Besuch im Kloster Crasna (Rumänien)

Dem Ratschlag einer Freundin folgend, haben wir das kleine Kloster in Crasna, südlich des Hauptkarpaten-Kammes besucht. In dem Kloster leben nur wenige Mönche. Besuch gibt es selten. Wir wurden herzlich empfangen und haben eine Nacht mit unserem Auto direkt vor dem Kloster übernachtet. Morgens klopfte es und ein Mönch brachte uns frische – noch warme – Milch. Später saßen wir mit dem Abt Nifon zusammen, der darauf bestand, dass wir noch ein zweites Frühstück einnehmen und mit ihm leckeren Likör kosten. Später kam noch der Mönch Panteleimon, der für ein paar Tage unterwegs war. Auch mit ihm saßen wir noch eine Weile zusammen und zeigten auf der Karte, welche Strecke wir in Rumänien schon zurückgelegt hatten und wo uns unsere Reise noch hinführen sollte. Bei unserem Abschied versorgte uns Panteleimon noch mit Käse, Marmelade und Honig. Die Gastfreundschaft in Rumänien ist immer wieder beeindruckend.

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Cerna-Tal, 1. Stock (Rumänien)

Es ist verrückt. Von Baile Herculane (Herkulesbad) kommend, fahren wir durch das Cerna-Tal. Das Tal ist recht eng und die meisten, die hier durchfahren, ahnen nicht, was sich drei- bis vierhundert Höhenmetern über ihnen abspielt. Hier haben sich etliche Bergbauernhöfe erhalten und werden nach wie vor bewohnt und bewirtschaftet. Einige davon ganzjährig. Sogar eine Schule und einen Friedhof gibt es hier oben. Zu erreichen ist das Ganze nur zu Fuß. Es gibt keine Straßen hier hoch, nicht mal Forstwege. Wir schallen den Rucksack auf und machen uns an den beschwerlichen Aufstieg.

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Während des Aufstieges sehen wir immer wieder oberhalb eine Felsbarriere. Beim Näherkommen erkennen wir die Holzleitern, die den Aufstieg erleichtern. Nicht für Touristen gebaut, sondern von den Anwohnern hier, die sich damit (noch) längere Fußmärsche ersparen…
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Unterwegs im Südwesten Rumäniens

Nachdem wir in Lindenfeld unsere Zelte abgebrochen haben, geht es weiter Richtung Donau, die im Südwesten die Grenze zwischen Rumänien und Serbien bildet. Südlich von Anina liegt der Nationalpark „Cheile Nerei Beusnita“ der ein paar Naturschönheiten zu bieten hat. Hier wollen wir hin. Auf der Nationalstraße 6 kommt man an einer etwas außergewöhnlichen Kirche vorbei, der Piatra Scrisa. Der Legende nach hat man hier beim Bau eines Eisenbahntunnels im Berg einen bemalten Felsen gefunden. Aus diesem Grund wurde der Tunnelausgang ein paar Meter verlegt und eine kleine Kirche am Fundort gebaut.

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Die Piatra Scrisa. Da sie von Norden kommend hinter einer Kurve liegt, muss man aufpassen, dass man nicht vorbeifährt…

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Lindenfeld – das verlassene Dorf im Banater Bergland – und seine Kirche (Rumänien)

Schon im Beitrag über Wolfsberg haben wir uns kurz mit der Geschichte der böhmischen Dörfer Wolfsberg (heute Gărâna), Weidenthal, Wolfswiese und Lindenfeld beschäftigt. Diese Ortschaften wurden 1827/1828 gegründet und mit Deutschen aus dem Böhmerwald besiedelt. Heute sind noch Wolfsberg und Weidenthal besiedelt, Lindenfeld ist ein verlassenes Geisterdorf und Wolfswiese ist ganz verschwunden. In Lindenfeld wurden zunächst 35 Familien angesiedelt, doch schon nach wenigen Jahren zogen diese aus verschiedenen Gründen wieder weg in andere Gemeinden. Die Bewohner des noch höher gelegenen Wolfswiese ergriffen die Chance und übernahmen die verlassenen Häuser im Jahre 1833. Das Dorf mit Kirche, Schule und eigenem Stromerzeuger bestand bis in die 1960er Jahre. In den 1990er Jahren waren dann auch die letzten Bewohner weggezogen und hinterließen ein Geisterdorf. Einzig die Kirche ist einigermaßen erhalten geblieben. Doch das geht vor allem auf Helmuth Kierer zurück, der es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Kirche in Lindenfeld zu sanieren.

Die Kirche von Lindenfeld

Die Kirche von Lindenfeld


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Wolfsberg – ein deutsches Dorf in Rumänien

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Auf unserer diesjährigen Tour durch Rumänien wollen wir uns – neben der wunderbaren Landschaft und Natur – auch mit der Geschichte beschäftigen. Und die ist in Rumänien wirklich interessant. Teile des heutigen Rumänien haben eine lange deutsche Vergangenheit. Rumänien in seiner heutigen Form entstand erst nach dem ersten Weltkrieg. Vorher waren die westlichen Landesteile Banat und Siebenbürgen entweder eigenständig oder gehörten zu Ungarn, bzw. zur Habsburger Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Die deutsche Besiedelung in Siebenbürgen geht bis auf die Kreuzzüge zurück, als sich hier deutsche Kreuzzügler auf dem Rückweg niederließen. Im Banat wurde speziell im 18. und 19. Jahrhundert durch das Haus Habsburg aktive Ansiedlungspolitik betrieben. Der Landstrich war praktisch unbesiedelt, bzw. ehemals besiedelte Teile wurden von den einfallenden Osmanen „entsiedelt“, die alle Bewohner umbrachten. Das Banat liegt zum größten Teil im heutigen Rumänien, teilweise auch in Ungarn und Serbien. Um diese Landstriche wieder zu bevölkern und auch wehrhafte Bauern gegenüber den Osmanen zu haben, wurden durch die österreichische Krone Bewohner von der Mosel, aus Elsaß-Lothringen, Franken und anderen deutschen Regionen angeworben und im Banat angesiedelt. Eigentlich falsch ist die Sammelbezeichnung „Banater Schwaben“, kamen doch nur wenige aus dem heutigen Schwaben. Allerdings wurden dort die meisten, die per Boot donauabwärts fuhren, auf sogenannten „Ulmer Schachteln“ eingeschifft. Soviel als grober Überblick.

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Ein Mord, eine Strafe, eine Kirche (Rumänien)

In Groşii Noi (Gemeinde Bârzava) im Mures-Tal besuchen wir eine kleine Holzkirche. Diese ist rund 300 Jahre alt und hat eine interessante Geschichte. In dem Dorf hat vor rund 300 Jahren ein Mann seine Frau ermordet. Wahrscheinlich aus guten Gründen. Das Dorfgericht verurteilte ihn nicht zum Tod oder zu einer Zuchthausstrafe, sondern legte ihm als Strafe auf, eine Kirche zu errichten. An dieser hat er 10 Jahre gearbeitet. Na, darüber würde mancher Mann sicher mal nachdenken… 😉

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Maria Radna (Rumänien)

Unsere diesjährige Rumänientour beginnen wir mit kulturellem Programm. Wir fahren nach Lipova an der Mures. In dieser Kleinstadt unweit von Arad war ich schon einige Male. Hier und in den umliegenden Dörfern ist der „Deutsch-Rumänische Freundschaftskreis Saarland e. V.“ (www.drfk.de), ein Hilfs- und Freundschaftsverein aus dem Saarland, der schon rund 25 Jahre hier in Rumänien Hilfe leistet, „zu Hause“. Wir sind seit einigen Jahren aktiv dabei und ich konnte schon einige Male hier Hilfsgüter aus dem Saarland an wirklich bedürftige Menschen verteilen und an Zukunftsprojekten mitarbeiten.

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Doch diesmal waren wir „privat“ hier. Anlaß hierzu war die Wiedereinsegnung der Wallfahrtskirche Maria Radna, der wohl bedeutendsten kath. Wallfahrtskirche in Südost-Europa.
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Rückblick: Fernsehbericht über den Ausbau unseres Fernreisemobils

Im Herbst 2011 besuchte uns der saarländische Rundfunk, um im Rahmen einer Berichterstattung über Globetrotter einen Kurzbeitrag über den Umbau unseres Fernreisemobils zu drehen. Gesendet wurde der Beitrag dann im Rahmen der Sendung „direkt dabei“, die anlässlich einer Jubiläumsveranstaltung des Vereins „Freunde des Abenteuermuseums“ mehrere Globetrotter vorstellte. Aus dem Beitrag, der eigentlich rein technisch vom Umbau eines Fernreisemobils handeln sollte, hat der SR dann „Die Aussteiger“ gemacht. Passte ihnen wohl besser, hört sich reißerischer an. So ist Fernsehen… 😉

Indian Summer in Romania: Wandern im Trascau-Gebirge (Rumänien, 2014)

Endlich habe ich es mal geschafft: Nachdem ich in den letzten Jahren mehrmals in Rumänien war (einmal als Reise mit unserem Geländewagen und mehrmals im Rahmen von Hilfsaktionen des Deutsch-Rumänischen Freundschaftskreises Saarland), stand nun eine Wanderung in diesem schönen Land an. 7 Wandertage hatten mein Mitwanderer Harald und ich zur Verfügung, danach flog er zurück und ich traf mich mit anderen Helfern noch zu einer weiteren Woche Hilfsaktion.

Auf alten Hirtenwegen geht es weiter
Indian Summer in Romania. Bei bestem Wetter und traumhaften Herbstfarben ging es auf alten Hirtenpfaden durch das Trascau-Gebirge in den Westkarpaten.

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Kurzurlaub in Hohenlohe

geschrieben von Juliane

Zum ersten Mal 2 Wochen mit Flip unterwegs.

Von Freitag, 12.09. bis Sonntag 28.09.14 brachte uns unser Flip (Womo) durch die Hohenlohe, über Franken, Schwaben, Oberbayern ohne Schwierigkeiten durch das Land.
Gewählt hatte ich diese Route, weil wir keine große Anfahrt hatten, sondern der Weg wie immer das Ziel war. Aber auch weil dieser Landstrich in Deutschland die deutsche Toskana genannt wird.

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