{"id":1926,"date":"2014-09-29T16:25:46","date_gmt":"2014-09-29T14:25:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?p=1926"},"modified":"2020-03-29T20:39:53","modified_gmt":"2020-03-29T18:39:53","slug":"kurzurlaub-in-hohenlohe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?p=1926","title":{"rendered":"Kurzurlaub in Hohenlohe"},"content":{"rendered":"<p><em>geschrieben von Juliane<\/em><\/p>\n<p>Zum ersten Mal 2 Wochen mit Flip unterwegs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Flip_Web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Flip_Web.jpg\" alt=\"\" width=\"665\" height=\"516\" class=\"alignnone size-full wp-image-1945\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Flip_Web.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Flip_Web-300x233.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Freitag, 12.09. bis Sonntag 28.09.14 brachte uns unser Flip (Womo) durch die Hohenlohe, \u00fcber Franken, Schwaben, Oberbayern ohne Schwierigkeiten durch das Land.<br \/>\nGew\u00e4hlt hatte ich diese Route, weil wir keine gro\u00dfe Anfahrt hatten, sondern der Weg wie immer das Ziel war. Aber auch weil dieser Landstrich in Deutschland die deutsche Toskana genannt wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Freitag, 12.09.14 (endlich 14 Tage Urlaub am St\u00fcck)<br \/>\nDa es erst gegen 20 Uhr losgehen konnte (Schichtende), kamen wir an diesem Abend nicht sehr weit. Hinter Kaiserslautern im Ruhewald fanden wir einen Platz, auf dem wir uns in der Nacht gut hinstellen konnten. Wenn es dunkel ist, ist es nicht ganz einfach einen Platz zu finden. Dort am Ruhewald ist ein geteerter Parkplatz, der sich gut eignete um die Nacht dort zu verbringen. Sicher w\u00fcrde auch um diese Zeit die Anzahl der Besucher nicht sehr hoch sein, und die, die dort liegen, lassen einen auch in Ruhe schlafen...<\/p>\n<p>Samstag, 13.09.14<br \/>\nErster richtiger Urlaubstag und was passiert: Um 6.00 Uhr rappelt ein Wecker. Was ist das? Tr\u00e4umen wir? Das kann nicht sein. Doch, die neu in Betrieb genommene Wetterstation hat nix besseres zu tun, als uns am ersten Urlaubstag um 6.00 Uhr zu wecken.<br \/>\nWir drehten uns noch ein mal um und schliefen noch ein Weilchen. Da ich aber nicht mehr richtig einschlief, schn\u00fcrte ich meine Walkingschuhe, lie\u00df Stefan noch in seinen Tr\u00e4umen liegen und walkte in den Ruhewald. Dort stand mitten im Wald ein Altar mit Sitzb\u00e4nken. Das Beste aber war: Es gab ein Dixieklo in einer Holzh\u00fctte mit Papier und Desinfektionsmittel. So vornehm konnte ich noch nie im Wald zur Toilette gehen. Stefan erz\u00e4hlte ich von meiner tollen Entdeckung und er hatte nix besseres zu tun, als sich dorthin zu begeben. So musste ich noch warten, bis wir uns aufmachten um Br\u00f6tchen zu besorgen. Daf\u00fcr mussten wir nach Hochspeyer fahren. Dort gibt es eine Barbarossa B\u00e4ckerei, die einen gro\u00dfen Parkplatz hat. So konnten wir dort stehen und erst einmal in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken. Danach fuhren wir weiter nach Neustadt an der Weinstra\u00dfe. Als Stellplatz nutzten wir den Wohnmobilstellplatz, der eigentlich kostenpflichtig ist. Wir blieben aber nur ungef\u00e4hr 3 Stunden um durch die Stadt zu laufen. Deshalb fuhren wir am fr\u00fchen Nachmittag dort wieder weg ohne zu zahlen. Neustadt ist eine typische Altenverw\u00f6hnauffangstadt. Weinstuben, Restaurants und Kaffee und Kuchen. F\u00fcr uns war das nicht interessant. Deshalb machten wir uns auf nach Heidelberg. Unterwegs suchte ich nach Wohnmobilstellpl\u00e4tzen. Einen ausgeschriebenen Stellplatz fanden wir. Unter einer Br\u00fccke waren drei normale Parkpl\u00e4tze. Das passte nicht. Aber die Uferstra\u00dfe in Heidelberg wird auch genannt, man darf dort stehen. Das ist eigentlich sehr sch\u00f6n, direkt am Neckar mit einer sch\u00f6nen Wiese, auf der man l\u00fcmmeln darf. Witzigerweise ist alles um die Uferstra\u00dfe Umweltzone, aber diese Stra\u00dfe nicht. Gut, so sonst h\u00e4tten wir ein Problem. <\/p>\n<p>Sonntag, 14.09.14<br \/>\nMit meiner App \u201eOsmAnd\u201c war es superleicht in Heidelberg die n\u00e4chstgelegene B\u00e4ckerei zu finden. Spitze, gleich ums Eck. Klasse, Sonntag frische Br\u00f6tchen und sch\u00f6ne Aussicht auf den Neckar. Was will man mehr. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck geht es zu Fuss Richtung Altstadt. Mit der Seilbahn fuhren wir zum Schlo\u00df. Die Seilbahnfahrt und der Eintritt zum Schlo\u00dfhof kostete 6,-- Euro p. P. Die Schlo\u00dfbesichtigung h\u00e4tte extra gekostet. Das sparten wir uns f\u00fcr ein Mittagessen in der N\u00e4he des Kornmarktes. Satt und zufrieden liefen wir durch die Gassen von Heidelberg. Am Nachmittag lungerten wir bei Wechsel von Sonnenschein und Regen faul in unserer Vorgartenwiese direkt am Neckar rum. Auch diese Nacht benutzten wir den kostenlosen Stellplatz in der Uferstra\u00dfe direkt am Neckar.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1930\" aria-describedby=\"caption-attachment-1930\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/01.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1930\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/01.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1930\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Blick vom Schloss \u00fcber Heidelberg<\/em><\/p>\n<p>Montag, 15.09.14<br \/>\nNach 3 Tagen war erst einmal duschen angesagt. Das hie\u00df ein Schwimmbad suchen. Das schlaue Internet half auch dieses Mal und zeigte uns ein Bad in Heidelberg-Ziegelhausen, das montags ge\u00f6ffnet hat. Ganz oben auf einem Berg, findet man das Hallenbad K\u00f6pel. Ein normales Schwimmbad, das sicher auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Montags ab 7.30 Uhr ge\u00f6ffnet mit einer \u201eWarmbadetemperatur\u201c von 26 Grad f\u00fcr 4,-- Euro, unbegrenzte Badezeit. Nach einem kleinen Schwimmchen und ausgiebiger Duschzeit baten wir den Bademeister noch um 20 l Frischwasser. Kostenlos, und ich glaube ein wenig stolz, erlaubte uns der freundliche Schwimmmeister, unseren Kanister zu f\u00fcllen. Er erkl\u00e4rte uns, sie h\u00e4tten hier oben so gutes Wasser, dass viele Leute zu ihnen von unten k\u00e4men und Wasser abf\u00fcllten. Wenn wir noch einen Kanister zu f\u00fcllen h\u00e4tten, sollten wir ruhig auch diesen f\u00fcllen. Echt nett von ihm. Frisch gewaschen, und mit vollem Wasserkanister, fuhren wir weiter \u00fcber Neckargem\u00fcnd, Aglasterhausen nach Mosbach, \u00fcber Billigheim nach M\u00f6ckm\u00fchl. Dort wollten wir meinen Neffen besuchen. Er f\u00e4hrt riesige Traktoren. Vielleicht d\u00fcrften wir mal mitfahren? Doch leider hatte er keine Zeit. \u00dcberall auf den Feldern wurde wie wild geerntet. Riesige Maisfelder und Obstwiesen voll mit \u00c4pfeln. So machten wir uns weiter nach Sch\u00f6ntal. Wir besichtigten das ehemalige Zisterzienser Kloster. Das Kloster ist in einem sehr guten Zustand. Die Kirche war offen und kostete sogar keinen Eintritt.  Die kath. Kirche ist ein wahnsinniger Prunkbau. Ein monumentaler Bau-Mix aus Mittelalter und Barock-Elementen, verziert mit Stuck und Malerei. In einem Seitenteil des Klosters gab es auch eine evang. Kirche, die total spartanisch ist. Aber au\u00dfer dem Kloster gibt es in Sch\u00f6ntal nur noch 1-2 Privath\u00e4user und Ziegen. Weiterfahrt \u00fcber Landstra\u00dfen nach D\u00f6rzbach \u00fcber Krautheim, Mulfingen, wo wir am Nachmittag hinter Buchenbach, an deren \u201eFreibad\u201c einen Platz f\u00fcr die Nacht fanden. Die Einfahrt zum Bad war sehr eng und sicher nicht f\u00fcr unser Fahrzeug gedacht. Das Freibad besteht aus einem gestauten See der Jagst mit ca. 25 m Fl\u00e4che, einer gro\u00dfen Umkleide aus Holz und einer sch\u00f6nen gr\u00fcnen Wiese, die mittlerweile von 3 Schw\u00e4nen bewohnt und beschissen wird. Es gab auch noch ein Schild, das die Wasserqualit\u00e4t sehr schlecht w\u00e4re und deshalb das Baden verboten ist. Aber als Stellplatz f\u00fcr die Nacht richtig sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Dienstag, 16.09.14<br \/>\nBr\u00f6tchen gab es heute morgen aus unserem tollen Faltbackofen. Frisch und dampfend, mit Genuss verzehrt. Unser n\u00e4chstes Ziel: Langenburg, ins 1. deutsche Automuseum. Dieses befindet sich im alten Marstall von Schlo\u00df Langenburg. Klein aber fein. 10,-- Euro Kombieintritt mit Schlo\u00dfbesichtigung, Hauptwohnsitz der F\u00fcrsten Hohenlohe. Ein kompetenter F\u00fchrer, der alles \u00fcber die Blaubl\u00fcter wusste, f\u00fchrte uns durch einen kleinen Teil des Schlo\u00dfes. Dieser ist aber sicher nicht der t\u00e4gliche Wohnbereich der F\u00fcrsten. Nach der Besichtigung g\u00f6nnten wir uns in einem sch\u00f6nen Caf\u00e9, auf der Freiterrasse desselben, mit wundersch\u00f6nem Blick \u00fcber das Tal der Jagst ein sch\u00f6nes St\u00fcck Kuchen und einen duftenden Kaffee.<br \/>\nKennt ihr \u201eWibele\u201c? Ein bekanntes Geb\u00e4ck aus dieser Gegend, zu vergleichen mit Biscuit nur viel, viel kleiner. Mein St\u00fcck Kuchen war ein Wibelekuchen. Nicht das Kuchenst\u00fcck war klein nur diese Wibele darauf. Wenn man Infos \u00fcber die Hohenlohe liest werden diese Wibele immer angepriesen. Na ja Geschmackssache. Ohne festes Ziel f\u00fcr den Tag fuhren wir weiter durch die Hohenlohe und bewunderten riesige Maisfelder und Tausende von \u00c4pfeln an den B\u00e4umen. Kurz vor Schw\u00e4bisch Hall fanden wir an einem kleinen Fluss die M\u00f6glichkeit zum Stehen f\u00fcr die Nacht.<\/p>\n<p>Mittwoch, 17.09.14<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1931\" aria-describedby=\"caption-attachment-1931\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/02.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1931\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/02.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/02-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1931\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Schw\u00e4bisch Hall<\/em><\/p>\n<p>Der sogenannte Flussbesitzer kam morgens vorbei und machte uns darauf aufmerksam das wir hier nicht auf Dauer bleiben k\u00f6nnten. Das hatten wir ja auch nicht vor. Wir durften noch in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken, dann fuhren wir ja auch schon weiter nach Schw\u00e4bisch Hall. Eine nette Stadt, aber wie fast \u00fcberall auch nicht so ansehliche Ecken. Es gibt eine historische Altstadt mit Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, \u00fcberdachten Br\u00fccken, Fachwerkh\u00e4usern und engen Gassen. Der Wohnmobilstellplatz ist direkt neben der hist. Altstadt, dem Solebad und am Kocher-Jagst-Radweg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1932\" aria-describedby=\"caption-attachment-1932\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/03.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1932\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/03.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/03-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1932\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach unserer Stadtbesichtigung fuhren wir \u00fcber 100 km bis nach Gunzenhausen an den Altm\u00fchlsee, vorbei wieder an tausenden von Apfelb\u00e4umen die niemand zu ernten scheint. Der Campingplatz am Altm\u00fchlsee im fr\u00e4nkischen Seenland, war leider nicht direkt am See, und die Sonne war auch nur dort, wo wir nicht unseren Stellplatz bekamen. Zum See musste man aus dem Campingplatz raus ca. 600 m weit. Dort gibt es einen Sandstrand, man kann segeln und die Gastronomie ist auch in Ordnung. Bei sch\u00f6nem Sonnenwetter faulenzten wir am n\u00e4chsten Tag dort am Sandstrand und tranken noch ein k\u00fchles Bier.<br \/>\nAm Nachmittag gingen wir in die Stadtmitte Gunzenhausen zur \u201eKerwa\u201c, Kirchweih, Kirmes. Beim Dosenwerfen bekam ich einen Ball geschenkt, nicht weil ich so gut geworfen habe, sondern aus Mitleid! So einen M\u00e4dchenwurf hatte der Schausteller noch nicht gesehen. <\/p>\n<p>Freitag, 19.09.14<br \/>\nAbfahrt in Gunzenhausen, ich am Steuer, oh jeh. Mein Blutdruck war sicher auf 180. Ich hielt bis Weissenburg, ca 30 km weiter, durch. Dann war ich fix und alle. In Weissenburg kauften wir unser 3. Ladekabel, endlich funktionierte eines. Weiter nach Neuburg an der Donau. Auf der Strecke kamen wir durch Monheim. Monheim ist eigentlich der Mittelpunkt des Erholungsgebietes Monheimer Alb mit historischer Altstadt und einem beeindruckenden Natur- und Freizeitangebot. Wir waren dort nur in den Hama-Sonderverkauf. Durch eine Umleitung fuhren wir direkt am Hama Outlet vorbei. So schnell hatte Stefan noch nie gebremst und den Parkplatz angefahren. Im Schn\u00e4ppchenverkauf verbrachten wir sicher 1-2 Stunden. Ein Ladekabel f\u00fcrs Handy war hier halb so teuer, wie das kurz vorher gekaufte. Wir kauften 2 Headsets und probierten sie gleich aus. Sie funktionierten nicht. Wir brachten sie gleich zur\u00fcck und der freundliche Verk\u00e4ufer gab uns die etwas teuereren zum gleichen Preis. Es geht, das Ding es geht. Sp\u00e4t am Nachmittag kamen wir in Neuburg an. Schnell gegrillt gab es \u201eSchwarzfleisch\u201c mit \u201eSchwarzkartoffeln\u201c und sauerer Salat, dazu zwei dicke Paulaner, na so l\u00e4sst sich doch \u00fcberleben. Beim gem\u00fctlichen Abendmahl h\u00f6rten wir Fanfarengebl\u00e4se aus dem Schloss. Wir machten uns auf dem abendlichen Schauspiel zuzuschauen. Ein Fanfarenzug hielt seine Proben im Schlosshof ab, das hatte etwas. Sie \u00fcbten f\u00fcr das alle 2 Jahre stattfindete Schlossfest. Nach der Probe spazierten wir noch weiter zum \u00e4ltesten Schankwirt von Neuburg und nahmen am Tisch freundlicher Leute noch ein Schwarzbier.<br \/>\nAls wir zur\u00fcckgehen wollten gerieten wir in eine Nachw\u00e4chterf\u00fchrung. Nun dann lie\u00dfen wir uns halt mitnehmen und erfuhren ein paar Geschichten \u00fcber Neuburg. Unter anderem auch, dass das Gasthaus in dem wir getrunken hatten, das \u00e4lteste in Neuburg ist. Niemand bemerkte das wir nicht zu Gruppe geh\u00f6rten. Wir schliefen gut und wurden leider von Regen geweckt.<\/p>\n<p>Samstag, 20.09.14<br \/>\nLanges Fr\u00fchst\u00fcck, denn wir warten auf unsere Freunde aus Dachau mit denen wir uns f\u00fcr den Vormittag verabredet hatten. Sie wollten gegen 11.00 Uhr bei uns sein. Sie waren noch nie in Neuburg an der Donau, nur 60 km von Dachau entfernt, in dem sie schon seit 20 Jahren wohnen. Ankunft war etwa gegen 14 Uhr. Sie starteten schon sp\u00e4ter und merkten nach etwa 10 km, dass sie die Hundeleine zum dazugeh\u00f6rigen Dackel Susi vergessen hatten. Also fuhren sie wieder zur\u00fcck. Bis sie kamen war der Kuchen, den ich gebacken hatte, schon richtig ausgek\u00fchlt. Als sie ankamen, sind wir durch Neuburg geschlendert und waren Eis essen und Kaffee trinken. Gegen 17 Uhr fuhren sie schon wieder zur\u00fcck und Stefan und ich haben als Abendessen den Apfelkuchen gegessen. Bis zum sp\u00e4ten Abend haben wir noch DVDs geguckt, da es immer noch regnete. Am n\u00e4chsten Morgen wollten wir um 7 Uhr aufstehen. Wir wollten eine gr\u00f6\u00dfere Strecke zur\u00fccklegen, wozu man mit Flip Zeit braucht...<\/p>\n<p>Sonntag, 21.09.14<br \/>\nWir schafften es, fr\u00fch wegzukommen und fuhren bis Donauw\u00f6rth, wo wir uns beim Pfarrfest jeder 2 St\u00fccke Kuchen g\u00f6nnten, mit einem nicht so guten Kaffee. Daf\u00fcr aber mit Blasmusikbegleitung. Die Stadt gefiel uns nicht so gut, aber die Kirche ist ein Prunkst\u00fcck. Die Kirche wurde sicher unterst\u00fctzt von einer Fam. Auer, die auch dort auf dem Friedhof alle beigesetzt sind. <\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1933\" aria-describedby=\"caption-attachment-1933\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/04.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1933\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/04.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/04-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1933\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Sicher auch einer von den Auers<\/em><\/p>\n<p>Die Stelle an der die W\u00f6rnitz in die Donau m\u00fcndet haben wir auch noch inspiziert. An der Stelle ist die Donau sehr schmal, man glaubt gar nicht vor der Donau zu stehen. <\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1934\" aria-describedby=\"caption-attachment-1934\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/05.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1934\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/05.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/05-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1934\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>M\u00fcndung W\u00f6rnitz in Donau<\/em><\/p>\n<p>Weiter ging es in Richtung Ulm, dort wollten wir auf den Stellplatz, doch dies war wegen der Umweltzone nicht m\u00f6glich. Wir tragen eine Totenkopfplakette. In Neu-Ulm fuhren wir ans Donaubad und stellten uns dort auf den Parkplatz. Nat\u00fcrlich gingen wir auch schwimmen, es war mal wieder Zeit. Das Bad war bis 21 Uhr ge\u00f6ffnet. Also noch schnell in die Fluten. Das \u201eWonnemar\u201c mit Au\u00dfenbecken und lustigen Rutschen hat echt Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p>Montag, 22.09.14<br \/>\nFrisch geduscht ging es mit dem Bus in die Stadtmitte Ulm. Wir waren beide der Meinung, noch nicht dort gewesen zu sein. Aber wir hatten st\u00e4ndig \u201eD\u00e9j\u00e0 vus\u201c, konnten genau sagen was in der n\u00e4chsten Stra\u00dfe war. Nach langem \u00dcberlegen fiel uns ein, dass wir vor etwa 2 Jahren schon mal hier waren. Kurz auf der Durchfahrt, auf der Suche nach einem geeigneten Winterauto.<br \/>\nDas Ulmer M\u00fcnster haben wir von innen bestaunt, riesig, aber kein Prunk. Ein Seitenschiff ist so gro\u00df wie ansonsten eine ganze Kirche. Da wir Ulm ja doch schon kannten blieben wir nicht lange. <\/p>\n<p>Ich dr\u00e4ngte noch darauf bevor wir nach Sigmaringen fahren w\u00fcrden am Blautopf bei Blaubeuren im Urdonautal vorbei zu fahren. Der Blautopf ist eine Wasserstelle, ganz blau, die das Tor zu einem riesigen H\u00f6hlensystem darstellt, das leider nicht jedermann erforschen darf. Trotzdem ist es ein sch\u00f6nes Bild, dieses blaue Wasserloch.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1935\" aria-describedby=\"caption-attachment-1935\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1935\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/06-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1935\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Blautopf bei Blaubeuren<\/em><\/p>\n<p>Weiter nach Bingen bei Sigmaringen, dort arbeitet Frank ein Bekannter in seiner Firma am Ausbau von Reisemobilen. Frank lie\u00df sich Zeit, uns alles zu zeigen. F\u00fcr uns war das sehr interessant, weil es jetzt langsam Zeit wird, dass auch wir unseren Ausbau planen und in die Tat umsetzen. Wir durften sogar \u201eSpionagefotos\u201c machen. Es gibt Studien der Uni Stuttgart \u00fcber Wohnmobilausbau. In denen wird z. B. genau beschrieben, wie hoch eine K\u00fcche sein sollte. Da ja meistens die Frau kocht, ist die Arbeitsplatte tiefer. So kann der gr\u00f6\u00dfere Mann sagen, dass ihm beim Geschirrsp\u00fclen der R\u00fccken weh tut ;-).  Oder wie weit ein Ausschnitt des Waschbeckens geplant werden sollte, f\u00fcr den Bierbauch des Mannes. Vergessen sollte man auch nicht die Griffweite und -h\u00f6he der Frau, damit sie gut an alle Dinge rankommt und den Mann nicht st\u00e4ndig von der Sitzecke aufscheuchen muss. Wir sind f\u00fcr Franks Gastfreundschaft sehr dankbar. Nicht nur, das wir einen geraden, kostenlosen Platz mit Toilette zum Schlafen hatten, sogar der Br\u00f6tchenbringdienst am n\u00e4chsten Morgen klappte wie am Schn\u00fcrchen.<\/p>\n<p>Dienstag, 23.09.14<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck verluden wir einen Tank auf das Dach von unserem Flip, den wir Freunden zu Hause mitbringen sollten.<br \/>\nNach dem Verabschieden fuhren wir weiter nach Metzingen zu einer ausgedehnten Shoppingtour. Stefan schleppte t\u00fctenweise Klamotten. Ich denke Flip ist mittlerweile \u00fcberladen. Nicht dass ihr denkt, er h\u00e4tte T\u00fcten f\u00fcr mich geschleppt, nein, nein, alles Herrenklamotten. Ich hatte mir nur eine Tafel Schokolade und eine Regenjacke gekauft. Und zu Lidl mussten wir auch noch, armer Flip.<br \/>\nIn Bompflingen \u00fcber dem Sportplatz am Tennisplatz fanden wir in der Dunkelheit einen ziemlich geraden Platz. Nach mehreren herbeigef\u00fchrten Flursch\u00e4den und \u00fcberfahrenen B\u00f6schungen. Als wir in den Wohnwagen stiegen, mussten wir erst einmal aufr\u00e4umen, durch die gewagten Fahrversuche lag alles ziemlich durcheinander und der Inhalt des M\u00fclleimers lag auch verstreut herum. Trotzdem wir hatten einen ruhigen Platz und als am Morgen die ersten Tennisspieler kamen, haben die uns auch nicht gest\u00f6rt.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1936\" aria-describedby=\"caption-attachment-1936\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/07.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1936\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/07.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/07-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1936\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Die komplette Fahrt hat dieses Netz mit Spinne uns begleitet. Unser Haustier mit eigener Wohnung.<\/em><\/p>\n<p>Mittwoch, 24.09.14<br \/>\nGegen 9 Uhr gings weiter nach B\u00f6blingen ins Legendenwerk, das wir um 12 Uhr erreichten. Auf dem Weg dorthin mussten wir eine steile Stra\u00dfe runterfahren. Kurz vor der Kreuzung gibt Stefan nur noch komische Ger\u00e4usche von sich und wird panisch. Sein Schn\u00fcrsenkel h\u00e4ngt am Kupplungspedal fest und er kann nicht auskuppeln. Mit einem riesigen Schreck hat er den Motor abgew\u00fcrgt. Ganz knapp vor der Kreuzung kommen wir zum stehen. Puh. So passierte es auch zweimal, dass nach l\u00e4ngerem Bremsen am Berg mit der Motorbremse der Gang raussprang. Beim ersten Mal waren wir beide ziemlich erschrocken, wenn das Monster (so hat Frank Flip tituliert ) ohne Motorbremse im Leerlauf eine Strecke mit 7% Gef\u00e4lle runterl\u00e4uft. Beim zweiten Mal war es schon nicht mehr so schlimm. Wir kamen aber heil in B\u00f6blingen an. Fahrzeug-Klassikfreunden ist der Name Meilenwerk sicher ein Begriff. Gr\u00f6\u00dfere Geb\u00e4ude, hier ein alter Flugplatz mit Hangar, werden zum Unterstellen von Oldtimern und Werkst\u00e4tten sowie Zubeh\u00f6rfirmen umgebaut. B\u00f6blingen ist sehr sch\u00f6n gemacht. Viele H\u00e4ndler die Oldtimer verkaufen. Da m\u00fcsste man das n\u00f6tige Kleingeld haben...<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1937\" aria-describedby=\"caption-attachment-1937\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/08.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1937\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/08.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/08-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1937\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Verr\u00fcckte Bastler<\/em><\/p>\n<p>Vom Meilenwerk aus wollten wir nach Stuttgart-Hohenheim ins Landwirtschaftger\u00e4temuseum. Das war aber mit unserer schwarzen Plakette nicht m\u00f6glich, da es in einer oder auch hinter einer gr\u00fcnen Umweltzone liegt. Mehrere Versuche diese zu umgehen gelangen uns nicht. Gegen 16 Uhr waren wir total entnervt, so da\u00df wir nur noch aus dem Umkreis Stuttgart rauswollten. Das dauerte ca. 2 Stunden. Lauter rote Ampeln - alle rote Ampeln dieser Welt waren an diesem Tag auf unserer Strecke. Auch Staus unterwegs, die man nicht erkl\u00e4ren kann. Endlich gegen 19 Uhr kamen wir in Weil der Stadt auf dem Womostellplatz an. Vor der Grundschule ein gro\u00dfer Parkplatz auf dem ein paar kostenlose Stellpl\u00e4tze aufgezeichnet sind. Und - oh wie sch\u00f6n - direkt \u00fcber die Stra\u00dfe eine B\u00e4ckerei.<\/p>\n<p>Donnerstag, 25.09.14<br \/>\nNun mit dem Stellplatz an der Grundschule hatten wir nicht \u00fcberlegt. Es waren keine Ferien und ab halb acht war hier die H\u00f6lle los. Fahrzeuge, T\u00fcrenschlagen, Kindergeschrei und Mamas die ihren Kindern hinterher riefen. Ok, also aufstehen,  Kaffee kochen und fr\u00fchst\u00fccken. W\u00e4ren wir nur nicht so schnell mit Kaffee kochen gewesen. In der erw\u00e4hnten B\u00e4ckerei gab es ein nicht zu glaubendes Angebot: Fr\u00fchst\u00fccksbuffet incl. aller Hei\u00df- und Kaltgetr\u00e4nke 6,90 Euro. Pech gehabt. Immerhin hatten wir ein leckeres Bierbrot gekauft. Dann fuhren wir weiter nach Bad Liebenzell. Im Paracelcus Thermen Bad lie\u00dfen wir es uns zwei Stunden gutgehen zum Preis von 9,50 Euro, incl. warmem Aussenbecken und sch\u00f6nen Dampfsaunen. Flip durfte in dieser Zeit draussen fast vor der T\u00fcr warten. Nach dem duftenden Bad, auch wir dufteten wieder, liefen wir noch durch den Ort. Doch au\u00dfer dem sch\u00f6nen Kurpark mit zwei stolzen Schw\u00e4nen gab es hier eigentlich nichts Besonderes. Also weiter \u00fcber Sch\u00f6mberg, Hofen an der Enz nach Marxzell. In der N\u00e4he von Hofen an der Enz in Waldrennbach gibt es noch das Besucherbergwerk \u201eFrisch Gl\u00fcck\u201c, dieses hat aber nur Fr, Sa u. So von 10-17 Uhr ge\u00f6ffnet, oder nach Vereinbarung. Heute ist aber Donnerstag, deshalb weiter bis Marxzell zum Wohl ungew\u00f6hnlichsten Automuseum, das wir bisher gesehen haben. Dort wird alles gesammelt, alles.<br \/>\nAls wir dort anhielten war der Chef gerade am Verladen von alten Kisten, die f\u00fcr ein Event in Karlsruhe bestellt w\u00e4ren. Das Museum hat offiziell t\u00e4glich von 14-17 Uhr ge\u00f6ffnet erkl\u00e4rte er uns. So ein Mist morgen mussten wir gegen 14 Uhr schon auf der Heimfahrt sein, sonst klappte unser Zeitplan nicht. Der Museumsbesitzer hatte Mitleid mit uns und bot uns an morgen fr\u00fch um 11 Uhr mit einer angemeldeten Gruppe das Museum zu besuchen. Das fanden wir toll.<br \/>\nSo suchten wir ersteinmal einen Platz f\u00fcr die Nacht. Nach 3 Richtungswechsel mit Wendeman\u00f6ver auf engen Stra\u00dfen, fanden wir bei Kloster Frauenalb ca. 8 Km von Marxzell an der Alb einen Waldparkplatz, hinter dem Gasthaus K\u00f6nig Eugen. An den Glascontainern im vorderen Bereich konnte man erkennen, das hier schon jahrelang nichts passierte. Die Natur holte sich hier schon ihren Platz zur\u00fcck. GPS Daten: N 48'50'13.656\u201c, O 08'26'21.684\u201c. Die Lasagne backt in unserem Woik Faltbackofen und wir machen uns mit einem Amarula aus dem Wasserglas gem\u00fctlich. Allen, die keinen richtigen Backofen im Womo haben, kann ich den Faltbackofen von Woik w\u00e4rmstens empfehlen. Auch an Pl\u00e4tzen die die Welt nicht kennt, frische Br\u00f6tchen oder Brot - kein Problem.<\/p>\n<p>Freitag, 25.09.14<br \/>\nUm Punkt viertel vor elf standen wir vor der T\u00fcr des Museums und durften auch schon rein. Seit 1960 sammelt die Familie alles M\u00f6gliche, angefangen von seltenen Autos (z. Bsp. ein Mercedes Bj. 1952 Typ 220 mit Wendlerspezialkarosserie aus Alu), \u00fcber Kutschen, Spielzeuge, Motorrr\u00e4der, Fahrr\u00e4der. Sogar Sammlungen von Streichholzp\u00e4ckchen findet man dort. Oder Medikamentenschachteln, Telefone, Eisenbahnzubeh\u00f6r, ein kompletter Hubschrauber, sowie Feuerwehrfahrzeuge. Eigentlich alles was es auf der Welt gibt. In jeder Ecke steht irgendetwas und dar\u00fcber, dahinter und davor auch. Das kurioseste Museum das wir jemals besucht haben. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus und kann nicht glauben das man soviele Sachen in dieser Zeit sammeln kann.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1938\" aria-describedby=\"caption-attachment-1938\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/09.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1938\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/09.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/09-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1938\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Aussenbereich Museum Marxzell<\/em><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1939\" aria-describedby=\"caption-attachment-1939\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/10.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1939\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/10.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/10-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1939\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Seltenheiten<\/em><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_1940\" aria-describedby=\"caption-attachment-1940\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.jpg\" alt=\"DIGITAL CAMERA\" width=\"665\" height=\"499\" class=\"size-full wp-image-1940\" srcset=\"https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.jpg 665w, https:\/\/www.ufftour.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 665px) 100vw, 665px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1940\" class=\"wp-caption-text\">DIGITAL CAMERA<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<em>Pinoccio wohnt auch dort<\/em><\/p>\n<p>Froh dar\u00fcber es doch noch in das Museum geschafft zu haben, fuhren wir dann schweren Herzens weiter Richtung Heimat. \u00dcber eine Rheinbr\u00fccke ging es dann \u00fcber Frankreich nach Roppenheim. Ich hatte meinem Mann von dem Outlet Center dort erz\u00e4hlt, so machten wir dort halt und waren wieder mal auf Schn\u00e4ppchensuche. Bei Rastatt Plittersdorf-Seltz gibt es eine kostenlose Rheinf\u00e4hre, die aber leider nur bis 3,5 t und einer H\u00f6he von 2,20 m Fahrzeuge aufnimmt, f\u00fcr uns passte das nicht.<br \/>\nIn Roppenheim im Outlet fand ich dieses Mal auch ein paar Dinge. Am fr\u00fchen Nachmittag suchten wir einen Platz f\u00fcr unsere vorletzte Nacht, wir wollten am Haunauer Weiher anhalten. Dort h\u00e4tten wir aber auf den Campingplatz fahren m\u00fcssen. Dazu hatten wir keine Lust. So fuhren wir noch ein St\u00fcck in Richtung Bitche. Kurz davor fanden wir an einer Kirche einen sonnigen Platz. Der Ort nennt sich selbst \u201edie kleine Schweiz\u201c, auf der Landkarte hei\u00dft der Ort Eguelshardt. In der Hoffnung das uns der Pfarrer nicht aus seiner Sonne schicken w\u00fcrde, setzten wir uns in diese und lie\u00dfen den Abend ausklingen. <\/p>\n<p>Samstag, 27.09.14<br \/>\nNach einem sp\u00e4ten Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir nach Bitche und besichtigten die Zitadelle. Ich war schon ein paar Mal dort, es ist aber immer wieder interessant. Per Audiosystem lie\u00dfen wir uns die Geschichte der Zitadelle erz\u00e4hlen. Direkt unter der Zitadelle gibt es einen ganz guten Wohnmobilstellplatz, den wir aber erst gesehen hatten, als wir zu Fu\u00df nach oben gewandert waren. Na ja, ein bisschen Bewegung schadete uns sicher nicht. Nach dem wir uns gebildet hatten, ging es zu unserem letzten Ziel auf dieser Fahrt. Zu unseren Freunden nach Saarbr\u00fccken-Klarenthal. Sie warteten sicher schon sehns\u00fcchtig auf ihren Tank. Dort bei den 4x4 LT-Freunden, verbrachten wir den Abend bei sch\u00f6nem Grillfeuer und Anekdoten.<\/p>\n<p>Sonntag, 28.09.14<br \/>\nDer letzte Tag ist, na ja, bis auf das Fr\u00fchst\u00fcck, schon kein Urlaub mehr. Wir luden den Tank ab und verabschiedeten uns am fr\u00fchen Mittag. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir die 20 km bis nach Hause. Dort musste dann das Womo ausger\u00e4umt und gereinigt werden. Urlaub zu Ende, nur noch duschen und ab auf die Couch. Seelisch und moralisch auf die Arbeit einstellen, denn die rief am n\u00e4chsten Tag wieder. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geschrieben von Juliane Zum ersten Mal 2 Wochen mit Flip unterwegs. Von Freitag, 12.09. bis Sonntag 28.09.14 brachte uns unser Flip (Womo) durch die Hohenlohe, \u00fcber Franken, Schwaben, Oberbayern ohne Schwierigkeiten durch das Land. Gew\u00e4hlt hatte ich diese Route, weil wir keine gro\u00dfe Anfahrt hatten, sondern der Weg wie immer das Ziel war. 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