00f6ge eine Etage h\u00f6her. Solche Dinge, die noch haupts\u00e4chlich in Handarbeit und ohne Computerhilfe gebaut wurden, sind wirkliche Errungenschaften.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-295\" title=\"bel13\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel13.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel13.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel13-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Region Hainaut hinter uns lassend, schlugen wir die Richtung Namur nach Han sur Lesse ein.<br \/>\nBei Beaumont nahe bei Phillipsville fuhren wir zu den \u201eLacs d'Eau del heure\" um dort einen Campingplatz zu suchen, um das hei\u00dfe Wetter mit sonnenbaden zu verbringen.<\/p>\n<p>Ein Platz nicht direkt an einem der Seen, war schnell gefunden. Nur ein junges P\u00e4archen in einem Zelt, und ein \u00e4lteres Ehepaar mit Wohnmobil stand noch auf dem Platz. Der eigentliche  Campingplatz war wie fast \u00fcberall in Belgien mit Wohnheimen zugestellt. Auch in diesen waren fast keine Besucher, so da\u00df sich die Hasen dort in Scharen aufhielten und sich durch uns nicht st\u00f6ren lie\u00dfen. Dort h\u00e4tten sogar Stefan und Markus mit Sicherheit einen Hasen erlegen k\u00f6nnen, sie gingen n\u00e4mlich schon fast bei Fu\u00df.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 13.09.06<\/strong><br \/>\nZuerst wollten wir 2 Tage nur faulenzen, und die Sonne genie\u00dfen. Doch irgendwie liegt uns das Nichtstun nicht im Blut. Ha Ha. Am Nachmittag des n\u00e4chsten Tages, mehrfach frisch geduscht ging es weiter nach Han sur Lesse. An diesem Tag gingen wir nur noch durch die Stadt spazieren, informierten uns wo und  wann wir am n\u00e4chsten Tag die Grotten besuchen konnten und gingen zur\u00fcck zum Wohnmobilstellplatz, der aus einem kleinen Platz hinter ein paar Wohnh\u00e4user bestand. Dahinter war eine riesige Baustelle, die sicher irgendwann ein neuer Platz f\u00fcr Wohnmobile wird. Die Grotten von Han ziehen viele Touristen an, die mit Bussen und Womos anreisen. Wir lie\u00dfen diesen Abend mit einer sch\u00f6nen Lasagne, gebacken in unserem weltbesten Backofen f\u00fcr knapp 45,-- Euro, und einer Flasche Wein ausklingen, und gingen fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 14.09.06<\/strong><br \/>\nUm 9.00 Uhr waren wir am Ticketschalter und besorgten uns Kombitickets f\u00fcr 17,50 Euro pro Person. Die Tickets beinhalteten die Besichtigung der Grotten, den Besuch in einem Safaripark und den Eintritt im Speleogame 4D.<br \/>\nMit den Resten von unserem Fr\u00fchst\u00fcck im Rucksack, falls wir in den Grotten verloren gingen, warteten wir an der Abfahrtsstelle der historischen Stadtbahn, auf die Abfahrt zu den Grotten.<br \/>\nDort angekommen ging es zuerst zu Fu\u00df weiter. Die  Grotten sind teilweise so gro\u00df wie Hallen. Die Natur hat hier wirklich tolle Dinge hinterlassen. Teilweise durchfuhren wir die Grotten mit einer kleinen Barke, auf einem unterirdischen Fluss. In einer der Hallen waren Sitzreihen aufgestellt und man wurde mit Lichtspielen und Musik in eine andere Welt versetzt. Die Akustik in der Halle war super. Die F\u00fchrung fand in Englisch und Holl\u00e4ndisch statt. Da wir die einzigen Deutschen waren, war die F\u00fchrerin so nett und erkl\u00e4rte uns alles auch auf Deutsch. Wobei Stefan und ich sogar das Holl\u00e4ndische gr\u00f6\u00dftenteils verstanden hatten. Wer gerne Tropfsteinh\u00f6hlen besichtigt sollte sich die in Han sur Lesse mal ansehen, sie sind wirklich toll. Han sur Lesse ist ca 150 km von Trier entfernt. Wieder am Tageslicht ging es zu Fu\u00df zur\u00fcck zum Abfahrtspunkt.<br \/>\nDort stand ein, als Passagierfahrzeug, umgebauter LKW, mit dem die Safariparktour gefahren wurde. In einem riesigen Gebiet aus  Wiesen und W\u00e4ldern befindet sich hier ein Park f\u00fcr verschiedenste Tierarten. Das seltene Przewalski Pferd sowie Steinb\u00f6cke, Wildkatzen,  Bisons und Mouflons, aber auch Rehe und Dammhirsche, sah man hier. goldige Esel und Stiere mir riesigen H\u00f6rnern, die so nah ans Fahrzeug kamen, das man glaubte sie wollten einsteigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-296\" title=\"bel14\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel14.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel14.jpg 334w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel14-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-297\" title=\"bel15\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel15.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel15.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel15-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\nAuch zwei Braunb\u00e4ren sind in diesem Park. Sie wirkten irgendwie verspielt und zahm, trotzdem sollte man ihnen nicht zu Nahe kommen. Die Fahrt in dem offenen LKW machte diese Fahrt durch den Park zu etwas tollem, weil man vielen Tieren ziemlich nah war. Zur\u00fcck im Ort besuchten wir das Speleogame 4D.<br \/>\nEine Art Kino, mit den komischen Brillen. Wobei man hier ein Spiel spielen musste. Ich habe es immer noch nicht kapiert. Deshalb war mein spielerisches Ergebnis auch nicht nennenswert. Wir waren zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das Kombi-Ticket gelohnt hatte. Knapp 5 Stunden gute Unterhaltung mit viel sehenswertem. Auch \u00fcber den Inhalt unseres Rucksacks haben wir uns gefreut, denn der Hunger hatte sich, beim Anblick von soviel Fleisch, zwischendurch auch gemeldet.<br \/>\nAm Nachmittag fuhren wir weiter in Richtung Luxemburg. Wir fanden ein Pl\u00e4tzchen in der N\u00e4he der Hauptstadt von Luxemburg. Der letzte Abend. Eine Kleinigkeit gekocht und dann den Schmerz \u00fcber die Heimfahrt mit Wein bet\u00e4ubt.<\/p>\n<p><strong>Freitag, 15.09.06<\/strong><br \/>\nVon hier aus hatten wir es nicht mehr weit bis nach Hause. So konnten wir sp\u00e4t aufstehen und entschieden uns in der Stadt Luxemburg das gro\u00dfe Einkaufscenter zu besuchen. \u00c4hnlich wie im Einkaufscenter in Neunkirchen kann man auch hier sein Geld f\u00fcr Dinge, die die Welt braucht, wie Leckereien und guten Kaffee, ausgeben. Am Grenz\u00fcbergang f\u00fcllten wir noch den Tank vom Nissan, so war die Urlaubskasse auch leer. Gem\u00e4chlich und ganz ohne Hast fuhren wir in Richtung Friedrichsthal. Wer will schon dorthin.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-298\" title=\"bel16\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel16.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel16.jpg 500w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2008\/04\/bel16-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Belgientour vom 01.09.-15.09.06, geschrieben von Juliane Freitag, 01.09.06 Stefan und ich waren in dieser Zeit mit dem Wohnmobil quer durch Belgien unterwegs. Auf dieser Tour blieb die Familie Walter zu Hause, es waren keine Schulferien. Zu Beginn unserer Reise verbrachten wir einen Tag auf der CARAVAN SALON MESSE in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":{"0":"post-283","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-kurztrips","7":"h-entry","8":"hentry","9":"h-as-article"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=283"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/283\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1848,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/283\/revisions\/1848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ufftour.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}