{"id":2935,"date":"2016-08-07T10:16:08","date_gmt":"2016-08-07T08:16:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ufftour.de\/?page_id=2935"},"modified":"2016-08-07T10:18:01","modified_gmt":"2016-08-07T08:18:01","slug":"reiseinfo-kirgistan-stand-juliaugust-2016","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ufftour.de\/?page_id=2935","title":{"rendered":"Reiseinfo Kirgistan (Stand: Juli\/August 2016)"},"content":{"rendered":"<p>Kirgistan, Reiseinfos f\u00fcr Selbstfahrer, Stand Juli\/August 2016<\/p>\n<p><strong>Einreise<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Kirgistan braucht man als deutscher Staatsb\u00fcrger kein Visum. Bei der Einreise gibt es einen Stempel in den Reisepass und man darf 60 Tage bleiben (gilt auch f\u00fcr B\u00fcrger aus 43 anderer Staaten; Liste der Staaten auf der Webseite des Konsulates).<br \/>\nWir sind aus Tadschikistan \u00fcber den Pamir-Highway eingereist. Die Abwicklung war v\u00f6llig unproblematisch, die Z\u00f6llner freundlich. Es fand keinerlei Fahrzeugkontrolle statt. Es wurde eine Art \u00d6kotaxe in H\u00f6he von US-$ 40 erhoben (PKW 15$).<\/p>\n<p><strong>Ausreise<\/strong><br \/>\nWir sind \u00fcber den Grenz\u00fcbergang n\u00f6rdlich von Bishkek nach Kasachstan ausgereist. Die Abwicklung dauerte nur kurz, weniger als 15 Minuten. Ein kurzer Blick in den Innenraum des Fahrzeuges. Niemand wollte die bei der Einreise ausgef\u00fcllte Deklaration sehen. <\/p>\n<p><strong>Fahrzeugversicherung<\/strong><br \/>\nIch bin nicht sicher, ob eine notwendig ist (ich glaube es nicht). Wir haben in Osh eine KFZ-Haftpflichtversicherung f\u00fcr 4 Wochen abgeschlossen und daf\u00fcr umgerechnet EUR 20,- gezahlt. Bei ATH in der Kumanjan Datka 244 (Hausnummern schwierig zu finden, ganze H\u00e4userbl\u00f6cke haben eine Nummer, die Anwohner wissen mitunter nichts von diesen Nummern...)<\/p>\n<p><strong>Tanken<\/strong><br \/>\nDiesel gibt es \u00fcberall. Die Preise liegen bei Markentankstelle bei etwa 0,43 EUR. Man hat uns mehrfach empfohlen wegen der Dieselqualit\u00e4t nur bei Gasprom zu tanken.<\/p>\n<p><strong>Geld<\/strong><br \/>\nBargeld haben wir immer am Automaten gezogen (in Osh und Bishkek). War nie ein Problem.<\/p>\n<p><strong>Sicherheit\/Korruption<\/strong><br \/>\nWir haben uns immer sicher gef\u00fchlt.<br \/>\nWir waren mehrfach mit korrupten Polizisten konfrontiert., die auch vor Touristen nicht halt machen. Einmal wurden wir mit einer manipulierten Radarpistole gemessen, die 17km\/h zu viel anzeigte (gegen\u00fcber meiner GPS-Messung). Zweimal hatten wir angeblich die Ampel bei bereits blinkendem Gr\u00fcnlicht \u00fcberfahren (am Ende der Gr\u00fcnphase blinkt die g\u00fcne Leuchte, dann darf man nicht mehr fahren!). Mit entschiedenem Auftreten, dem Verlangen nach einem englischensprachigen \u00dcbersetzer und Geduld konnten wir die Situationen alle l\u00f6sen, ohne zu Bezahlen.<br \/>\nNur einmal hat es uns erwischt, wobei wir hier tats\u00e4chlich einen Versto\u00df gegangen hatten. Allerdings f\u00e4llt diese Stelle eindeutig unter Wegelagerei. Auf gerader Strecke steht weit rechts ein Stopp-Schild (war noch teilweise durch parkende Autos verdeckt). Es gibt keine Einm\u00fcndung, Kreuzung oder \u00e4hnliches. In einem H\u00e4uschen sitzen zwei Beamte, die den Bereich permanent filmen. Jeder, der nicht komplett anh\u00e4lt, wird herausgewunken und muss zahlen. Das Ganze ist nur wenige hundert Meter vom Grenz\u00fcbergang nach Kasachstan entfernt (n\u00f6rdlich von Bishkek). Hier also auspassen.<br \/>\nRadarkontrollen sind h\u00e4ufig (an den Hauptstra\u00dfen) und auch von Kirgisen wurde uns best\u00e4tigt, dass h\u00e4ufig manipulierte Radarpistolen zum Einsatz kommen. Die Einheimischen zahlen in der Regel einen kleinen Obulus - ohne Beleg nat\u00fcrlich und ersparen sich so aufwendige Probleme. Wir wollten das nicht.<br \/>\nAngeblich \"vermieten\" Vorgesetzte mitunter \"g\u00fcnstig gelegene\" Kontrollstellen an einfache Beamte, die so ihr Gehalt aufbessern.<\/p>\n<p><strong>Kleidung<\/strong><br \/>\nUnproblematisch. Kurze Hosen bei M\u00e4nnern gibt es praktisch nicht. Hier sollte man sich der Tradition anpassen.<\/p>\n<p><strong>Telefon\/Internet<\/strong><br \/>\nSim-Karten gibt es ohne Probleme auch f\u00fcr Ausl\u00e4nder. Wir mussten keinen Ausweis vorzeigen. Aufladung mit Guthaben kann an fast jedem Verkaufskiosk erfolgen. Man zahlt dort bar, gibt dem Verk\u00e4ufer die Rufnummer und der l\u00e4dt den Betrag mit seinem Handy f\u00fcr die Nummer auf. Wir haben EUR 1,62 f\u00fcr eine Woche mit 5GB Datenvolumen bezahlt. Wenn man noch Guthaben hat, wird das Paket automatisch verl\u00e4ngert. Wir hatten am Anfang einmal f\u00fcr 4 Wochen aufgeladen und mussten uns nicht mehr k\u00fcmmern.<\/p>\n<p><strong>Reisen im Land<\/strong><br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Teil von Kirgistan liegt im Gebirge. Auch die Hochebenen und Hocht\u00e4ler erreichen schnell H\u00f6hen von \u00fcber 3000m und \u00fcber 4000m. Manche bekommen da schon H\u00f6henprobleme (Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot). Wir haben im Juli\/August Temperaturen zwischen 12\u00b0C und \u00fcber 30\u00b0C erlebt.<br \/>\n\u00dcbernachten mit dem Wohnmobil war \u00fcberall unproblematisch. <\/p>\n<hr>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nDie hier genannten Informationen stellen unsere Erfahrungen dar. Wir k\u00f6nnen und wollen f\u00fcr die Infos nicht garantieren und haben auch nicht \"die Weisheit mit L\u00f6ffeln gefressen\". \ud83d\ude09<br \/>\nWir geben nur einfach unsere Erfahrungen weiter, vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen...<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirgistan, Reiseinfos f\u00fcr Selbstfahrer, Stand Juli\/August 2016 Einreise F\u00fcr Kirgistan braucht man als deutscher Staatsb\u00fcrger kein Visum. Bei der Einreise gibt es einen Stempel in den Reisepass und man darf 60 Tage bleiben (gilt auch f\u00fcr B\u00fcrger aus 43 anderer Staaten; Liste der Staaten auf der Webseite des Konsulates). 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