Island(2): Originalschrift einer alten isländischen Saga entdeckt

Nicht so ganz ernst gemeint

Unsere Reisen sollen uns ja auch kulturell weiter bringen. Also steht auch immer wieder Kulturelles auf dem Programm. So auch n Island. Seit Jahrhunderten werden die alten isländischen Sagas weitergegeben. Wir freuen uns sehr, dass wir durch Zufall eine Originalschrift des bekannten isländischen Saga-Authors „Achimsen Geiselhardir“ gefunden haben. Dieser Schatz schlummerte in einer alten Kladde im Leuchtturm von Fondur. Um diese wertvollen Zeilen für die Nachwelt zu erhalten, haben wir diese digitalisiert (abfotografiert) und wollen sie dem geneigten Leser nicht vorenthalten:

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Island(1): Unterwegs im Nordosten

Ankunft, erste Besorgungen

Vom Hafen quälen wir unser „Schneggsche“ (wie unser MAN mittlerweile heisst, der Name ist Programm) zunächst einen Pass hinauf. Dann geht es weiter nach Egilsstadir, der praktisch einzigen „Stadt“ im Osten Islands. Hier steht zunächst einmal Großeinkauf im Bonus-Markt auf dem Programm, durften wir doch nur 3 kg Lebensmittel pro Person mitbringen. Islland ist recht teuer, die Bonus-Märkte so eine Art Aldi. Hier sind wir angenehm überrascht, die Preise liegen ähnlich wie in Deutschland, manches ist sogar günstiger (wir werden später lernen, dass andere Supermärkte durchaus doppelt so teuer sind). Außerdem kaufen wir noch ein UMTS-Starterkit für den Internetzugang. Ich wollte auch noch eine einfache Angel kaufen, aber bei rund EUR 80,- für ein einfaches Modell passe ich. Was das Angeln angeht sind die Isländer ganz komisch: Man darf eigenes Angelzeug nur mitbringen, wenn es vorher desinfiziert wurde (Nachweis notwendig!). An den inländischen Lachsflüssen, kostet ein Angelschein auch schon mal EUR 800,- am Tag!

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Erster Pass geschafft. Unten im Tal erkennt man den Fjord und den Hafen Sedisfjördur.

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Island!!!

Neptun meinte es weiterhin gut mit uns. Die restliche Überfahrt war völlig ruhig. Man hatte nicht das Gefühl auf dem Nordatlantik unterwegs zu sein. Allerdings kam Nebel auf, die Sichtweite betrug max 200m. Das Nebelhorn war ständig in Betrieb. Ist schon ein komisches Gefühl, mit so einem Riesenschiff in eine Nebelwand zu rasen. Doch pünktlich zum Beginn des Sedisfjördur-Ford riss die Nebelwand und wir fuhren bei herrlichem Sonnenschein in diesen schönen Fjord ein. Ein grandioser Eindruck: Hinter uns die Nebelwand und vor uns der sonnenbeschienene Fjord. Hammer. Und wir sahen gleich, dass noch verdammt viel Schnee liegt. Gleich mal den Straßenzustandsbericht gecheckt: Das Hochland ist noch komplett dicht. Fast alle Pisten nicht passierbar. Also geht es zunächst an der Ostküste nach oben.

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Färöer erreicht

Heute morgen haben wir nach ruhiger Überfahrt die Färöer-Inseln erreicht. Der Wettergott (oder eher Neptun) meinte es gut mit uns. Bei der Abfahrt in Hirtshals hatten wir strahlenden Sonnenschein und während der gesamten Überfahrt war die See ruhig.

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Typische alte Bauweise auf den Färöer-Inseln: Grasdächer (hier in Torshaven) Continue reading »

Besuch auf dem Brakeler „Heilschlamm-Treffen“

Diesen Sommer geht es nach Island. Vom Saarland aus also Richtung Norden. Quasi auf dem Weg liegt Brakel und glücklicherweise passte der Termin genau. Was lag also näher als die  Mädels und Jungs des „Selbstfahrer e. V.“ (sehr treffender Name!) zu besuchen. Das Treffen fand zum 15. Mal statt und wir waren auch in der Vergangenheit mehrmals hier.
Der Wettergott war wie meist mit von der Partie und hatte vorab schon mehrere Tage die Wiese gewässert, so dass der bekannte Brakeler Heilschlamm vorbereitet war. Als Novum in der Geschichte musste in diesem Jahr schon ein Großteil der Besucher mit dem Trecker auf die Wiese geschleppt werden. Ab dem zweiten Tag hatte der Wettergott dann ein Einsehen und belohnte uns mit schönsten Sonnenschein. So konnte man schön am abendlichen Lagerfeuer sitzen und am Samstag an den lustigen Spielen teilnehmen (hallo Selbstfahrer: Die Spiele unbedingt beibehalten). Continue reading »

ufftour in Marokko

Heike und Markus waren im Januar und Februar 2011 rund 8 Wochen in Marokko unterwegs.

Nordafrika, Orient, 1001 Nacht, Berber, Maghreb. Schon lange geisterten diese klangvollen Namen in unseren Ohren herum. Und nun wollten wir endlich eintauchen in dieses fremde Land, die fremde Kultur. Zwei Monate Zeit hatten wir uns genommen um das Zeitkorsett nicht allzu eng zu stecken. Trotzdem wären wir gerne länger geblieben. Irgendwie ist eine Reise immer zu kurz…

Unmittelbar nach Neujahr machten wir uns auf den Weg Richtung Barcelona. Von da aus ging es mit der Fähre nach Tanger, in den neuen Hafen, der doch ein gutes Stück ausserhalb liegt. In den ersten Tagen halten wir uns im nordwestlichen Bereich von Marokko auf und machen auch den ein oder anderen Abstecher an den Atlantik. Allerdings haben wir hier Probleme frei zu stehen. Mehrmals werden wir vom Militär verjagt, welches an der Küste versucht den Schmuggel von Material und Menschen Richtung EU zu unterbinden. Einmal können wir wenigstens bei einem Polizeiposten, der mit seinem Zelt an einer Küstenstraße steht und Fahrzeuge kontrolliert, übernachten, nachdem uns vorher Militär von einer schönen Lagune weggeschickt hat. Alles ist recht neu und aufregend. Vor allem der Zustand der Straßen und der Straßenverkehr. Wir sehen massenhaft alte Mercedes-PKW (Baureihe W123), die hier als Überlandtaxis fahren. In der Regel sitzen hierin 8 oder 9 Personen. Fünf hinten und vier vorne, wobei der zweite von links fährt. Geil.

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Grubenfahrt im Bergwerk Saar

Im letzten Betriebsjahr des Bergwerk Saar ergab sich glücklicherweise die Möglichkeit an einer Grubenfahrt teilzunehmen. Im Saarland endet am 30.06.2012 das Zeitalter des Steinkohlebergbau und es geht damit eine mehr als 200-jährige Tradition zu Ende. Am 28.09.2011 fuhren wir (Stefan u. Markus) also im Nordschacht ein. Auf der 18.Sohle in etwa 1000m Tiefe wurden wir im Abbaubereich zum Streb 8.6 geführt. Danach ging es nach ca. 150m tiefer auf die 20. Sohle. Hoch interessant ist die im Bergbau verwendete Technik. Ebenso die Erfahrung in welch schwierigem Arbeitsumfeld (Temperatur, Schmutz, Neigung) gearbeitet werden muss. Alle Teilnehmer waren beeindruckt und froh, an dieser Tour teilgenommen zu haben.

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Mit dem 3-Achser unterwegs…

Draisine-Fahrt in Großrosseln

Auch mit Fahrrad-Pedalen kann man einen 3-Achser bewegen… zumindest eine Fahrrad-Draisine. Im saarländischen Großrosseln kann man diese Art der (durchaus schweißtreibenden) Fortbewegung auf einer stillgelegten Bahnstrecke ausprobieren.

Mit dem Boot auf dem Rhein-Rhone-Kanal

geschrieben von Markus

Die Shut up auf dem Rhein-Rhone-Kanal

Die Shut up auf dem Rhein-Rhone-Kanal

In diesem Jahr stand mal wieder eine Bootstour als Sommerurlaub auf dem Programm. Als Strecke hatten wir uns den Rhein-Rhone-Kanal ausgesucht, der südlich der Vogesen die französischen Flüsse Rhone und Saone mit dem Rhein verbindet. Der Kanal verläuft in weiten Teilen im Tal des Doubs, so fährt man abschnittsweise im Fluss und in Kanalstrecken. Begonnen wurde die Tour in Souffelweyersheim, am nördlichen Stadtrand von Straßburg und endete nach 356km im Hafen von St. Jean-de-Losne in der Saone.
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